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Freitage für die Zukunft

Schon mehr als zwei Dutzend Städte in Deutschland haben inzwischen den Klimanotstand ausgerufen. Das ist ein erster großer Erfolg der "Fridays for Future"-Bewegung – und bringt neue Energie in die Politik.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Weniger Tote, weniger Stau, weniger Klimagase – die Vorteile eines Autobahn-Tempolimits sind gut belegt. Im Verkehrsministerium hält man aber nicht so viel von Verkehrsforschung. Auch nicht, wenn die Argumente aus der Mitte der Kirche vorgetragen werden.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 26: Die Münchner "Fridays for Future"-Bewegung hat in dieser Woche einen lokalen Klimaplan vorgelegt und fordert bis 2025 eine autofreie Innenstadt. Der Plan ist so mutig wie richtig, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Die Zeit ist reif, alte Denkmuster zu verschieben.

Die Klimaverhandlungen in Bonn haben es genauso gezeigt wie der G20-Gipfel: Momentan herrscht keine Aufbruchstimmung beim globalen Klimaschutz. Das kann sich natürlich ändern. Trotzdem sollten wir die Idee aufgeben, dass es auf globale Fragen nur globale Antworten gibt. 

ein Kommentar von Susanne Schwarz

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Etscheits Alltagsstress

Im Süden Frankreichs werden derzeit Hitzerekorde gebrochen, mit Temperaturen weit über 40 Grad. Wie die Menschen dort mit dem Extremwetter umgehen, zeigt: Wir Deutschen verstehen vom Sommer immer noch sehr wenig.

eine Kolumne von Georg Etscheit

Der gute Wille

Wer kürzer duscht, kann CO2-Emissionen vermeiden. Sich individuell klimafreundlich zu verhalten, hat aber nur dann wirklich Sinn, wenn die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schafft.

eine Kolumne von Joachim Wille

Hat es wirklich Sinn, ressourcensparendes persönliches Verhalten als "Verzicht" zu bezeichnen, wie es die Klima-Pilger gerade wieder auf dem Kirchentag getan haben? Das im Leben Wesentliche findet man auch in Fahrrad- oder Eisenbahnentfernung – andernfalls hilft auch kein Flugzeug.

ein Gastbeitrag von René Schuster

Die Aktivisten von "Fridays for Future" und "Ende Gelände" haben in diesen Tagen die Politik ordentlich aufgemischt. Wie die große Koalition den Ritt an der Klima-Kante politisch hinbekommen kann, ist aber nicht zu erkennen. Deswegen darf der Druck von der Basis nicht nachlassen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen. Dafür erntet der CSU-Politiker sogar von Greenpeace Beifall. Bei dem zeitigeren Termin denkt der Landeschef allerdings vor allem an Bayern und nicht an den Klimaschutz.

ein Kommentar von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Wenn alle ihr Verhalten ändern, klappt es schon mit dem Klimaschutz? Leider ist das Gehirn nicht darauf programmiert, die nötigen langen To-do-Listen anzugehen – die meisten fühlen sich dann überfordert und tun gar nichts. Wer Verhaltensänderungen erreichen will, muss große Entscheidungen von der Politik einfordern.

eine Kolumne von Verena Kern

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen. 

ein Gastbeitrag von Götz Neuneck

Meinungen

Globale Erwärmung

ein Kommentar von Joachim Wille
ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel
eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Kalenderwoche 25: Nachdem der Europäische Gerichtshof die unsinnige deutsche Pkw-Maut gekippt hat, ist es Zeit für bessere Ideen, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Wir brauchen eine gerechtere Bepreisung des öffentlichen Raumes. 

Klimademonstration

Es ist gut und richtig, dass die Jungen für das Klima auf die Straße gehen. Doch wenn sich die Älteren nicht endlich stärker mit ihnen solidarisieren, wird sich die Politik nicht ändern.

ein Gastbeitrag von Franz Alt