Über Tage anhaltende Hitze und mit Nährstoffen vollgepumpte Seen – da erleben Blaualgen in vielen Binnenseen eine regelrechte Blüte. Für Badende kann das schnell zu einer Gefahr werden.

eine Kolumne von Joachim Wille

Die Klimakrise ist nicht in jedem Land Gesprächsthema Nummer eins, musste unsere Kolumnistin feststellen. Die Fridays-for-Future-Aktivistin berichtet von ihrem Praktikum in Rumänien. 

eine Kolumne von Elena Balthesen

Schwarze Zeiten

US-Forscher haben die mediale Sichtbarkeit von wichtigen Klimawandelleugnern untersucht. Mit beunruhigenden Ergebnissen.

eine Kolumne von Susanne Schwarz

Etscheits Alltagsstress

Bei den Salzburger Festspielen inszenierte Peter Sellars die Mozart-Oper "Idomeneo" als Ökodrama. Er durfte auch die Festrede halten und sprach über Raubbau und Klimawandel. Zum Glück war alles nur gespielt, und das auch noch sehr schön.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Tacheles, Claudia Kemfert!

Die "Abwrackprämie für Ölheizungen" ist ein Öko-Remix von 2008, als der Staat großzügig Geld ausschüttete, um die deutsche Autoindustrie zu schützen. Zuallererst sollte man die Förderung von Ölheizungen abschaffen. Für Klimaschutz und Energiewende wäre es aber effektiver, den Einbau neuer fossiler Heizanlagen im kommenden Jahrzehnt zu untersagen.

eine Kolumne von Claudia Kemfert

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro inszeniert die Öffnung des Regenwaldes für Agrarkonzerne als Akt der Selbstbehauptung gegenüber den Europäern.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 32: Wie schnell einflussreiche Parteien und Verbände jetzt angesichts der Klimadebatte ihre Modernisierung verkünden, ist erstaunlich und durchaus erfreulich, sagt Tim Meyer, Vorstand beim Öko-Energieversorger Naturstrom und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Man sollte aber genau hinschauen, was unter der grünen Farbe ist.

Der Unmut in der Gesellschaft wächst: Anfang der Woche hatte erst Verdi-Chef Bsirske zur Teilnahme an der Klima-Großdemo am 20. September aufgerufen, wenig später zog auch der Deutsche Gewerkschaftsbund nach.

ein Kommentar von Joachim Wille

Die Einführung einer CO2-Steuer sei laut dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestags verfassungswidrig, titeln mehrere Magazine. Das ist, mit Verlaub, nicht das, was in dem Gutachten steht.

ein Kommentar von Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Schulden sind ein Machtinstrument, mit dem reiche Länder sich billige Arbeitskräfte und Ressourcen sichern, sagt Dianah Mugalizi. Die Koordinatorin der Bewegung Debt for Climate in Kenia fordert eine Schuldenstreichung, ähnlich wie für Deutschland nach dem Krieg.

Interview: David Zauner

Im Willy-Brandt-Haus Berlin ist die Ausstellung "Stella Polaris – Ulloriarsuaq" zu sehen. Die Exposition zeigt in atemberaubenden Fotografien aus Grönland die Schönheit und Fremdheit einer verschwindenden Welt.

von Daniela Schmidtke

Der hohe Fleischkonsum schadet Umwelt und Klima, zeigt nun auch in aller Deutlichkeit der neue Sonderbericht des Weltklimarats. Vorschläge, wie das geändert werden könnte, gibt es viele. Was fehlt, sind die gesellschaftlichen Mehrheiten.

eine Kolumne von Verena Kern

Kommentar zum IPCC-Sonderbericht

In seinem jüngsten Report zur Landnutzung hat der Weltklimarat klargestellt, dass es so nicht weitergehen kann. Die Rodung der Regenwälder muss gestoppt und die Landwirtschaft klimafreundlicher werden. Immerhin: Es gibt Anzeichen eines Umschwungs.

ein Kommentar von Joachim Wille