Der Unmut in der Gesellschaft wächst: Anfang der Woche hatte erst Verdi-Chef Bsirske zur Teilnahme an der Klima-Großdemo am 20. September aufgerufen, wenig später zog auch der Deutsche Gewerkschaftsbund nach.

ein Kommentar von Joachim Wille

Die Einführung einer CO2-Steuer sei laut dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags verfassungswidrig, titeln mehrere Magazine. Das ist, mit Verlaub, nicht das, was in dem Gutachten steht.

ein Kommentar von Verena Kern

Landesweite Aufforstungsaktion

Bäume pflanzen ist schon länger eine beliebte Disziplin im Guinness-Buch der Rekorde. Gemeinsam mit 20 anderen afrikanischen Staaten hat sich Äthiopien zum Ziel gesetzt, eine Million Quadratkilometer aufzuforsten – ein Gebiet von der dreifachen Größe Deutschlands.

von Johannes Dieterich

Fridays-for-Future-Konferenz in Lausanne

Bisher prangerten Fridays-for-Future-Aktivisten meist nur die Politik im eigenen Land für den lahmenden Klimaschutz an. Auf ihrem internationalen Kongress in Lausanne hat die Klimastreik-Bewegung nun ein EU-weites Bürgerbegehren gestartet. Es soll Druck auf die gesamte europäische Politik ausüben.

von Annika Keilen

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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"Ausstempeln und mitmachen": Verdi-Chef Frank Bsirske hat dazu aufgerufen, im September am Generalstreik von "Fridays for Future" teilzunehmen – aber nur außerhalb der Arbeitszeit.

von Susanne Schwarz

Kalenderwoche 31: Solange Bayern an seiner strengen Abstandsregel für Windräder festhält, sind die Klimaschutz-Vorschläge von Ministerpräsident Söder wenig glaubwürdig, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Münchner Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°.

Ein polnisches Gericht hat entschieden, dass der Beschluss des polnischen Energiekonzerns Enea, sich am Bau eines neuen Kohlekraftwerks zu beteiligen, unwirksam ist. Die Umweltrechtsorganisation Client Earth hatte Widerspruch eingelegt.

von Friederike Meier

Der Umweltforscher Rainer Grießhammer erwartet, dass die Bewegung der streikenden Schülerinnen und Schüler massive politische und kulturelle Veränderungen bringen wird.

Interview: Joachim Wille

Balthesens Aufbruch

Von wegen Sommerpause: Die Schulstreik-Bewegung "Fridays for Future" fängt an, direkt in die Politik hineinzuwirken, schreibt unsere Kolumnistin.

eine Kolumne von Elena Balthesen

Empfehlungen der Redaktion

Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.

von Verena Kern

Vom Elektroauto bis zum Smartphone: Nickel ist ein weltweit gefragter Rohstoff. Der Abbau in Guatemala hat schwere Folgen für die Umwelt und die indigenen Gemeinden, sagt Nati Garcia von der Menschenrechtsorganisation Cultural Survival. Die starken Proteste dürfen im globalen Norden nicht ignoriert werden.

Interview: Merle Groneweg

Klimaanpassung für Bäume

Die "Splittzylinder-Technik" soll kränkelnden Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels helfen. Karlsruher Forscher wollen jetzt Kommunen und Bürger für die einfache Methode begeistern. Für den Wald ist sie allerdings zu aufwändig.

von Joachim Wille

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille
eine Kolumne von Volker Quaschning

Erster FFF-Kongress

Mehr als 1.500 "Fridays for Future"-Aktivisten planen auf einem Sommerkongress in Dortmund die Zukunft der Bewegung. Klar ist: Die Jugendlichen wollen noch mehr Druck machen.

von Annika Keilen

Heute beginnt der Fridays-for-Future-Sommerkongress in Dortmund. Er setzt das Signal, dass die Aktivisten trotz Ferien keine Sommerpause machen, sagt die Schülerin Helena Marschall im Klimareporter°-Interview. Die Bewegung will so lange für mehr Klimaschutz streiken, bis das 1,5-Grad-Ziel in Sicht ist.

Interview: Annika Keilen