COP 30 Belém
UN-Klimakonferenz in Brasilien
1,4 Millionen Menschen leben in Belém am Rand des Amazonasbeckens. (Bild: Roberto Grafiteiro/Wikimedia Commons)
Der UN-Klimagipfel COP 30 tagte vom 10. bis 21. November 2025 in der brasilianischen Stadt Belém. Er galt als historisch – 30 Jahre nach dem ersten Klimagipfel in Berlin und zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen. Im Vorfeld stellten einige Länder neue Klimapläne (NDCs) vor, insgesamt gab es aber kaum Fortschritte. Die Abschlusserklärung betont, dass die Staaten ihre Ziele verbessern und umsetzen sollen. Doch über die von der brasilianischen COP-Präsidentschaft angekündigten "Fahrpläne" zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Eindämmung der Entwaldung gab es keine Einigung. Brasiliens Präsident Lula da Silva stellte den neuen globalen Waldschutzfonds TFFF vor. Er soll Länder finanziell dafür entlohnen, ihre Wälder zu erhalten.