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Eine neue, mächtige Allianz von über 100 Staaten inklusive EU und USA könnte in diesen Stunden und Tagen ein starkes Klimaabkommen durchboxen. Der neue Vertragsentwurf hat erste Streitfragen ausgeräumt. Nun kommt es unter anderem darauf an, wie Staaten wie Indien und China reagieren.

von Benjamin von Brackel

Es ist das größte diplomatische Treffen in der Menschheitsgeschichte: 45.000 Teilnehmer wollten sich für die 21. Weltklimakonferenz im Pariser Vorort Le Bourget akkreditieren. Wir stellen einige von ihnen vor. Heute: Annalena Baerbock, bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete und Klimapolitikerin.

von Thomas Venker

Eine zierliche Frau aus Tennessee hat die einst so mächtige Kohleindustrie in den USA in die Knie gezwungen. Mary Anne Hitt, Chefin der "Beyond Coal"-Kampagne der Naturschutzorganisation Sierra Club, über die Gründe für den Erfolg und die nächsten Ziele – und über die Folgen für den Klimaschutz, falls der nächste Präsident ein Republikaner ist.

Interview: Benjamin von Brackel

Helmut Schmidt war politischer als die konservativen Kanzler, die ihm folgten. Aber er hätte zumindest die Tür öffnen müssen für die neuen sozialen und ökologischen Bewegungen.

von Michael Müller

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Hinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern. 

ein Gastbeitrag von Eva Stegen

Klimawandel und Ungleichheit müssen gemeinsam und global betrachtet werden, sagt Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter der Grünen und ehemaliger Umweltminister. Ein Gespräch über Ökosteuern, schädliche Subventionen und externe Kosten.

Interview: Jörg Staude

Energiewende im globalen Süden

In Afrika kann man den Leuten nicht einfach erneuerbare Energien aus Europa vor die Nase setzen, sagt Gordon Appel von den "Ingenieuren ohne Grenzen". Der Verein arbeitet mit regionalen Partnern zusammen und bevorzugt Lösungen mit lokalen Materialien. Der Weg zum Erfolg führt für ihn über die Zivilgesellschaft statt über die Politik.

Interview: Matthias Bauer

In Bangladesch fehlt das Geld, um Hochbunker als Zufluchtsorte bei Überschwemmungen zu bauen. Durch die Erderwärmung werden Stürme künftig noch häufiger auftreten und noch verheerender ausfallen.

von Verena Kern

Hans-Josef-Fell verlässt den Bundestag

Wenn die Bündnisgrünen heute mit der Union sondieren, ist er längst politische Geschichte: Hans-Josef Fell. Für eine Regierungsbeteiligung spräche etwa, dass die Ökopartei bei der grundlegenden Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mitwirken würde. Fell, einst Mitautor des EEG, hat aber den Wiedereinzug in den Bundestag verpasst.

von Benjamin von Brackel

Empfehlungen der Redaktion

Kann ein Leuchtturm fern vom Meer Wandel bewirken? Ja, sagt der britische "Artivist" John Jordan. Transformation entsteht nicht, weil die Menschen die Fakten kennen, sondern weil sie träumen.

von Eva Mahnke

Viele Unternehmen kaufen sich mit freiwilligen CO2-Zertifikaten von ihren Emissionen frei. Doch ein Großteil dieser Zertifikate ist wertlos, wie eine umfassende Recherche aufdeckt. Einige der größten Unternehmen der Welt sind davon betroffen.

von David Zauner

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Meinungen

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel
eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Die Enquete-Kommission hat die Chance zur Wachstums-Wende verpasst. Der Schlussbericht, der im Juni 2013 im Bundestag verabschiedet wurde, enthält viel Wahres – doch der Teufel steckt nicht im Detail, sondern in der großen Linie: Deutschland soll weiter die Hymne des Wachstums mitsingen, als gäbe es keine Grenzen.

ein Gastbeitrag von Tilman Santarius