Etscheits Alltagsstress

Die Coronakrise lässt so manchen Klimaschützer hoffen, dass die Gesellschaft sich langfristig verändern lässt. Doch wer freut sich nicht schon auf den Moment, wenn alle wieder zur Normalität übergehen?

eine Kolumne von Georg Etscheit

Kalenderwoche 12: Die Coronakrise kann eine Chance sein, wenn wir daraus die richtigen Lehren für den bislang unzureichenden Umgang mit der Klimakrise ziehen, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Münchner Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Herausgeberrates von Klimareporter°. Alle Konjunkturprogramme, die jetzt aufgelegt werden, sollten sich an den Klimazielen orientieren.

Die Coronakrise zeigt uns, was Kipppunkte bedeuten. Dabei steuern wir auf viel dramatischere Kipppunkte zu. Warum wir jetzt nicht die nächste Krise aus dem Auge verlieren dürfen und warum die Coronakrise trotz allen Leids auch Chancen bietet.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Der gute Wille

Die Hamsterkäufe von Toilettenpapier sorgen für leere Supermarktregale. Doch die Papiere, zu denen dann in der Not ersatzweise gegriffen wird, können das Abwassersystem verstopfen und belasten die Umwelt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.

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Die Politik schafft es plötzlich, notwendige Änderungen in unserem Leben durchzusetzen. Geht das jetzt auch beim Klimaschutz? Warum sich die Coronakrise in ihrer Dynamik von der Klimakrise unterscheidet – und was wir trotzdem aus ihr lernen können.

ein Gastbeitrag von Sebastian Albert-Seifried, Dieter Seifried

Klimaaktivist über Datteln 4

Die finnische Regierung verkauft sich gern als grün und nachhaltig. Zugleich ist sie finanziell am Kohlekraftwerk Datteln 4 im Ruhrgebiet beteiligt. Diese grotesken Verbindungen von profitorientierten Unternehmen mit der Politik müssen angesichts der Klimakrise ein Ende haben.

ein Gastbeitrag von Johnny Parks

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Bei der Coronakrise hat die Politik viel Zeit verloren mit Abwägen und Auf-Sicht-Fahren, jetzt vollzieht sie die Vollbremsung. Für die Klimakrise ist das kein gutes Vorbild.

ein Kommentar von Verena Kern

Tacheles, Andreas Knie!

Die Coronakrise lässt das öffentliche Leben stillstehen. Was jetzt beginnt, ist eine Art Experiment, ob unsere bewegungsintensive Gesellschaft auch mit weniger Verkehr auskommen kann.

eine Kolumne von Andreas Knie

Coronakrise und Erderhitzung

Krisen schaffen Klarheit und eröffnen Chancen. Covid-19 enthält Lehren für die Begrenzung der Erderhitzung. Fünf Vorschläge, was es jetzt braucht, um eine Havarie abzuwenden.

ein Gastbeitrag von Franz Baumann

Empfehlungen der Redaktion

Die Arbeitsbedingungen in vielen Unternehmen der erneuerbaren Energien bleiben hinter vergleichbaren Branchen zurück. Viele Mitarbeiter wollen nicht langfristig bleiben. Für den Übergang in eine erneuerbare Arbeitswelt ist die Branchengewerkschaft erstaunlich konzeptlos.

von Susanne Schwarz

Von den ewigen Nörgeleien der Energiewende-Skeptiker und den lauter werdenden Beschwörungen eines umweltbedingten Totalzusammenbruchs hält Stefan Rahmstorf nichts. Der Physiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung will die Botschaften der Wissenschaft aber auch nicht zu positiv verkauft wissen.

Interview: Astrid Dähn

Je länger sich die Welt als unfähig erweist, die Klimakrise zu bewältigen, desto verlockender wird Geoengineering. Ein neuer Forschungsbericht bringt Wind in die Debatte. Über einen Ansatz mit enormen Nebenwirkungen – und einer eingebauten Veranlagung zum Scheitern.

ein Kommentar von David Zauner

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning

EU-Gesetzesvorschlag

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Endlich sinken Deutschlands Treibhausgas-Emissionen mal nicht nur, weil es zu warm zum Heizen war, sondern wegen der erneuerbaren Energien. Die Bundesregierung kann sich trotzdem nicht zurücklehnen, denn klimapolitisch produziert sie Stillstand.

ein Kommentar von Joachim Wille

Wenn die Corona-Krise eins lehrt: Bei großen, die gesamte Gesellschaft bedrohenden Gefahren kann die Politik radikale Maßnahmen ergreifen. Warum soll das ausgerechnet bei der Klimakrise nicht auch gelten?

ein Kommentar von Joachim Wille