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Hitze, Dürre und Politik

Ein Land sieht zu, wie seine Lebensgrundlagen verschwinden: gute Luft, genügend Wasser, fruchtbare Böden. Die deutsche Bundesregierung hat vor der Klimakatastrophe kapituliert. Bürgerinnen und Bürger müssen die Wende selbst organisieren.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

SPD-geführte Ministerien machen Druck für bessere Klimaanpassung und wollen sie im Grundgesetz verankern. Das ist richtig, dürfte aber an der Union scheitern. Umso wichtiger sind die Maßnahmen, für die keine Verfassungsänderung nötig ist.

ein Kommentar von Joachim Wille

Kalenderwoche 33: Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger setzt die Symbolpolitik seines Vorgängers fort und kündigt populistische, aber sinnlose Eingriffe ins Bahngeschäft an, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Für die E‑Autos sieht Knie noch nicht den Kipppunkt erreicht, noch immer seien die Vorteile für Verbrenner zu groß.

In Zeiten von Rekord-Hitzewellen und stockender Klimaanpassung wird in Deutschland ein Hinausschieben des Braunkohleausstiegs in Nordrhein-Westfalen erwogen. Das Gebot der Stunde ist aber mehr denn je ein gesamtdeutscher Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030.

ein Kommentar von Jörg Staude

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Mythen über E‑Autos halten sich hartnäckig. "Ist die Batterie nicht nach wenigen Jahren kaputt?" Nein, die meisten Hersteller geben acht Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie, einige deutlich mehr. Moderne Batterien halten oft länger als das Auto selbst.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

Sind wir schon wieder im Jahr 1540? Noch nicht, und hoffentlich auch nie wieder. Im Unterschied zu damals haben wir es zum Teil selbst in der Hand.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 32: Auch das entschärfte "Netzpaket" lässt weiter die Anlagenbetreiber die Netzprobleme ausbaden und schont weitgehend die Netzbetreiber als Verursacher, kritisiert Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Konventionelle Kraftwerke sind für ihn anfälliger gegenüber dem Klimawandel als erneuerbare Energien mit Ausnahme der Wasserkraft.

Der gute Wille

Der Bayern-Boss legt mal wieder eine Kehrtwende hin. Jetzt umarmt Markus Söder Windräder. Okay, wenn's was nützt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Schon bei knapp 1,5 Grad Erderwärmung sind überall die dramatischen Folgen zu sehen: gestörte Lieferketten durch Niedrigwasser in Europa, extreme Hitze, Waldbrände. Wollen wir wirklich ausprobieren, wie die Welt bei zwei oder drei Grad Erwärmung aussieht?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Empfehlungen der Redaktion

Länder wie Deutschland müssen mit der Doppelmoral beim Klimaschutz aufhören, fordert Denise Ayebare. Ein Gespräch mit der ugandischen Aktivistin über die leeren Versprechen des globalen Nordens auf dem Klimagipfel in Dubai.

Interview: David Zauner

Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.

ein Kommentar von David Zauner

Die Erderhitzung noch bei 1,5 Grad zu halten, würde an ein Wunder grenzen. Das kann man dem neuen Bericht des Weltklimarats entnehmen. Entscheidende Punkte haben die Regierungen aber aus der üblichen Zusammenfassung herausverhandelt. So kann das nichts werden.

eine Kolumne von Verena Kern

Meinungen

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel
eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Die Hitzewellen 2026 müssen ein Wendepunkt sein. Vor allem die Union muss begreifen: Fossile Energien schützen nicht vor Krisen, sondern verschärfen sie. Klimaschutz ist kein grünes Sonderinteresse.

ein Kommentar von Joachim Wille

China hat sich, neben den USA, zu einem dynamischen Experimentierfeld für autonome Fahrsysteme entwickelt. Deutschland erteilte dagegen erst jetzt, fünf Jahre nach Verabschiedung der entsprechenden Verordnung, erstmals eine Probebetriebs-Genehmigung für ein selbstfahrendes Auto – von einem chinesischen Anbieter.

ein Gastbeitrag von Timo Daum, Andreas Knie, Lia Musitz