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Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Energieabhängigkeit

Aufmacherbild: Volker Quaschning im kleinkarierten Hemd, hinter ihm Bilder von Donald Trump und dem Emir von Katar.

Verbrennerautos und Gasheizungen bedeuten Importabhängigkeit und Erpressbarkeit. Zu glauben, Trump oder der Emir von Katar würden uns auf Dauer bedingungslos beliefern, ist naiv. Fossile Energien sind Hochrisiko-Energieträger. Europa hat genug Sonne und Wind.

eine Kolumne von Volker Quaschning

"Carbon Majors"

Staatliche Fossilkonzerne heizen dem Klima ein

Besucher gehen an einem großen Bildschirm vorbei, darauf sind das Logo von Aramco, ein Bild einer Erdöl-Anlage sowie der englische Slogan: Wo Energie Möglichkeiten bietet.

17 der 20 weltgrößten CO2-Emittenten unter den Konzernen werden von Regierungen kontrolliert. Dadurch entsteht auch ein hoher politischer Druck auf den UN-Klimakonferenzen, den fossilen Ausstieg hinauszuschieben.

von Joachim Wille

CO₂-Budget

Venezuelas Öl als Brandbeschleuniger

Einige Autos fahren auf der Straße zu einer Erdöl-Raffinerie mit hoch aufragenden Stahlgitter-Türmen.

Ein Hochfahren der Erdölförderung in dem südamerikanischen Land, wie es US-Präsident Trump fordert, würde die Klimakrise deutlich verschärfen. Das ergab eine Abschätzung der zusätzlichen CO2-Emissionen.

von Joachim Wille

Fossile Politik

Trumps letzte Ölung

Die beleuchteten Anlagen der Ölraffinerie El Segundo von Chevron gegen den Abendhimmel.

Dass der US-Präsident seine Militäraktion in Venezuela vorher nicht mit dem Parlament, sondern mit heimischen Ölkonzernen besprach, ist ein weiteres starkes Argument für eine beschleunigte Energiewende.

ein Kommentar von Joachim Wille

Angriff der USA

Drill, baby, drill in Venezuela

Einige große zylinderförmige Öltanks in Nahaufnahme, darauf steht der Name der venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA.

US-Präsident Donald Trump versucht mit seiner Militäraktion offenbar, sich die fossilen Reserven des südamerikanischen Landes unter den Nagel zu reißen – eine Attacke auch auf das Klima.

von Joachim Wille

Der gute Wille

Nachbrenner für den Klimagipfel

Eine Gruppe Indigener, teils mit Kopfschmuck, steht vor dem Eingangsportal zum 30. Weltklimagipfel in Belém im Norden Brasiliens.

Fossile Hardliner verhinderten auf der COP 30 in Belém den Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nun warnt UN-Menschenrechtschef Türk vor einem "Ökozid", und Chinas Premier Li schlägt Kanzler Merz Zusammenarbeit vor.

eine Kolumne von Joachim Wille

UN-Klimakonferenz in Brasilien

Klimagipfel COP 30 endet mit Ergebnis von COP 28

Der Konferenz-Präsident schlägt mit einem Holz-Hämmerchen auf seinen Präsidiums-Tisch.

Auf dem Weltklimagipfel in Belém gab es außer Klimaanpassung kaum etwas zu verhandeln. Im Zentrum standen daher andere Themen, vor allem ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Er scheiterte aber an Erdölstaaten und musste mit einem Verfahrenstrick gerettet werden.

von Christian Mihatsch

COP 30 in Belém

TAFF: Das ewige Armdrücken um den fossilen Ausstieg

Ölförderplattformen im Meer bei Sonnenauf- oder - untergang.

Auf dem diesjährigen Weltklimagipfel geht es erstmals offiziell um "Transition Away from Fossil Fuels" (TAFF), einen Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Doch einige Länder leisten erbitterten Widerstand.

von Tine Heni

Weltklimakonferenz in Belém

Klimagipfel sieht massiven Schub für Fossilausstieg

Ministerinnen und Minister sitzen und stehen auf der Bühne der Pressekonferenz, die Ministerin der Marshall-Inseln spricht.

Über fossile Energien spricht man nicht, zumindest nicht auf einer UN-Klimakonferenz. Das galt für fast jede der bislang 30 Konferenzen. Doch nun erhöhen über 80 Länder mit einer Demonstration der Stärke den Druck. Das könnte den Durchbruch bringen.

von Christian Mihatsch

Neue Energiepolitik

Öko-Bremser und -Vorreiter

Riad

Saudi-Arabien betreibt eine widersprüchliche Energiepolitik: Öl für die Welt, Sonne und Wind für zu Hause. Beides folgt aber durchaus ähnlichen Zielen.

von Joachim Wille

World Energy Outlook 2025

"Peak Oil" abgesagt

Eine Erdölpumpe vor untergehender Sonne im intensiven Abendrot.

Die Internationale Energieagentur sieht in einem Szenario die fossilen Energiequellen weiter munter sprudeln. Die erneuerbaren Energien wachsen aber in jedem Fall stark.

von Joachim Wille

Weltklimakonferenz COP 30

Lulas Herzstück droht der Infarkt

Im Anzug steht der weißhaarige Präsident zwischen den beiden indigenen Verteterinnen in traditioneller Kleidung.

Nach seiner Wiederwahl versprach Lula da Silva, Klimaschutz zum Herzstück der brasilianischen Politik zu machen. Drei Jahre später und wenige Wochen vor dem 30. Klimagipfel hat sein Image als Klimavorreiter deutlich gelitten.

von David Zauner

Vor dem Klimagipfel in Belém

"Klimakonferenzen dürfen keine Industriemessen bleiben"

Teilnehmer einer Veranstaltung stehen vor einem Laptop und unterhalten sich, hinter ihnen wird auf Tafeln für neue Verfahren und Produkte geworben.

Brasilien gerät vor der COP 30 unter Druck. Nichtregierungsorganisationen warnen vor dem Einfluss fossiler Konzerne auf den Weltklimagipfel, während Delegationen weiter über zu teure Unterkünfte klagen.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 247

China legt Emissionsziel vor, Ozeane überschreiten planetare Grenze, Staaten weiten Fossilförderung aus

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

China hat erstmals ein Klimaziel vorgelegt, für manche ein historischer Schritt. Die Ozeane versauern so stark, dass das Klimasystem in Gefahr gerät. Viele Länder setzen weiter massiv auf Kohle, Öl und Gas.

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Extremwetter

Konzerne heizen Hitzewellen an

Hinter einem bewaldeten Bergrücken ragt eine hohe Wand aus weiß-grauem Rauch in den blauen Himmel, davor ist ein klein wirkender Lösch-Hubschrauber zu sehen.

Ein Forschungsteam hat über 200 Hitzewellen untersucht: Der Klimawandel verstärkte jede einzelne. Ein Großteil der Verantwortung lässt sich auf wenige Konzerne zurückführen.

von David Zauner

Der gute Wille

Falscher Ölwechsel

Eine große mit Platten gepflasterte Fläche, an deren Ende eine große BP-Tankstelle steht.

Die Zeit, in der sich Ölkonzerne grün gaben und ihre Ökostromprojekte vorzeigten, ist vorbei. "Drill, baby, drill" darf aber nicht das letzte Wort sein.

eine Kolumne von Joachim Wille

EU und USA

Fossiler Zoll-Deal: "Krone der Absurdität"

Der Schatten Donald Trumps auf einer US-amerikanischen Flagge.

Viermal so viel Kohle, Öl und Gas soll Europa künftig von den USA kaufen. Das sind nicht nur schlechte Nachrichten für das EU-Klimaziel – so viele fossile Brennstoffe kann Europa gar nicht gebrauchen.

von David Zauner

klima update° – Folge 239

Gerichtshof stärkt Klimarecht, Ölfund in der Ostsee, EU und China schmieden Klimaallianz

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Der Internationale Gerichtshof stellt klar, dass das 1,5-Grad-Ziel für alle Staaten völkerrechtlich verbindlich ist. Mögliche Öl- und Gasbohrungen vor Usedom erregen Besorgnis. Die EU und China wollen beim Klimaschutz gemeinsam vorangehen.

von Jonas Waack, Sandra Kirchner

Erdöl- und Erdgas-Exploration

Auktionshammer trifft auf die Küste Brasiliens

Erdöl-Bohrinsel vor Rio de Janeiro mit dramatisch anmutendem Sonnenuntergang.

Fünf Monate vor der UN-Klimakonferenz in Belém plant die brasilianische Regierung, neue Öl- und Gasgebiete zu erschließen. Besonders bedroht sind dabei marine Schutzgebiete und die lokale Bevölkerung.

von Pia Hesse

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Autofahren für den Krieg

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, um ihn herum Autos, Kriegswaffen und Flugzeuge.

Fünf Prozent des BIP sollen wir für Verteidigung ausgeben – wegen Putins Krieg. Womit finanziert er ihn? Mit Öl. Fliegen und Tanken für Putin und Rheinmetall! Wann, wenn nicht jetzt, stoppen wir neue Ölheizungen und Verbrenner.

eine Kolumne von Volker Quaschning