Der gute Wille

Die Stadt sollen hunderttausende neue Bäume bekommen. Der Start des Projekts ist holprig. Dabei ist ein großer, gut gepflegter Baumbestand die beste Klimaanlage einer Stadt.

eine Kolumne von Joachim Wille

Klimaleugner von Trump bis AfD sehen sich durch die Streichung des extremsten Erwärmungsszenarios durch den Weltklimarat bestätigt. Sie liegen falsch. Fachleute erklären, warum.

ein Kommentar von Joachim Wille

Um seine Lausitzer Braunkohletagebaue vorfristig stillegen zu können, fehlt es dem Energiekonzern Leag für die nötige Flutung und Nachsorge dringend an Wasser. Das soll am besten die Elbe liefern und die öffentliche Hand bezahlen. Die alte Idee wurde jetzt vom ZDF wieder mal propagiert. 

von Jörg Staude

Was der Expertenrat für Klimafragen in seinem neuen Prüfbericht recht nüchtern formuliert, ist politisch brisant. Die Regierung muss ihren Kurs sofort herumreißen. Je länger sie Klimaschutz als Wunschprogramm behandelt, desto teurer wird die Rechnung.

ein Kommentar von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Donald Trump versucht, erneuerbare Energien zu verhindern. Doch in den USA wachsen Solar- und Windkraft weiter, weil fossile Energien teurer sind. Und der Irankrieg zeigt allen: Abhängigkeit von Öl und Gas macht verletzlich. Deshalb boomen weltweit Wärmepumpen, Solaranlagen und E‑Autos. 

eine Kolumne von Volker Quaschning

Kalenderwoche 20: Mit der Ausschreibung von 4.500 Megawatt neuer Kraftwerke in diesem Jahr härtet Deutschland seine fossile Pfadabhängigkeit, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Für Strom aus dem Weltall sollte zuerst ein Prototyp bei voller öffentlicher Transparenz gebaut werden.

Länger fossil heizen und neue Gaskraftwerke als Strom-Backup bauen: Mit den Energiegesetzen, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat, steuert Deutschland zurück in die alte Energiewelt. Das ist genau die falsche Antwort auf die Krisen.

ein Kommentar von Joachim Wille

In Deutschland liefert Windenergie mehr Strom als jede andere Quelle. Die Erneuerbaren decken 60 Prozent unseres Bedarfs, sauber und unabhängig. Doch während Bayern 2025 nur 18 Windkraftanlagen neu errichtet hat, waren es in NRW 262. Herr Söder, das können Sie doch besser. 

eine Kolumne von Volker Quaschning

Deutschland subventioniert Erdöl und überweist dieses Jahr 100 Milliarden Euro an Förderländer wie Katar oder die USA, um die Öl- und Gasimporte zu bezahlen. Wäre es nicht besser, das Geld in die heimische Energiewende zu investieren, um unabhängig zu werden?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Empfehlungen der Redaktion

Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.

ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Der Kampf um Lützerath ist vorbei, der Kampf um den Ausstieg aus der fossilen Energiewelt, um den sozialen Frieden und um Demokratie geht weiter. Fünf Jahre und fünf Tage, die ein neues Kapitel der Klimabewegung aufschlugen – divers wie nie, geeint wie nie. Ein Widerstands-Tagebuch.

von Barbara Schnell (Lützerath)

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 19: Wer Klimaneutralität für 2045 ins Gesetz schreibt, kann nicht den Heizungskeller zur fossilen Komfortzone erklären, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Negative Strompreise sind für sie kein Beleg für "zu viel Erneuerbare", sondern für zu wenig Flexibilität.

Die Energiewende braucht Tempo. Doch ausgerechnet dort, wo Bürgerinnen und Bürger sie selbst vorantreiben wollen, stockt es häufig – bei der Finanzierung. Entscheidend sind standardisierte Prozesse, die zugleich flexibel genug bleiben, um lokale Besonderheiten zu berücksichtigen.

ein Gastbeitrag von Urszula Papajak