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Fortschrittsbericht zur Energiewende

"Rote Ampel" beim Klimaschutz

Rote Ampel

Auf "Zielkurs" sieht Wirtschaftsminister Altmaier den Ausbau der Erneuerbaren. So blickt er auf den heute von seinem Haus vorgelegten zweiten Fortschrittsbericht zur Energiewende. Beim Klimaschutz stehe die Ampel allerdings "auf Rot", sagt die unabhängige Expertenkommission zum selben Bericht.

von Jörg Staude

Energiesystem der Zukunft

Die Kosten sauberer Energie

Atomkraftwerk am Rheinufer vor dramatischem Himmel

Weil Atomenergie immer mehr zum teuren Risikogeschäft wird, haben viele Meiler keine Zukunft. Die Internationale Energieagentur sieht deshalb Versorgungssicherheit und Klimaziele in Gefahr und fordert mehr finanzielle Förderung für die Kernkraft. Das Potenzial der Erneuerbaren unterschätzt sie erneut.

von Verena Kern

Berliner Energietage

Turbo mit Handbremse

Berliner Energietage

Bei den Berliner Energietagen diskutieren 9.000 Fachleute, wie die Energiewende in Deutschland wieder vorankommen kann. Während Umweltministerin Schulze Optimismus versprüht, machen die Experten überall Stoppschilder aus, von der Gebäudeeffizienz bis zum Verkehr.

von Sandra Kirchner

Europawahlen 2019

Klima, Energie, Verkehr: Das wollen die Parteien

Ein Wahlplakat der "PARTEI" mit der Aufschrift "Klima kaputt machen!"

Kommende Woche wählt die Europäische Union ihr Parlament neu. Wir haben uns für Sie angeguckt, was die sechs großen deutschen Parteien in ihren Wahlprogrammen zum Klimaschutz versprechen. Eine Fotostrecke.

von der Klimareporter°-Redaktion

Kemferts Woche

Klimapolitische Untätigkeit, radikale Finanzwende und ungewollter Strukturwandel

Kalenderwoche 16: Obwohl Bayern in der Speicherforschung führend ist, gelingt es dem Freistaat nicht, die Energiewende voranzubringen, sagt Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft, Chefin des Energie- und Umweltbereichs am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung DIW und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Weil Strom im Norden durch die Erneuerbaren immer billiger wird, könnte es passieren, dass  Unternehmen dorthin abwandern.

Quaschnings Videokolumne

Energiewende zum Mitmachen für (fast) alle

Volker Quaschning sitzt auf dem Dach und erklärt die Bürgerenergiewende.

40 Prozent der erneuerbaren Energien wurden von Privatleuten und Landwirten installiert – und es können noch mehr werden, ob im Eigenheim oder als Mieter. Wer ein Solardach hat, weiß, woher der Strom kommt. Mit Speicher, Wärmepumpe und Wallbox fürs E-Auto lässt sich die persönliche Energiewende weit vorantreiben.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Weltweite Koalition für Klimaschutz

Finanzminister mit vagen Absichten

Blick nach schräg oben im Atrium der Weltbank in Washington.

23 Finanzminister, darunter Bundesfinanzminister Olaf Scholz, wollen ihre Politik an die Ziele des Pariser Klimavertrags anpassen. Allerdings bleibt der Beschluss über die neue "Klimakoalition" äußerst vage und verpflichtet die Minister zu nichts.

von Sandra Kirchner

100 Prozent erneuerbare Energien

"Die jungen Leute haben recht"

Kinder und Jugendliche streiken in Berlin fürs Klima

Die Forderungen der "Fridays for Future"-Bewegung sind realisierbar, und zwar mit den heute verfügbaren Technologien, zeigt eine Studie. 100 Prozent Erneuerbare weltweit wären zudem kostengünstiger als das derzeitige Energiesystem.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Irena-Report

Energiewende muss schneller kommen

Ein Fundament für ein Windrad

Um die CO2-Emissionen zu senken, muss das weltweite Energiesystem zügig umgebaut werden. Energieträger der Zukunft muss laut einem Report der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (Irena) Strom aus erneuerbaren Quellen werden. Ohne neue fossile Gaskraftwerke wird es aber nichts mit der Energiewende, findet Bundeswirtschaftsminister Altmaier.

von Sandra Kirchner

Kommentar

Was "Fridays for Future" fordert, ist machbar

Schülerinnen gehen hinter dem Demo-Fronttransparent mit der bunt gesprayten Aufschrift: "Klimastreik – Fridays For Future".

Die Aktivisten der Schulstreik-Bewegung schaffen es, mit ihren gestern vorgestellten Grundsatzforderungen frischen Wind in die Debatte zu bringen. Sie verstecken sich nicht hinter abstrakten Konzepten, sondern bleiben konkret. Und: Ihre Agenda ist nicht utopisch.

ein Kommentar von Jörg Staude

Lückings Woche

Kluge EU, fehlende Märkte und die Geheimniskrämerei der Regierung

Kalenderwoche 14: Die EU lässt Mitgliedsstaaten wirtschaftlich profitieren, die ihre Klimaziele übererfüllen, lobt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Nun müssen auch die CO2-Emissionen der Sektoren, die nicht Teil des Emissionshandels sind, einen Preis erhalten. So ließen sich die Klimaziele erreichen.

Klimastudien der Bundesregierung

Wissen für den Aktenschrank

Ein riesiges Kraftwerk mit zwei dampfenden Kühltürmen vor wolkenverhangenem Himmel.

Wer politische Entscheidungen fällen will, muss gut informiert sein – das sieht wohl auch die Bundesregierung so. Mehr als 200 Studien zu klimapolitischen Fragen haben drei Ministerien in den letzten zwei Jahren in Auftrag gegeben. Nur: Veröffentlicht wurde der Großteil bisher nicht.

von Susanne Schwarz

Jahresbilanz des Umweltbundesamtes

Anteil der erneuerbaren Energien gestiegen

Eine Solarthermieanlage auf einem Dach.

Der Erneuerbaren-Anteil am Energieverbrauch ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Den größten Anstieg gab es im Stromsektor – aber vor allem wegen des schönen Wetters.

von Friederike Meier

Lückings Woche

Gutes am Klimafasten, der gordische Knoten der Energiewende und Millionen überrumpelte Kunden

Kalenderwoche 10: Legt man die Strom-Steuern auf fossile Energieträger um und führt einen CO2-Preis ein, lässt sich der gordische Knoten der Energiewende zerschlagen, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitglied des Kuratoriums von Klimareporter°. Über eine EU-Entscheidung zur Eon-RWE-Fusion hat er sich gefreut.

Stromwende-Studie vom DIW

Erneuerbare Vollversorgung schon 2030 möglich

Solarwind

Die Erneuerbaren erreichen mit dem geplanten Ausbau bis 2030 nur 55 Prozent im Strommix – das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung wird klar verfehlt, ergibt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Das DIW plädiert sogar dafür, 100 Prozent Ökostrom für 2030 anzustreben.

von Jörg Staude

Klimastrategie der Europäischen Union

Länder-Quintett für erneuerbare EU im Jahr 2050

Claude Turmes spricht mit ernstem Gesichtsausdruck im Ministerrat, vor sich das Schild mit der Aufschrift "Luxembourg"

Die Energieminister der 28 EU-Staaten haben am Montag zum ersten Mal über die langfristige Klimaschutz-Strategie gesprochen, die die EU-Kommission im Herbst vorgelegt hat. Fünf Energieminister wollen, dass die EU im Jahr 2050 nur noch erneuerbare Energien nutzt. Die Bundesregierung will "langsamer und mit Bedacht" vorgehen.

von Susanne Schwarz

Netzbetreiber wollen durchstarten

Beim Ökostrom steht die Regierung auf der Leitung

Blick auf eine Erdkabel-Baustelle

Bis 2030 den Erneuerbaren-Anteil auf 65 Prozent und mehr schrauben und trotzdem ein sicheres Netz haben? Kein Problem, sagen Netzbetreiber und Branchenverbände. Sie haben andere Sorgen: Die Bundesregierung steht fast überall auf der Leitung herum.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Das Schnitzel verbrennt

Teller mit einem Schnitzel

Mehr als drei Viertel der Bundesbürger sehen das Jahrhundertprojekt Energiewende als Gemeinschaftsaufgabe, zu der jeder einen Beitrag leisten sollte. Das sollte der Bundesregierung zu denken geben.

eine Kolumne von Joachim Wille

Leitbilder

Zwölf Gebote, um die Klimaerhitzung zu stoppen

Klimakatastrophe

"Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun", sagte Mahatma Gandhi. Es stimmt nicht, dass ein Einzelner oder eine Einzelne nichts tun kann. Wir alle sind Teil des Problems und müssen Teil der Lösung werden.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Solarpark ohne EEG-Förderung

Wird das EEG überflüssig?

Hier ist ein großer Solarpark zu sehen.

Der Stromkonzern EnBW plant einen großen Solarpark, für den er keine Förderung aus dem EEG bekommt. Überflüssig ist die Förderung erneuerbarer Energien aber noch nicht, sagen Experten.

von Friederike Meier