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Sladeks Woche

Schlüsselfaktor Bürgerenergie, vergessenes Energiesparen und Lindners Groschen

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 9: Eine Laufzeitverlängerung für Kohle und Atomkraft stabilisiert nur wieder die Strukturen, die die Probleme erst geschaffen haben, findet Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Ein Weg, die Abhängigkeit zu verringern, ist für ihn das lange vernachlässigte Energiesparen.

Paket zur EEG-Reform auf dem Weg

Bei Wegfall der EEG-Umlage droht Strompreiskarussell

Zahlreiche Windräder auf dem Meer bei bewölktem Himmel, im Hintergrund die Umspannstation.

Das von der Koalition angekündigte Osterpaket mit gesetzlichen Regelungen für die Energiewende nimmt Gestalt an. Das zeigen Klimareporter° vorliegende Regelungsentwürfe aus dem Wirtschaftsministerium zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sowie der Abschaffung der EEG-Umlage.

von Jörg Staude

Sladeks Woche

Solarer Kraftakt, Förderende für Erneuerbare und neues Rebellentum

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 48: Deutschland muss schon vor 2045 sektorübergreifende Klimaneutralität erreichen, um sein CO2-Restbudget einzuhalten, sagt Sebastian Sladek, geschäftsführender Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Dafür müssen jährlich mehr als 45.000 Megawatt Photovoltaik neu installiert werden.

Hohe Strompreise

Erneuerbare brauchen weniger Förderung

Vier mittelgroße Windkraftanlagen auf einem Acker in ebener Landschaft, ganz im Hintergrund ein weiterer Windpark.

Die hohen Kohle-, Öl- und Gaspreise haben auch Strom im Großhandel teurer gemacht. Solaranlagen und Windräder brauchen deshalb weniger Zuschuss von den Stromkund:innen. Die EEG-Umlage fällt im kommenden Jahr auf den niedrigsten Stand seit 2012.

von Bernward Janzing

Groko-Einigung beim EEG

Koalition stockt Erneuerbaren-Ausbau um 5.200 Megawatt auf

Aufgeständerte Konstruktion aus Metallstreben in Form einer großen waagerechten Scheibe vom Durchmesser eines Hauses, oben ein Kranz dachsirenen- oder gartenlampenähnlicher Sender, auf einer leichten Anhöhe im freien Feld.

Neben den Reparaturen am Erneuerbare-Energien-Gesetz haben sich Union und SPD auf einen stärkeren Ausbau von Wind- und Solarenergie im kommenden Jahr geeinigt. Die EEG-Umlage soll 2023 weiter sinken: auf fünf Cent je Kilowattstunde.

von Jörg Staude

EEG-Vorlage aus dem Wirtschaftsministerium

Ausschreibungen für alte Windräder fallen weg

Windkraft

Wie vorausgesagt muss das Wirtschaftsministerium die kaum vier Monate alte EEG-Novelle schon wieder reparieren. In der Klimareporter° vorliegenden "Formulierungshilfe" für die Gesetzeskorrekturen erfüllt sich die Hoffnung auf höhere Ausbauziele für die Erneuerbaren aber nicht.

von Jörg Staude

Politik folgt Plänen der alten Industrie

Ein steuerfinanziertes EEG gefährdet den Erneuerbaren-Ausbau

Die EEG-Umlage muss weg – darüber sind sich die Parteien inzwischen weitgehend einig. Sie wollen den Ökostrom-Ausbau komplett aus Steuermitteln finanzieren. Damit wird das wichtigste Klimaschutzinstrument weiter unter die Räder kommen. Warum fällt selbst den Grünen nichts Besseres ein?

ein Gastbeitrag von Hans-Josef Fell

Parteien suchen Gegenfinanzierung

Die ganz große Koalition gegen die EEG‑Umlage

Mehr als 200 Euro in Scheinen liegen auf einem Stromzähler, aufgenommen von schräg oben.

Der Wirtschaftsminister tut es, die SPD will es schon lange und die Grünen sind auch dafür: Eine ganz große Koalition will die EEG-Umlage abschaffen, am besten schon bis 2025. Aber wie lässt sich das finanzieren?

von Jörg Staude

Mühlhaus' Woche

Wahlkampf mit dem EEG, Lippenbekenntnisse der SPD und die Anti‑Wind‑Lobby

Porträtaufnahme von Jens Mühlhaus.

Kalenderwoche 6: Die Ideen, um das Erneuerbare-Energien-Gesetz anders zu finanzieren, sind eher Wahlkampf als ernstgemeinte Vorschläge für mehr Akzeptanz der Erneuerbaren, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand beim Münchner Ökostrom-Anbieter Green City und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Greenpeace-Recherche über die Anti-Windkraft-Lobby empfindet er als Befreiungsschlag.

Erneuerbaren-Ausbauziele für 2030

Mehr Ökostrom durch mehr Stromverbrauch

Stromzähler in Nahaufnahme, man sieht vor allem den Zählerstand.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier lenkt offenbar bei dem für 2030 prognostizierten Stromverbrauch ein, damit mehr Ökostromanlagen gebaut werden können, ohne zugleich die beschlossenen Ausbauziele für Windkraft und Photovoltaik offiziell anheben zu müssen.

von Jörg Staude

Reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz

Schluss mit dem Murks im EEG!

Rotorblätter für Windräder warten auf einer Lagerfläche außerhalb des Werkes auf den Versand.

Das "EEG 2021" der großen Koalition ist nicht nur eine verpasste Chance für die Dekarbonisierung. Die Novelle stellt absurderweise den Ausbau der Erneuerbaren und das Erreichen der Klimaziele infrage. Zudem weist sie grobe handwerkliche Fehler auf.

ein Gastbeitrag von Sascha Müller-Kraenner

Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Ausbautempo verdoppeln, mehr kosten darf es aber nicht?

Windräder in der Abenddämmerung

Keinen Monat nach Verabschiedung des EEG 2021 beginnt das Tauziehen um die nächste Novelle: Ob die Ausbauziele für die Erneuerbaren erhöht werden, ist noch nicht entschieden. Klar ist nur: Die Kosten für die Förderung dürfen nicht steigen.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Staatsversagen beim Klimaschutz

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit dem Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Im Dezember 2020 wurde das Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert. Was das neue EEG für den Ausbau der erneuerbaren Energien und für den Klimaschutz bedeutet. Podcast-Folge 11.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Serie: Klimarettung 2021

EEG runderneuern!

Hausdach voller Solarpaneele, daneben weht eine Deutschlandfahne.

Was für das 1,5-Grad-Ziel nötig wäre, hat die Welt 2020 fast geschafft – nicht mit Klimapolitik, sondern mit Corona-Lockdowns. Trotzdem kann 2021 ein Startpunkt für die Klimawende werden. In einer Serie zeigt Klimareporter° auf, was dafür passieren muss. Teil 2: Energiewende.

von Joachim Wille

Kommentar

Die sieben Sterbehelfer des EEG

Windrad vor Sonnenfinsternis.

Die jetzt verabschiedete siebente Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird nicht die letzte sein, es ist aber die erste, mit der ganz offiziell das Ziel beschlossen wird, das Gesetz abzuschaffen. Die Sterbehelfer des EEG sind nun ihrer sieben. Ein ungeordneter Überblick.

ein Kommentar von Jörg Staude

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Noch ein Milliarden-Rabatt bei der EEG-Umlage

Windkraft Brandenburg

Versteckt in mehr als dreihundert Seiten Gesetzestext erlässt die Koalition Großunternehmen Milliarden-Nachzahlungen bei der EEG-Umlage zur Finanzierung der Energiewende. Kritiker sprechen von einer Amnestie, die Regierung verteidigt sich mit Arbeitsplätzen und dem Schutz vor Abwanderung.

von Jörg Staude

EEG-Novelle

Für alte Windkraft gibt es nur einen Notgroschen

Einige Windräder in Landschaft mit Wäldern und feldern, im Hintergrund ein großes Kohlekraftwerk mit neun dampfenden Kühltürmen.

Für Windkraftanlagen, die ab dem Jahreswechsel keine Einspeisevergütung mehr bekommen, soll es im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz eine Anschlussförderung geben. Die frohe Botschaft der Regierungskoalition entpuppt sich bei näherem Hinsehen eher als Notgroschen.

von Jörg Staude

Kommentar

Nur eine Not-OP am EEG

Doppelte Nutzung: Solarstrom und Ackerbau auf einem Feld, dabei sind lange Solarpaneele auf hohen Gerüsten angebracht.

Mit ihrer Einigung auf ein neues Erneuerbare-Energien-Gesetz hat die Groko gerade noch den Super-GAU für die Energiewende abgewendet. Viel mehr aber auch nicht.

ein Kommentar von Joachim Wille

Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

SPD und Union begnügen sich mit EEG‑Kosmetik

PV-Anlage auf einem Hausdach

Die Regierungsparteien haben sich offenbar auf einen eher kosmetischen Kompromiss beim EEG 2021 verständigt: Keine höheren Ausbauziele bei Wind und Sonne, keine neue Post-EEG-Regelung für Windkraft, dafür kleine Verbesserungen bei Photovoltaik und Mieterstrom.

von Jörg Staude

EEG 2021

EEG-Reform hängt in der Warteschleife

Photovoltaik und Solarthermie auf einem Hausdach.

Um das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt es zwischen Union und SPD harte Verhandlungen unter Zeitdruck. Kommt es zu keiner Einigung, wird es für viele Betreiber von Solar- und Windkraftanlagen im neuen Jahr eng.

von Joachim Wille