Brasiliens Regenwald

Löchrige Statistik

Entwaldeter Amazonas vom All aus gesehen

Die Entwaldung im brasilianischen Amazonas-Regenwald steigt wieder massiv an, zeigen offizielle Zahlen. Doch der Waldverlust ist sogar noch sehr viel größer. Denn viele gerodete Flächen werden von den Behörden gar nicht mitgezählt.

von Verena Kern

Handelsabkommen EU–Mercosur

Kühe gegen Autos?

Aufgestapelte Container von oben gesehen

Die EU und die vier südamerikanischen Mercosur-Staaten haben eine riesige Freihandelszone gegründet. Bauern und Umweltschützer kritisieren das Abkommen. Doch Umwelt- und Sozialstandards können nun leichter überwacht werden. Zudem verpflichten sich die Länder zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens.

von Christian Mihatsch

Umweltstandards für Rohstoff-Abbau

Ökologisch baggern

Ein Fluss voller rotem Eisenschlamm in Brumadinho, Brasilien

Die Energiewende ist ein Treiber für den höheren Bedarf an metallischen Rohstoffen. Recycling allein hilft nicht, um ihn zu decken. Das Umweltbundesamt fordert daher strengere Umweltstandards für den Rohstoff-Abbau im globalen Süden.

von Joachim Wille

Weltwirtschaftsforum

Bolsonaro: "Wirtschaft und Umwelt versöhnen"

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro

In seiner ersten Rede auf der Weltbühne wirbt Brasiliens neuer Präsident auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos um Investoren. Sorgen um seine Pläne zur Öffnung des Amazonas-Regenwalds für die Wirtschaft versucht er kleinzureden – gelingen will ihm das kaum.

von Benjamin von Brackel

Kritik an industrieller Landwirtschaft

Soja runter, Lupine rauf

Ein Sojabohnen-Feld wird maschinell geernet.

Weltweit wird immer mehr Soja angebaut, vor allem für Tierfutter in der Massentierhaltung. Der Boom führt zu immer neuen Waldrodungen, zeigt ein Report des BUND zur Grünen Woche. Der Umweltverband fordert die Reduzierung der Soja-Importe aus Brasilien wegen Bolsonaros Anti-Regenwald-Politik.

von Joachim Wille

Brasilien

Bolsonaro übergibt Regenwaldschutz an Agrar-Lobbyistin

Direkt nach seinem Amtsantritt macht Brasiliens neuer Präsdient Jair Bolsonaro ernst. Die Verantwortung für die indigenen Schutzgebiete im Regenwald liegt nun beim Landwirtschaftsministerium, das auf wirtschaftliche Nutzung drängt. Damit gefährdet der Staatschef auch das Klima.

von Svea Busse

COP 24 in Katowice

"Ein Damoklesschwert schwebt über den Verhandlungen"

Dramatischer Himmel über Katowice

Heute beginnt der UN-Klimagipfel in Katowice, der die Umsetzung des Paris-Abkommens entscheidend voranbringen soll. Dass die USA unter Donald Trump nicht mehr Teil des Prozesses sind, spielt keine Rolle mehr, sagt der Umweltökonom Reimund Schwarze. Wichtiger ist die Frage, ob andere Länder Trumps Beispiel folgen.

Interview: Svea Busse

G20-Gipfel

Klimaschutz im Schatten

Graffiti-Schriftzug auf weißer Mauer

Kriegen die führenden Wirtschaftsmächte der Welt überhaupt noch ein Bekenntnis zum Klimaschutz über die kollektiven Lippen, wenn es auch nur ein symbolisches wäre? Die Staats- und Regierungschefs der G20 treffen sich ab Freitag in Buenos Aires. Ihr Konsens, dass Klimaschutz notwendig ist, droht zu bröckeln.

von Susanne Schwarz

Brasilien

Bolsonaro ernennt Klimaleugner zum Außenminister

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro

Der neue oberste Klimadiplomat Brasiliens sieht den Klimawandel als Verschwörung und den Kampf dagegen als Wachstumshindernis. Unterdessen ist die Entwaldung des Amazonas-Regenwalds schon sprunghaft angestiegen.

von Benjamin von Brackel

Brasilien hat gewählt

"Desaster für den Klimaschutz"

Großdemonstration Ende September 2018 in Sao Paulo gegen den ultrarechten Präsidentschaftskandidaten Bolsonaro

Brasilien wird künftig von dem Rechtsextremisten Bolsonaro regiert, der Umwelt- und Klimaschutz für überflüssig hält und die Abholzung des Amazonas-Regenwalds beschleunigen will. Das hätte Auswirkungen auf das gesamte globale Klimasystem. Umweltschützer fordern Bundesregierung und EU zum Handeln auf.

von Verena Kern

Präsidentschaftswahl in Brasilien

Bolsonaro will doch im Paris-Vertrag bleiben

Bolsonaro mit aufgerissenem Mund

Brasiliens ultrarechter Präsidentschaftskandidat wollte im Fall seiner Wahl am Sonntag – die als wahrscheinlich gilt – aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Jetzt deutet er an, wenigstens diese Entscheidung überdacht zu haben.

von Susanne Schwarz

Wahlen in Brasilien

Demokratie oder Barbarei

Proteste in Brasilien

In Brasilien steht die Demokratie auf dem Spiel. Rechtsaußen-Kandidat Bolsonaro liegt nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl weit vor Lulas Bewerber Haddad. Die Parlaments- und Gouverneurswahlen unterstreichen den Rechtsruck. Kommt Haddads anti-neoliberales Programm zu spät?

ein Gastbeitrag von Gerhard Dilger

Wahlen in Brasilien

Brasilien vor der "Trumpisierung"

Brasilien Flagge

Das krisengeschüttelte Land erlebt ein politisches Erdbeben. Die erste Runde der Präsidentschaftswahlen hat der ultrarechte Jair Bolsonaro mit großem Abstand gewonnen. Der "Trump Brasiliens" will aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Auch von Umweltpolitik hält der Ex-Militär, der mit der mächtigen Agrarlobby verbündet ist, gar nichts.

von Verena Kern

Klimawirkung von Fleisch und Milchprodukten

Fleischindustrie rechnet Klimalast klein

Hier sind große Stücke Rindfleisch zu sehen

Die großen Fleisch- und Molkereikonzerne schädigen das Klima sehr viel mehr, als die Branche behauptet. Wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist, hat nun eine internationale Studie aufgedeckt – mit erschreckenden Zahlen.

von Verena Kern