Der Umweltminister will mehr Geld in Moorschutz stecken, beim CO2-Sparen aber mehr auf Wälder setzen. Trotz Beschleunigungsgesetz gefährden gekürzte Fördermittel den Wasserstoff-Hochlauf. Deutschland hielt 2024 seine Klimafinanzierungs-Zusage ein, doch 2025 drohen Kürzungen.
Ob Schokolade, Kaffee oder Rindfleisch: Viele Importprodukte in Europa tragen zur Abholzung von Regenwald bei. Die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten soll das ändern. Doch nun will die EU-Kommission deren Anwendung erneut verschieben.
Auf dem Weltklimagipfel COP 30 in Brasilien wird die fossile Industrie die Eskalation suchen – und auf die weltweite Bewegung für Klimagerechtigkeit treffen. Erste Aktivist:innen haben sich mit Segelbooten von Europa aus in der "Flotilla 4 Change" auf den Weg über den Atlantik gemacht.
Während der US-Präsident vom "Hoax" Klimawandel faselt und die Europäische Union zögert, geht Peking beim Klima voran. Der Großemittent EU darf jetzt nicht länger zaudern.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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China hat erstmals ein Klimaziel vorgelegt, für manche ein historischer Schritt. Die Ozeane versauern so stark, dass das Klimasystem in Gefahr gerät. Viele Länder setzen weiter massiv auf Kohle, Öl und Gas.
Bei der UN-Generalversammlung zeigt sich, dass die Länder beim CO2-Sparen nachlegen müssen. Gerade große Emittenten wie die EU, China und Indien bleiben bei ihren Klimaplänen säumig.
Deutschland hat die langfristigen Ziele bei der CO2-Reduktion nach 2030 nicht im Visier, kritisiert Brigitte Knopf, ehemaliges Mitglied im Klimarat. Mit den aktuellen Maßnahmen werde weder das Klimaziel für 2040 noch Klimaneutralität 2045 erreicht. Teil 1 des Interviews.
Anknüpfend an den Erfolg des Montreal-Protokolls ist es an der Zeit, eine breite öffentliche Unterstützung für einen fossilen Nichtverbreitungsvertrag zu schaffen – als letzte Chance für die Abkehr von Kohle, Öl und Gas.
Am Samstag zog der Klimastreik Tausende auf die Straßen – und ein neuer Player mischte mit: "Draw the Line". Das internationale Bündnis aus Klimabewegungen, Kirchen und indigenen Gruppen fordert von Regierungen weltweit wirksame Maßnahmen gegen die Klimakrise.
Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen.
Die Frage lässt sich bislang kaum beantworten, es fehlt schlicht an Daten. Die Lücke schließt nun ein mehrjähriges Projekt der Psychologin Cornelia Betsch, die zuvor die Einstellung der Deutschen zur Coronapandemie untersuchte. Erste Ergebnisse enthalten einige Überraschungen.
Welches Land schafft es, die grundlegenden Bedürfnisse seiner Einwohner zu erfüllen, ohne dabei die planetaren Grenzen zu sprengen? Eine neue Datenbank offenbart: kein einziges. Die beteiligten Forscher fordern ein grundsätzliches Umdenken.
Warum fordert Wirtschaftsministerin Reiche einen Neustart der Energiewende? Natürlich müssen Stellschrauben gedreht werden, aber blind Erdgaskraftwerke zu bauen, müssten wir teuer bezahlen. Wir brauchen ein unabhängiges Energiewende-Monitoring.
Der EU-Rat hat statt eines verbindlichen Klimaziels nur eine Absichtserklärung beschlossen. Ausgerechnet Deutschland setzte sich nicht wirklich für ein ambitioniertes Ziel ein. An den Klimagipfel in Brasilien sendet Europa ein Signal der Unentschlossenheit.