Braunkohleausstieg

In der Woiwodschaft Łódź in Zentralpolen soll ein neuer Braunkohletagebau entstehen – der tiefste Europas. Der Tagebau könnte der letzte sein, der in Polen neu aufgeschlossen wird. Dennoch konterkariert er die Klimaschutzbemühungen der EU.

von Friederike Meier, Matthias Bauer

Freifahrtschein wegen Corona-Krise

Die US-amerikanische Öl-Industrie und andere CO2-intensive Unternehmen müssen sich nicht länger an bestehende Umweltvorgaben halten. Als Grund für die Deregulierung nennt die Umweltbehörde EPA die Coronakrise.

von Sandra Kirchner

Mitten in der Coronakrise hat Chile, das zurzeit formal die Präsidentschaft der UN-Klimaverhandlungen innehat, sein Klimaziel deutlich nachgeschärft. Erstmals enthalten sind auch soziale Maßnahmen.

von Verena Kern

Auch Spanien hat nun seinen überarbeiteten Energie- und Klimaplan für das kommende Jahrzehnt bei der EU eingereicht. Damit fehlen nur noch fünf Länder, darunter Deutschland.

von Verena Kern

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Schon vor seiner Verschiebung war ein Erfolg des Glasgower Klimagipfels unsicher, meint Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik im Klimareporter°-Interview. Trotz Coronakrise und der Kritik an den Megatreffen wird es die Weltgipfel weiter geben, ist er sicher. Eine bessere Alternative habe noch niemand.

Interview: Jörg Staude

Jetzt geht es darum, mithilfe von wissenschaftlicher Beratung Politik gegen Corona zu machen – dann ist der Klimawandel dran. Eines haben beide Krisen gemeinsam: Sie sind ungerecht, obwohl scheinbar alle im selben Boot sitzen.

eine Kolumne von Elena Balthesen

COP-26-Verschiebung

Die Coronakrise verzögert auch das Fortkommen der Klimadiplomatie: Die nächste Weltklimakonferenz muss verschoben werden. Das geht jetzt nicht anders – sollte aber für einen "Green Deal" nach Corona genutzt werden.

ein Kommentar von Joachim Wille

Beschluss von UN und britischer Regierung

Der für November im schottischen Glasgow geplante Weltklimagipfel wird auf nächstes Jahr verschoben. Das beschlossen heute das UN-Klimabüro und die britische Regierung.

von Jörg Staude

Die Coronakrise macht riesige Investitionsprogramme erforderlich, um die derzeit weitgehend stillgelegte Wirtschaft wieder zu beleben. Die EU will sich bei ihren Maßnahmen auch am Klimaschutz orientieren.

von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Klimaanpassung für Bäume

Die "Splittzylinder-Technik" soll kränkelnden Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels helfen. Karlsruher Forscher wollen jetzt Kommunen und Bürger für die einfache Methode begeistern. Für den Wald ist sie allerdings zu aufwändig.

von Joachim Wille

Grüne Golfplätze, ganzjährige Orangen und ausbleibender Regen: In Spanien lassen sich gerade die Gefahren der "kapitalistischen Klimapolitik" studieren.

ein Gastbeitrag von Bernardo Jurema, Elias Khoury

Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.

Interview: Hanna Mertens

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Erstmals legt die russische Regierung eine langfristige Klimastrategie vor und will ihr bislang wenig ehrgeiziges Klimaziel für 2030 anheben. Trotzdem sollen die Emissionen weiter steigen.

von Angelina Davydova (St. Petersburg)

Das Corona-Virus ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht der erste Krankheitserreger, der von wildlebenden Tieren auf den Menschen übersprang. Diese Übertragung von Krankheiten ist ein Preis, den wir für ein Wirtschaftswachstum zahlen, das offenbar auf der Zerstörung von Lebensräumen beruht.

ein Gastbeitrag von Kai Niebert