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Marktinstrumente für die Umwelt

Energiegeld statt Energiepreisbremse

Auf einer Stromrechnung befinden sich drei Stapel mit Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen und einige verstreute andere Münzen. Ein Stift, ein Taschenrechner und eine Glühbirne sind ebenfalls sichtbar.

Mit der anhaltenden Energiekrise steigt die Versuchung, steigende Kosten mit Preisdeckeln und versteckten Subventionen abzufedern. Das wäre ökologisch falsch, sozial ungerecht und ökonomisch ineffizient. Nötig ist ein direktes Energiegeld, das Belastungen fair ausgleicht und den Druck für die Energiewende aufrechterhält.

ein Gastbeitrag von Gerhard Hübener

klima update° – Folge 273

Reiches Energiepolitik, finanzielle Vorsorge gegen Elementarschäden, Hitze-Dürre-Extreme nehmen zu

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Die Wirtschaftsministerin will den Ausbau der Erneuerbaren nicht beschleunigen. Bei der Versicherung von Wohngebäuden gegen Extremwetter soll sich Deutschland an Frankreich orientieren. Ein Drittel der Weltbevölkerung wird künftig extremer Hitze und Dürre ausgesetzt sein. 

von Verena Kern, Jonas Waack

Kemferts Woche

Entlastung bei Energiepreisen, erneuerbare Realität und die Empörung über Lösungen

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 14: Statt die Ursachen der fossilen Krisen zu beseitigen, werden Symptome mit Mitteln behandelt, die die Probleme verursachten, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Regierung müsse endlich auf Technologieklarheit setzen, auf intelligente Netze, Speicher, Flexibilität und Erneuerbare.

Klimaschutzprogramm

"Die Regierung sorgt beim Klimaschutz für Polarisierung"

An einem Mast auf der Straße klebt ein Sticker mit einem halb zerrissenen Herz und dem Spruch: Kein Merz für Kinder.

Gerade jetzt in der Energiekrise besteht die Chance, den fossilen Kapitalstock zu verringern, sagt Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Von Umweltminister Schneider erwartet sie mehr Einsatz für einen sozialen Klimaschutz, etwa für ein preiswertes Deutschlandticket.

Interview: Jörg Staude

Energiepreiskrise

Kriegsschock bringt die Kohle zurück

Dampfendes Braunkohlekraftwerk im Sonnenschein.

In der Energiekrise durch den Iran-Krieg schalten vor allem Länder in Asien ihre Kohlekraftwerke wieder an. Aber auch in Deutschland läuft die Debatte über den Kohleausstieg wieder an.

von Joachim Wille

Energiepreiskrise

Was der teure Sprit lehrt

Ein DB-Regionalzug an einem Bahnübergang, vor dem Autos warten.

Die Bundesregierung sollte aus der Energiekrise vor vier Jahren lernen und teure Symptombekämpfung vermeiden. Stattdessen muss Deutschland schneller raus aus der fossilen Abhängigkeit. Für den Verkehr gibt es dabei ein Rezept.

ein Kommentar von Joachim Wille

Neue Umfragen

Heizkosten-Schock treibt Energiewende im Keller voran

Ein weißer Kessel und weitere Anlagen in einem Heizungskeller, die mit schwarz gedämmten Rohren verbunden sind, dazwischen etliche Mess- und Regel-Einrichtungen.

Rund 80 Prozent der Deutschen wollen, dass die Bundesrepublik weniger abhängig von fossilen Importen wird. Neue Umfrageergebnisse zeigen beim Heizungstausch nicht so viel Polarisierung, wie Debatten in Politik und Medien vermuten ließen.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Sprit-Abzocke: Warum Sprit erst mal teuer bleibt und was jetzt wirklich hilft

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, neben ihm eine explodierende Tanksäule als Zeichnung.

Vielen machen die hohen Spritpreise zu schaffen. Aber was die Politik diskutiert, wird wenig helfen. Über wirksame Maßnahmen wie Tempolimit, Neun-Euro-Ticket und ein schnelles Verbrenner-Aus wird gar nicht erst gesprochen.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Ölkrise

Energiesparen statt Panik

Autostau in einer asiatischen Stadt.

Die Internationale Energieagentur IEA rät wegen der Iran-Krise zu einem Tempolimit, weniger Geschäftsflügen und Lastmanagement in der Industrie. Der Konflikt zeigt, dass Energie nicht nur anders erzeugt, sondern auch eingespart werden muss.

von Joachim Wille

Strom macht unabhängig

Ölkrise trifft Zapfsäule, nicht Ladesäule

Aral-Tankstelle mit Preistafel, wonach der Liter Sprit 2,50 Euro kostet.

Die Umstellung auf E‑Autos und Wärmepumpen ist der richtige Ausweg aus der fossilen Krise, die durch den Iran-Krieg weiter angeheizt wird. Das zeigen neue Zahlen eines britischen Thinktanks.

von Joachim Wille

Welternährung

Der Düngemittel-Schock

Große chemische Industrieanlage bei Nacht.

Der Iran-Krieg bedroht auch die internationale Lebensmittelsicherheit. Denn ohne synthetischen Stickstoffdünger kommt die industrielle Landwirtschaft nicht aus – und der wird aus Erdgas hergestellt und weltweit gehandelt.

von Joachim Wille

Fossile Energien

In der Straße von Hormus findet auch ein Energie-Krieg statt

Schiff mit roten Flüssigerdgas-Tanks von vorn in Großaufnahme.

Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Hummels Woche

Resilienz beim Strom, Reiches Daumenschrauben und alte Reflexe bei Spritpreisen

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 11: Preissprünge bei Gas und Öl werden in der angespannten geopolitischen Lage noch öfter vorkommen, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Man kann jedes Mal überrascht sein – oder sich möglichst schnell von konventionellen Energien unabhängig machen.

klima update° – Folge 269

Iran-Krieg treibt Ölpreis, Chinas neue Klimaziele, Erderwärmung hat sich stark beschleunigt

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Der Iran-Krieg lässt die Ölpreise steigen – was bedeutet das fürs Klima? China setzt sich mit seinem neuen Fünfjahresplan wenig ambitionierte Klimaziele. Der Anstieg der globalen Temperatur hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt.

von Verena Kern, Jonas Waack

Nächste Energiepreiskrise

Nicht bremsen, sondern Ökostrom geben

Ein Elektroauto wird aufgeladen - man sieht nur den hinteren rechten Teil des weißen Kleinwagens sowie das orangefarbene Stromkabel.

Der Iran-Krieg droht länger zu dauern. Soll er für Deutschland noch einen Sinn haben, muss er als Booster für die Energiewende wirken.

ein Kommentar von Joachim Wille

Sozialer Klimaschutz

"Ohne wirksame und niederschwellige Entlastungen funktioniert eine höhere CO₂-Bepreisung nicht"

Luftaufnahme von Unterlottenweiler bei Friedrichshafen mit vielen Solaranlagen auf den Dächern.

Für ein Klimageld spricht, dass Förderprogramme und Sozialleistungen viele Menschen nicht erreichen, sagt DIW-Ökonom Stefan Bach. Ein höheres Klimageld für ländliche Regionen reduziere kaum die sozialpolitischen Herausforderungen.

Interview: Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Machen erneuerbare Energien den Strom teuer?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im hellen Hemd, hinter ihm ein Solarpark und ein Windpark.

Die Energiewende macht den Strom teuer, heißt es oft. Dabei sind es teure Erdgaskraftwerke, die nach dem Merit-Order-Prinzip den Strompreis für alle hochtreiben.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Gebäudesanierung

"Sanierungspolitik ist sozial und ökologisch gescheitert"

Thermografie eines mehrstöckigen Stadthauses an einer Straßenecke, die rote Farbe deutet auf schlecht gedämmte Fassaden hin.

Mit energetischer Sanierung und Heizungstausch will es in Deutschland nicht so richtig vorangehen. Und das trotz zahlreicher Reformvorschläge für eine Wärmewende, die sowohl im Einklang mit den Klimazielen steht als auch sozial gerecht ist.

von David Zauner

Privathaushalte investieren

Die Energiewende als Billigmacher

Vor einem Hausstromzähler eine Hand mit Euromünzen, nicht mehr als ein paar Euro.

Ein Vergleich der Energiekosten von "fossilen" und "grünen" Haushalten zeigt deutliche Kostenvorteile für letztere. Mieter sind hier allerdings noch stark im Nachteil.

von Joachim Wille