Gebäudeheizung

Wärme aus dem Fluss für die große Pumpe

Drei moderne Anlagen mit quader- und zylinderförmigen Elementen und einigen Rohren, alles in Silbergrau und Schwarz, in einem großen Kellerraum.

Der Einsatz großer Wärmepumpen steht in Deutschland noch am Anfang. Der Branchenverband fordert einfachere Genehmigungsverfahren. Auch Stadtwerke sehen hier inzwischen eine Chance, ihre Fernwärme zu dekarbonisieren. 

von Hannes Koch

Kemferts Woche

Fossiles Umschwenken, Nord-Stream-Spuk und die "Wow"-Momente

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 24: Der schwarz-rote Klimaschutz wird weitgehend zu einem Nullsummenspiel, bei dem sich Investitionen und klimaschädliche Subventionen aufheben, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Deutschland sollte auch kein fossiles Rollback machen, sondern ein sonniges Upgrade.

Stromerzeugung

Kommt Habecks Kraftwerksgesetz noch zu Ehren?

Gesamtansicht eines modernen Gaskraftwerks mit einem Schornstein.

Jahre dauert es, ein neues Kraftwerk zu bauen, und noch mehr Jahre, wenn dafür ein neues Gesetz nötig ist. So lange können wir nicht warten, sagt die Energiebranche und schlägt vor, auf das Kraftwerkssicherheitsgesetz aus dem Hause Habeck zurückzugreifen.

von Jörg Staude

Erneuerbare Energien

Windbranche kämpft gegen sich drehende Winde

Ein Dutzend Windräder in einer Agrarlandschaft vor einem bewaldeten Mittelgebirge.

Nicht genug, dass die Windkraft-Branche mit einem schwachen Windjahr zu kämpfen hat. Mit der neuen Bundesregierung droht sich auch der Wind bei Themen wie Flächenausweisung und Ausbaubedarf der Erneuerbaren zu drehen.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Sind 100 Prozent Erneuerbare gar nicht möglich?

Aufmacherbild: Volker Quaschning vor dunkelgrünem Hintergrund, neben ihm eine stilisierte Zielscheibe, die ein gezeichneter Pfeil genau in der Mitte trifft. Dort steht: 100 Prozent.

Der Ökostrom-Anteil erreicht "niemals mehr als vier Prozent", sagte Angela Merkel in den 1990ern. Heute sind es fast 60 Prozent. Nun heißt es: "100 Prozent? Unmöglich!" Wie oft muss das Unmögliche noch passieren?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Preisreform im Stromnetz

Strom-Großhandel künftig in fünf Zonen?

Angestellte des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz im Kontrollzentrum in Berlin-Marzahn.

Die Betreiber der großen Übertragungsnetze in Europa sprechen sich für eine Reform des Stromgroßhandels in Deutschland aus. Dagegen gibt es starke Widerstände, aber auch Unterstützung und Argumente für eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien.

von Stefan Schroeter

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: CDU und CSU und die Kernenergie

Aufmacherbild: Markus Söder, Volker Quaschning und Friedrich Merz vor blauem Hintergrund mit den weißen Buchstaben CDU und CSU.

Viel Lärm machten CDU und CSU vor der Wahl um die Atomkraft. Jetzt ist sie stillschweigend beerdigt, da sie nie eine sinnvolle Option war. Nun muss eine seriöse Energiepolitik mit Tempo bei Windkraft, Solarenergie, Speichern und Netzen folgen.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Sladeks Woche

Fairness von der Ministerin, Klima im richtigen Ressort und der "Neustart" als Rollback

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 19: Wer der Rede vom "Neustart der Energiewende" folgt, bekommt ein Rollback zu Großkonzern-dominierter, zentralistischer Energieversorgung, warnt Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Für die neue Regierung nennt er fünf energiepolitische Leitplanken.

Zukunft der Energiewende

"Ein fossiler Lock‑in droht"

Carolin Dähling an ihrem Arbeitsplatz.

Klimageld und soziale Gerechtigkeit sind die großen Leerstellen im Koalitionsvertrag, sagt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy. Das neue Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat über die klima- und energiepolitischen Pläne der neuen Regierung.

Interview: Joachim Wille

Stromsystem 2045

Wo EnBW und Aurora bei den Kosten der Energiewende falsch liegen

Schränke mit Batterien stehen in einem Raum, man sieht nur wenige Reihen.

Bei der Energiewende ließen sich bis 2045 bis zu 700 Milliarden Euro einsparen, verkündete kürzlich eine Studie des Energiekonzerns EnBW und des Beratungsunternehmens Aurora. Doch dafür liefern die Studienautoren keinen nachvollziehbaren Beleg.

ein Gastbeitrag von Tim Meyer

Hummels Woche

Neue Energie-Phase, bürgernahe Vision und Batterien als Stromquelle

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 17: Die Abhängigkeit von China ist viel größer als von den USA, ob Solarmodule, Batterietechnik oder seltene Erden, erklärt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Deutschland und Europa müssten bei Schlüsseltechnologien unabhängiger werden.

Serie: Chinas Klimapolitik

"China investiert jetzt in Lateinamerikas Energiewende"

Panorama-Aufnahme einer riesigen Kupfermine, man sieht nur, gelblichbraune, in Stufen abgebaggerte Bergbaulandschaft und darüber den Himmel.

Chinesische Unternehmen engagieren sich von Argentinien bis Venezuela zunehmend im Greentech-Sektor, sagt Parsifal D'Sola, Gründer einer Stiftung für chinesisch-lateinamerikanische Beziehungen in Bogotá. Um Technologietransfer gehe es dabei nicht. Teil 14 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Wirtschaftsrisiko Energiewende

Aufmacherbild: Volker Quaschning spricht, das Bild hat eine Bildstörung.

Wärmepumpen, E‑Autos, Solar- und Windenergie machen uns immer unabhängiger. Warum werden diese Zukunftstechnologien permanent schlechtgeredet? Das verunsichert die Leute, schadet der Wirtschaft und vernichtet Jobs.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Welthandel

Was Trumps Zollchaos für die Energiewende bedeutet

Container im Hafen Rotterdam

Die "Einmal hü, einmal hott"-Zollpolitik der USA hält weltweit die Börsenkurse auf Trab. Auch wenn heute niemand weiß, welche Zölle morgen oder gar nächste Woche gelten, klar ist, die Auswirkungen auf die Energiewende werden vielfältig und heftig sein.

von David Zauner

Tacheles, Oliver Hummel!

Marktwirtschaft und Technologieoffenheit nicht nur fordern, sondern wagen!

Weiße Container mit Batteriespeichern stehen auf einem Feld, im Hintergrund ein Windpark und einige Biogasspeicher.

Die Energiepolitik solle in der kommenden Legislatur endlich wieder "marktwirtschaftlich" und "technologieoffen" sein, hieß es im Wahlkampf. Der Koalitionsvertrag zeigt jedoch, dass nun gerade die lautesten Rufer diese Prinzipien an entscheidenden Stellen vermissen lassen.

eine Kolumne von Oliver Hummel

klima update° – Folge 224

Die kleine Groko und das Klima

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD stellt das Flächenziel für Windkraft infrage. Das Heizungsgesetz soll reformiert werden, wohl nicht zum Nutzen des Klimas. Der Koalitionsvertrag ist autofreundlich, will aber auch die Schiene stärken.

von Jonas Waack, Susanne Schwarz

Energiewende

Die Sonne leuchtet Trump heim

Einige Beschäftigte in weißer Reinraum-Kleidung stehen in einer Werkhalle mit vielen weißen Anlagenschränken und bedienen elektronische Geräte.

Der Photovoltaik-Ausbau in den USA ist rekordverdächtig. Die heimische Solarmodul-Produktion hat sich sogar verdreifacht. Auch Teile der Republikaner wollen die Förderung aus dem "Inflation Reduction Act" der Demokraten fortsetzen.

von Joachim Wille

Tacheles, Claudia Kemfert!

Die Ideen der Koalition sind teuer, ineffizient und sozial ungerecht

Erdgaskraftwerk aus der Nähe bei Sonnenuntergang.

Der Koalitions-Plan, die Strompreise für alle zu senken, ist kaum umsetzbar. Netzentgelte und Stromsteuer zu senken, ist enorm teuer und ineffizient – und wird konterkariert durch das Ziel, 20.000 Megawatt Gaskraftwerke zu bauen.

eine Kolumne von Claudia Kemfert

Koalitionspapier

Schwarz-Rot bremst beim Klimaschutz ab

Größter Konfliktpunkt von Union und SPD bei Klima und Energie ist die Zukunft des Heizungsgesetzes. Das zeigt das Klimareporter° vorliegende Abschlusspapier der Verhandler. Vieles bleibt im Ungefähren und zeugt von wenig Ambition.

von Jörg Staude

Energiewende

Deutschland steckt in der Stromklemme

Stromleitung mit Strommast, im Hintergrund Börsen-Zahlen und Grafiken in Türkis mit etwas leuchtendem Gelb.

Mit der Energiekrise stieg der Strompreis, das bremst Elektrifizierung und Dekarbonisierung. Dadurch bleibt Strom aber weiter teuer, konstatiert ein neuer Monitoring-Bericht zur Energiewende. Er hält den Bau Zehntausender Megawatt neuer Gaskraftwerke für nötig.

von Jörg Staude