Immer diese Öko-Jünger, die uns einreden wollen, man könne mit Solar- und Windenergie Kohle ersetzen. Die Solarenergie kann doch nichts Wesentliches zu unserer Energieversorgung beitragen.
Was? Da hat wohl jemand einiges verschlafen.
Noch vor zehn Jahren war die Solarenergie für unsere Energieversorgung tatsächlich ziemlich unbedeutend. 2015 deckte Solarstrom in Deutschland gerade einmal sechs Prozent des Strombedarfs – Kohle, Gas und Atom satte 70 Prozent. Allein Braunkohlekraftwerke produzierten damals viermal so viel Strom wie die Photovoltaik.
Seitdem hat sich aber viel getan. Seit 2023 liefern erneuerbare Energien mit Sonne, Wind und Co mehr als die Hälfte unseres Stroms, und 2025 hat die Photovoltaik allein die Braunkohle überholt.
Volker Quaschning
ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energiewende gelten als Standardwerke.
Und das passiert nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.
In der EU lieferten Braunkohle- und Steinkohlekraftwerke 2015 noch siebenmal so viel Strom wie die Solarenergie. Die Kohlestromerzeugung ging aber bis 2025 um 60 Prozent zurück. Inzwischen produziert die Photovoltaik europaweit mehr Strom als die Kohle.
Ratet mal, in welchen Ländern Solarstrom noch größere Anteile an der Stromerzeugung hat als bei uns? In Spanien und in Ungarn. Ihr habt richtig gehört, in Ungarn. Wenn es ums Geldverdienen mit billigem Solarstrom geht, ist sogar Viktor Orbán ganz vorne mit dabei.
Die Solarenergie ist für Europa die Chance für eine dauerhaft preiswerte Stromversorgung ganz unabhängig von riskanten Energieimporten. Lasst uns aufhören, die Energiewende permanent schlechtzureden, denn erneuerbare Energien sind unsere Zukunft.

Nein, es ist doch ziemlich anders, wie man dem Link entnehmen kann.
https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ungarn--solarstrom-solaranlage-klima-eu-100.html
Aber Volker Quaschning möchte mit solchen forschen Statements wohl die Orban- und AfD-Anhänger überzeugen. Ob das gelingt, da bin ich skeptisch.