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Als Schicksalsfrage bezeichnet Angela Merkel den Klimawandel in ihrer Neujahrsansprache – und lässt dazu Aufnahmen der Erde aus dem All einblenden. Ein Anzeichen, dass die Kanzlerin ihre Klimapolitik beherzter angehen wird? Wahrscheinlich nicht – zu oft hat Merkel schon vom Klima geredet und nichts getan.

ein Kommentar von Sandra Kirchner

Klimareporter°-Herausgeber

Das Wichtigste aus 52 Wochen: Sonst befragen wir unsere Herausgeber im Wechsel jeden Sonntag zu ihrer klimapolitischen Überraschung der Woche. Zu Silvester wollten wir wissen: Was war Ihre Überraschung des Jahres? 2018 in Wort und Bild.

von Hartmut Graßl, Claudia Kemfert, Andreas Knie, Gero Lücking, Jens Mühlhaus und Michael Müller

Unverstandene globale Krise

In seiner Umweltenzyklika "Laudatio Si'" begreift Papst Franziskus die globale Klimakrise als eine sozial-ökologische und eröffnet Perspektiven für die Erneuerung von Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Jetzt muss der Dialog geführt werden – auch über unser Verständnis von Fortschritt.

ein Gastbeitrag von Hubert Weiger

Zwischen Klimakrise und Energiewende

Verfehlte Klimaziele, verspätete Kohlekommission, Klimaklagen, Proteste gegen die Rodung des Hambacher Waldes, der dramatische Unterschied zwischen 1,5 und zwei Grad, ein lang anhaltender Sommer mit rekordverdächtigen Temperaturen und extremer Dürre und weiter steigende Emissionen: Klimapolitisch war 2018 ein ereignisreiches Jahr.

von der Klimareporter°-Redaktion

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Nachdem vor wenigen Tagen Unbekannte Steine und Pyrotechnik auf RWE-Mitarbeiter geworfen hatten, durchsuchte die Polizei am Freitag Klimaaktivisten um den Hambacher Forst. Dabei sprühte sie auch Pfefferspray in einen geschlossenen Raum, um Personen herauszutreiben.

von Susanne Schwarz

Die fortgesetzte Braunkohleförderung fügt den Ökosystemen beträchtlichen Schaden zu. Es gibt aber einen Ausweg: Das Bundesberggesetz muss von Juristen umweltfreundlicher interpretiert werden, außerdem sollte Klimaschutz darin Einzug halten.

ein Gastbeitrag von Ryan Rafaty, Sugandha Srivastav und Björn Hoops

Weihnachten bedeutet hierzulande immer auch eine Verpackungsorgie. Ein Sinnbild für die Gesamtsituation: Die Deutschen liegen mit ihrem Konsum 100 Prozent über dem weltweiten Durchschnitt, wie eine neue Studie zeigt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 51: Ökologisch nachhaltige Städte sind die Zukunft, die wir angesichts des fortschreitenden Klimawandels brauchen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitherausgeber von Klimareporter°. Für Mühlhaus hat der neue bayerische Energieminister einen "Fehlstart" hingelegt.

Deutschlands halber Steinkohle-Ausstieg

Heute schließt Prosper-Haniel, die letzte Steinkohle-Zeche Deutschlands. Auch wenn in Deutschland nun keine Steinkohle mehr abgebaut wird – verbrannt wird immer noch welche. Abgebaut wird sie unter fragwürdigen Bedingungen.

von Friederike Meier, Susanne Schwarz

Empfehlungen der Redaktion

Die reichsten zehn Prozent

Die wachsende soziale Ungleichheit auf der Welt ist mitverantwortlich für die Klimakrise. Doch die Politik bleibt bislang untätig. Forschende wollen das nun ändern und schlagen eine progressive CO2-Steuer vor.

von Verena Kern

Klimagerechtigkeitsbewegung

Die Klimabewegung steckt in einer Krise. So, wie sie in der Gesellschaft das ewige "Weiter so" kritisiert, muss sie sich auch selbst für neue Strategien öffnen, etwa das "Community Organizing". Dabei lohnt sich der Blick auf andere Bewegungen weltweit.

ein Gastbeitrag von Janus Petznik, Payal Parekh

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Meinungen

eine Kolumne von Joachim Wille

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille

Klagebündnis "Die Jahrhundertaufgabe"

In Frankreich wollen vier Umweltorganisationen gegen den Staat klagen, weil dieser keine konkreten und wirksamen Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels ergriffen hat, obwohl er dazu verpflichtet ist.

von Svea Busse

SPD-Umweltpolitiker über Kohleausstieg

Wer die SPD für die Worte ihrer Chefin Nahles von der "Blutgrätsche gegen die Braunkohle" als kohlelobbyistisch kritisiert, liegt völlig falsch, meint der SPD-Bundestagsabgeordnete Klaus Mindrup im Interview mit Klimareporter°. Beim kommenden Klimaschutzgesetz werde die SPD sogar die treibende Kraft sein, verspricht er für 2019.

Interview: Jörg Staude