Weltklimakonferenz COP 30

Nach seiner Wiederwahl versprach Lula da Silva, Klimaschutz zum Herzstück der brasilianischen Politik zu machen. Drei Jahre später und wenige Wochen vor dem 30. Klimagipfel hat sein Image als Klimavorreiter deutlich gelitten.

von David Zauner

Während die Treibhausgas-Konzentration neue Rekorde erreicht und die Biodiversitätskrise unsere Lebensgrundlagen bedroht, treiben wir zwischen Westsahara und Teneriffa dahin, warten auf Wind und begegnen vorbeiziehenden Kreuzfahrtriesen.

ein Gastbeitrag von Kathrin Henneberger

"Flotilla 4 Change" zur COP 30

Wie wollen wir auf der Erde leben? Arbeiten wir zusammen und achten aufeinander oder pochen wir nur auf die eigenen Bedürfnisse? Im letzteren Fall ist der Untergang vorprogrammiert, ob als Weltgemeinschaft oder als Team auf See.

ein Gastbeitrag von Kathrin Henneberger

Brasilien gerät vor der COP 30 unter Druck. Nichtregierungsorganisationen warnen vor dem Einfluss fossiler Konzerne auf den Weltklimagipfel, während Delegationen weiter über zu teure Unterkünfte klagen.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Die Hotelzimmer bei der UN-Klimakonferenz COP 30 in Brasilien sind knapp. Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Aber das reicht noch nicht.

eine Kolumne von Joachim Wille

Für die UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém gibt es zu wenig Übernachtungs­möglichkeiten, und es werden Mondpreise verlangt. Wenn ärmere Länder und NGOs nicht angemessen vertreten sind, könnte der ganze Gipfel scheitern.

von Joachim Wille

Der Grundkonflikt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern übersteht auch die Klima-Zwischenkonferenz in Bonn unbeschadet. Eine Suche nach den Ursachen.

ein Kommentar von David Zauner

Die Klima-Zwischenverhandlungen in Bonn reichen die großen Streitthemen an den Klimagipfel in Brasilien weiter. Während das CO2-Budget schon in drei Jahren aufgebraucht sein könnte, lassen die neuen Klimapläne der Staaten auf sich warten.

von David Zauner

Fossile Energien, Elektrifizierung, Paris-Vertrag und weitere Schlüsselbegriffe wurden von den Staaten aus den Vorlagen zum neuen Weltklimabericht gestrichen, sagt IPCC-Vizechefin Diana Ürge-Vorsatz. Das Gleichgewicht von Wissenschaft und Politik sei aus der Balance geraten.

Interview: David Zauner

Empfehlungen der Redaktion

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Studie zu Arten- und Klimaschutz

Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.

von Susanne Schwarz

Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.

ein Kommentar von David Zauner

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Der Minimalkonsens, der den Klimagipfel von Baku rettete, ist weit vom Notwendigen entfernt. Fernwärme wird immer noch meist aus Erdgas, Kohle oder Holz erzeugt. Der Internationale Gerichtshof in Den Haag befindet über die Pflichten der Staaten in der Klimakrise.

von Katharina Schipkowski, Sandra Kirchner

Bei der Klimafinanzierung ging es auf der COP 29 um eine gewaltige Verhandlungsaufgabe vom Kaliber des Paris-Abkommens. Deren Lösung wurde im Wesentlichen auf den nächsten Gipfel in Brasilien verschoben.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze