Globales Wetterphänomen

El Niño ist da und die Welt reagiert

Eine Stadtlandschaft steht teilweise unter Wasser.

El Niño hat offiziell begonnen. Das Wetterphänomen beeinflusst Niederschläge und Temperaturen rund um den Globus und könnte in den kommenden Monaten Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle verschärfen. Besonders groß ist die Sorge derzeit in den Pazifikstaaten.

von David Zauner

Polykrise

Klimakrise und Krieg – ein Teufelskreis?

Abgeerntetes Reisfeld mit aufgerissenem Boden während einer Trockenperiode.

Kriege dominieren die Schlagzeilen, die Klimakrise verschwindet aus dem Fokus. Dabei hängen beide eng zusammen: Neue Studien zeigen, wie steigende Temperaturen und Klimaschwankungen zu mehr Konflikten führen.

von Tine Heni

klima update° – Folge 278

CO₂-Preis wird nicht erhöht, Super-El-Niño, Bahnpaket der EU

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Die Bundesregierung hebt 2027 den CO2-Preis für Heizen und Tanken nicht an. Laut Klimamodellen könnte ein besonders starker El Niño bevorstehen. Die EU will Bahnfahren durch Europa vereinfachen. 

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Graßls Woche

Hoffnung bei der Klima-Lücke, Ein-Prozent-Erwärmung und ein starker El Niño

Kalenderwoche 13: Wegen der Trägheit des Klimasystems wird die Menschheit noch Jahrhunderte mit zunehmenden Klimaänderungen leben müssen, erklärt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Je schwächer die globale Klimapolitik ausfalle, desto heftiger seien die Folgen – vor allem für jene, die am wenigsten zur Erwärmung beitrugen.

Der gute Wille

El Donald schlägt zu

Ein Thermometer im Grünen zeigt 41 Grad Celsius beziehungsweise 106 Grad Fahrenheit.

Das Jahr 2025 dürfte keinen neuen Temperaturrekord bringen. Aber das bietet leider wenig Trost.

eine Kolumne von Joachim Wille

Biodiversität

Ozeantemperaturen lösen weltweite Korallenbleiche aus

Ausgeblichene Korallen im Riff.

Den artenreichsten Ökosystemen der Meere, den Korallenriffen, steht die größte jemals beobachtete Bleiche bevor. Schon jetzt ist über die Hälfte der Riffe weltweit betroffen.

von David Zauner

Neuer Temperaturhöchstwert

Der heißeste Tag der Geschichte

Skyline einer Stadt bei großer Hitze

Gleich zweimal hintereinander wurde in dieser Woche der weltweit heißeste je gemessene Tag verzeichnet. Dabei wird es vermutlich nicht bleiben. Die Weltwetterorganisation WMO hat den offiziellen Start der neuen El‑Niño-Phase erklärt.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

WMO-Bericht

Ein Zehntelgrad ist nicht egal

Ein von blau über gelb und rot bis schwarz eingefärbter Globus zeigt mehrere Hitzewellen.

Die nächsten Jahre werden neue Hitzerekorde bringen, sagt die Weltwetterorganisation voraus. Das liegt am El Niño, aber vor allem am verschleppten Klimaschutz. Mit Zwei-Drittel-Wahrscheinlichkeit wird das 1,5‑Grad-Limit in den nächsten fünf Jahren erstmals gerissen.

von Sandra Kirchner

Hitzerekord

Ozeane warm wie nie: Droht ein "Super‑El‑Niño"?

Satellitenbild des Zyklons Amphan.

Die gegenwärtige Erwärmung der Ozeane beunruhigt Wissenschaftler:innen. Neben unmittelbaren Folgen wie Artenschwund und Meeresspiegelanstieg erhöhen die Temperaturen auch die Gefahr eines "Super-El-Niños". Die Folgen wären weltweit zu spüren.

von David Zauner

Folgen der globalen Erwärmung

Ein Land ohne Frühling

Rotbrauner, durch Trockenheit rissiger Boden, in dem eine einzelne kleine grüne Pflanze wächst.

Indien erlebte schon Mitte Februar seine erste Hitzewelle mit bis zu 40 Grad. Eine weitere Verschärfung durch das Klimaphänomen El Niño droht. Schon das kommende Jahr könnte laut einer Studie erstmals die 1,5-Grad-Schwelle knacken.

von Joachim Wille

Serie Kippelemente

Böses Christkind

Das Meer in Nahaufnahme

Ein Forschungsteam sagt für diesen Herbst einen neuen El Niño voraus. Der Klimawandel könnte dieses verheerende Klimaphänomen verstärken. Damit wäre El Niño eines der 16 Kippelemente, die am Ende sogar die Zivilisation bedrohen könnten. Wir stellen sie in einer Serie vor – Teil 6.

von Joachim Wille

Erderwärmung

2018 war viertwärmstes Jahr

Die grafische Darstellung der Rekordhitzejahre zeigt, dass sich diese ab 2005 häufen.

Besonders stark erwärmt haben sich Europa und der Nahe Osten, zeigt eine Studie. 2019 könnte indes noch wärmer werden.

von Benjamin von Brackel

Rekordsommer

Australien erlebt "ungewöhnlich lange Hitzewelle"

In vielen Orten auf dem kleinsten Kontinent werden die Temperaturrekorde gebrochen. Schon 2014 sagten Wissenschaftler längere und stärkere Hitzewellen in Folge des Klimawandels voraus.

von Benjamin von Brackel