In nur vier Monaten hat Deutschland sämtliche für 2018 zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht. Den Rest des Jahres leben wir Bundesbürger auf Kosten von Menschen, die ärmer sind als wir oder erst noch geboren werden.

eine Kolumne von Joachim Wille

Was in der EU gerade zur Klima- und Energiepolitik ausgehandelt wird, entscheidet über das Schicksal des Paris-Abkommens mit. Ein Beschluss des Europaparlaments bietet jetzt die historische Chance, das Abkommen mit Leben zu füllen und den Weg zu einem europäischen Klimaschutzgesetz zu ebnen. 

ein Gastbeitrag von Ska Keller und Jakop Dalunde

Quaschnings Videokolumne

Für die Paris-Ziele muss der Solarausbau verachtfacht werden. Bisher verhindern das die deutschen Gesetze. Zu fragen ist, welche Änderungen hier nötig wären und wie eigene Solaranlagen beim CO2-Sparen helfen können. Es zeigt sich, dass große Dachanlagen besser sind – und dass Trump das Klima mehr schützt als Merkel.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Kalenderwoche 17: Regenerativ erzeugtes Gas kann für die Mobilität der Zukunft eine große Rolle spielen, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Mit-Herausgeber von Klimareporter. Allerdings muss sich die Gasindustrie endlich darauf einstellen und aufhören, Erdgas unter immer neuen grünen Labels zu verkaufen. 

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Der gute Wille

Riesige Mengen Plastik treiben in den Weltmeeren, bilden Müllstrudel mit erschreckenden Ausmaßen. Selbst im arktischen Eis lassen sich die Kunststoffe jetzt in hohen Konzentrationen nachweisen.

von Joachim Wille

Ob Getreide, Wein oder Fisch: Der Klimawandel beeinflussst auch, wo unsere Lebensmittel künftig herkommen. Was für die Reichen dieser Erde eher ein Luxusproblem ist, droht die Lebensmittelsituation in ohnehin schon benachteiligten Regionen weiter zu verschlimmern.

von Joachim Wille

Kalenderwoche 16: Bundeswirtschaftsminister Altmaier sollte lieber die Subventionen für fossile Energien abschaffen statt die erneuerbaren auszubremsen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mit-Herausgeberin von Klimareporter°.

Serie: Strukturwandel

Von der Atom-Kommission vor zwei Jahren hat die Bundesregierung die Partei Die Linke ausgeschlossen. Das darf sich bei der Kommission zum Strukturwandel nicht wiederholen: Die Linke ist neben den Grünen die einzige Partei mit einem Kohleausstiegsdatum im Programm – und hat außerdem Ostdeutschland-Expertise.

ein Gastbeitrag von Lorenz Gösta Beutin

Für die Strukturwandelkommission ist die Entscheidung, wie viele Kohlekraftwerke wann vom Netz gehen, nicht Inhalt, sondern Voraussetzung ihrer Arbeit. Um das Vertrauen der betroffenen Regionen zu bekommen, muss es ein Moratorium für den Neubau von Kohlekraftwerken geben.

ein Gastbeitrag von Annalena Baerbock

Empfehlungen der Redaktion

Der Stadtförster Dietrich Henke versucht, seinen Wald im Süden Brandenburgs an den Klimawandel anzupassen. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet von einem Sturm. 

von Friederike Meier

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Klimaanpassung für Bäume

Die "Splittzylinder-Technik" soll kränkelnden Stadtbäumen in Zeiten des Klimawandels helfen. Karlsruher Forscher wollen jetzt Kommunen und Bürger für die einfache Methode begeistern. Für den Wald ist sie allerdings zu aufwändig.

von Joachim Wille

Jeder weiß: Kohleverstromung ist ein Auslaufmodell. Doch der Strukturwandel muss sozialverträglich sein. Die Gewerkschaft Verdi wird in der Strukturwandelkommission darauf drängen, dass ein verbindlicher Plan für jedes Kohlekraftwerk vereinbart wird und ein Fonds alle nötigen Maßnahmen abdeckt.

ein Gastbeitrag von Reinhard Klopfleisch

Bei der Strukturwandelkommission der Bundesregierung geht es vor allem um Perspektiven für die betroffenen Regionen. Eine kurzfristige Stilllegung von Kohlekraftwerken in den Vordergrund zu stellen, wie es die Umweltverbände tun, ist zum jetzigen Zeitpunkt falsch. 

ein Gastbeitrag von Klaus-Peter Schulze