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Klimagipfel-Resultat von Baku

Klimakonferenzen verschaffen den armen Ländern Gehör, sollten aber deutlich abgespeckt werden, sagt Mojib Latif. Der Kieler Klimaforscher über den Gipfel von Baku, das Hoffen auf China und Donald Trumps Erfolg.

Interview: Joachim Wille

Kalenderwoche 47: Trotz extrem schlechter Voraussetzungen brachte die COP 29 in Baku den Klimaschutz einen Schritt nach vorn, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Der technische Fortschritt sei in vielen Ländern schneller als die politischen Einstellungen.

UN-Klimakonferenz COP 29

Das Ergebnis des Baku-Gipfels ist ein Minimalkonsens, mit dem ein komplettes Scheitern der Klimakonferenz verhindert wurde. Er öffnet Chancen für die Finanzierung und die CO2-Reduktion, aber sie müssen auch genutzt werden.

ein Kommentar von Joachim Wille

Einigung bei UN-Klimagipfel COP 29

Die Weltklimakonferenz in Baku galt als die schwierigste seit Jahren, denn es ging um die Klimafinanzierung. Trotz des widrigen geopolitischen Umfelds einigten sich die Länder: Mit 300 Milliarden Dollar pro Jahr sollen Investitionen von jährlich 1.300 Milliarden möglich werden. Indirekt beteiligen sich nun auch Schwellenländer.

von Christian Mihatsch

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Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Für ihre Forderung, den Ausbau der LNG-Infrastruktur sofort und weltweit zu stoppen, finden die "Parlamentarier für eine fossilfreie Zukunft" wachsenden Zuspruch, zumindest unter Abgeordneten. Auch zum Problem Trump gibt es optimistische Töne.

von Jörg Staude

Ohne schnelle Minderung der Treibhausgas-Emissionen können auch die sogenannten naturbasierten Lösungen das Klima nicht retten, sagt Ökosystemwissenschaftler Friedrich Bohn im "Gipfelgespräch"-Podcast von Klimareporter°.

von Christian Mihatsch, Jörg Staude

Der Weltklimagipfel in Baku wird verlängert – Ausgang weiter offen. Von Anfang an litt die COP 29 unter fehlender Kompromissfähigkeit, rückwärtsgewandten Lobbyinteressen und einer an echter Klimapolitik offensichtlich wenig interessierten Präsidentschaft aus Aserbaidschan.

von Jörg Staude

Auf der Klimakonferenz in Baku gibt es jetzt eine Zahl für die alles entscheidende Finanzierung: Die Klimahilfen der Industriestaaten sollen von heute 100 Milliarden Dollar auf 250 Milliarden im Jahr 2035 steigen. Viel mehr als ein Inflationsausgleich ist das nicht.

von Christian Mihatsch

Der UN-Gipfel COP 29 streitet um die Klimafinanzierung – warum ist der Finanzbedarf so hoch? Im Kampf gegen die Klimakrise liegen die skandinavischen Länder vorn – wer sind die Schlusslichter? Die größten Airlines der Welt kommen beim Klimaschutz nicht voran.

von Verena Kern, Marie Gogoll

Empfehlungen der Redaktion

Die reichsten zehn Prozent

Die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Doch die Politik bleibt bislang untätig. Forschende wollen das nun ändern und schlagen eine progressive CO2-Steuer vor.

von Verena Kern

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Auf Klimagipfeln geht es um große, umwälzende Veränderungen, die für alle Gesellschaften eine riesige Herausforderung sind, erklärt Staatssekretär Jochen Flasbarth im Interview mit Klimareporter° auf dem UN-Gipfel COP 29 in Baku. Wirklich voranzukommen, ist so keine einfache Sache.

Interview: Christian Mihatsch, Jörg Staude

Finanzfragen haben beim Klimagipfel bislang alle Aufmerksamkeit bekommen. Wohl auch deshalb gelang es Saudi-Arabien, die Verhandlungen über Treibhausgasreduktion zu torpedieren. Doch am vorletzten Tag der Konferenz gibt es Widerstand.

von Christian Mihatsch