Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Klimaschützer Trump

KI-generiertes, fotorealistisches Bild: Donals Trump als Köning auf dem Thron, in der Hand als Reichsapfel eine Weltkugel, auf der einige Windräder stehen.

Donald Trump versucht, erneuerbare Energien zu verhindern. Doch in den USA wachsen Solar- und Windkraft weiter, weil fossile Energien teurer sind. Und der Irankrieg zeigt allen: Abhängigkeit von Öl und Gas macht verletzlich. Deshalb boomen weltweit Wärmepumpen, Solaranlagen und E‑Autos. 

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Unser Geld für Katar

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli vor der Silhouette von Doha.

Deutschland subventioniert Erdöl und überweist dieses Jahr 100 Milliarden Euro an Förderländer wie Katar oder die USA, um die Öl- und Gasimporte zu bezahlen. Wäre es nicht besser, das Geld in die heimische Energiewende zu investieren, um unabhängig zu werden?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Folgen des Iran-Kriegs

Trump treibt globale Energiewende voran

Lachender vietnamesischer Solarmonteur mit gelbem Helm bei der Arbeit.

Der Iran-Krieg lässt wichtige Länder in Asien plötzlich umdenken. Der neue Trend geht weg von Öl und Gas, hin zu Erneuerbaren und E‑Autos. Die Strom-Infrastruktur hat allerdings viele Mängel.

von Joachim Wille

Internationale Klimakonferenzen

Santa Marta: Hoffnung für den Fossil-Ausstieg

Uferpromenade der Stadt Santa Marta mit einem Denkmal im Kolonialstil, im Hintergrund der Hafen mit großen Kränen.

Die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenz COP 30 waren enttäuschend. Als Reaktion darauf berieten jetzt fast 60 Staaten im kolumbianschen Santa Marta, wie sich gemeinsam der Ausstieg aus den fossilen Energien planen lässt. Russland, China und die USA waren nicht eingeladen.

von Tine Heni

Ölprofite

14 Milliarden Dollar Extra-Gewinne

Eine große mit Platten gepflasterte Fläche, an deren Ende eine große BP-Tankstelle steht.

Ölkonzerne profitieren von der Krise, rechnet die Hilfsorganisation Oxfam anlässlich der Energiewende-Konferenz in Kolumbien vor. Entwicklungsländer leiden bereits unter Öl- und Gas-Knappheiten, können aber meist keine Energiewende finanzieren.

von Joachim Wille

Knies Woche

Merz als Deindustrialisierer, Fliegen als Außergewöhnliches und Sparen als ein Wunderbares

Portraitfoto Andreas Knie

Kalenderwoche 17: Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. In fünf Jahren wird es für ihn innerhalb Deutschlands keinen gewerblichen Flugverkehr mehr geben.

Iran-Krieg

Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus

Riesiger Solarpark in der Wüste Gobi bei Dunhuang in der westchinesischen Provinz Gansu.

Wir erleben einen weiteren Krieg um Öl und Gas – doch Wirtschaftsministerin Reiche und Kanzler Merz wollen immer noch in die fossile Richtung gehen. Erschwingliche Energie und ein Ende der Energiekriege gibt es nur mit 100 Prozent Erneuerbaren.

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Quaschnings Videokolumne

Sprit-Abzocke: Warum Sprit erst mal teuer bleibt und was jetzt wirklich hilft

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, neben ihm eine explodierende Tanksäule als Zeichnung.

Vielen machen die hohen Spritpreise zu schaffen. Aber was die Politik diskutiert, wird wenig helfen. Über wirksame Maßnahmen wie Tempolimit, Neun-Euro-Ticket und ein schnelles Verbrenner-Aus wird gar nicht erst gesprochen.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Krieg, Öl und Gas

Aufmacherbild: Volker Quaschning im Anzug, hinter ihm als Zeichnungen ein brennendes Ölfass, eine brennende Gasflasche und eine Kurve, die steigende Preise symbolisiert.

Die Preise für Sprit, Heizöl und Gas explodieren, und alle sind überrascht. Seit 50 Jahren immer wieder dasselbe: Es gibt Krieg und der Ölpreis explodiert. Trotzdem kaufen wir weiter Verbrenner und bauen neue fossile Heizungen ein. Wann werden wir schlau?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Ölkrise

Energiesparen statt Panik

Autostau in einer asiatischen Stadt.

Die Internationale Energieagentur IEA rät wegen der Iran-Krise zu einem Tempolimit, weniger Geschäftsflügen und Lastmanagement in der Industrie. Der Konflikt zeigt, dass Energie nicht nur anders erzeugt, sondern auch eingespart werden muss.

von Joachim Wille

Strom macht unabhängig

Ölkrise trifft Zapfsäule, nicht Ladesäule

Aral-Tankstelle mit Preistafel, wonach der Liter Sprit 2,50 Euro kostet.

Die Umstellung auf E‑Autos und Wärmepumpen ist der richtige Ausweg aus der fossilen Krise, die durch den Iran-Krieg weiter angeheizt wird. Das zeigen neue Zahlen eines britischen Thinktanks.

von Joachim Wille

Fossile Energien

In der Straße von Hormus findet auch ein Energie-Krieg statt

Schiff mit roten Flüssigerdgas-Tanks von vorn in Großaufnahme.

Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Nächste Energiepreiskrise

Nicht bremsen, sondern Ökostrom geben

Ein Elektroauto wird aufgeladen - man sieht nur den hinteren rechten Teil des weißen Kleinwagens sowie das orangefarbene Stromkabel.

Der Iran-Krieg droht länger zu dauern. Soll er für Deutschland noch einen Sinn haben, muss er als Booster für die Energiewende wirken.

ein Kommentar von Joachim Wille

Pipeline-Protest

Existenz von Greenpeace in Gefahr

Proste gegen Dakota Access Pipeline

Die Umweltorganisation soll in den USA 345 Millionen Dollar Schadenersatz an einen Erdölkonzern zahlen, weil sie vor zehn Jahren die Proteste der Sioux gegen die Dakota Access Pipeline unterstützt hat. Greenpeace sieht darin einen Versuch, die Zivilgesellschaft einzuschüchtern.

von Joachim Wille

Lokale Wärmeversorgung

Heizöl und Flüssiggas sollen Quoten-grün werden

Vor einem Einfamilienhaus steht ein hellgrüner Flüssiggas-Tank.

Die Klima-Pflichten für dezentrale Nutzer von Heizöl und Flüssiggas wollen Branchenverbände von den Haushalten auf die Energiebranche verlagern – per vorgeschriebener Beimischung erneuerbarer Brennstoffe.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Energieabhängigkeit

Aufmacherbild: Volker Quaschning im kleinkarierten Hemd, hinter ihm Bilder von Donald Trump und dem Emir von Katar.

Verbrennerautos und Gasheizungen bedeuten Importabhängigkeit und Erpressbarkeit. Zu glauben, Trump oder der Emir von Katar würden uns auf Dauer bedingungslos beliefern, ist naiv. Fossile Energien sind Hochrisiko-Energieträger. Europa hat genug Sonne und Wind.

eine Kolumne von Volker Quaschning

"Carbon Majors"

Staatliche Fossilkonzerne heizen dem Klima ein

Besucher gehen an einem großen Bildschirm vorbei, darauf sind das Logo von Aramco, ein Bild einer Erdöl-Anlage sowie der englische Slogan: Wo Energie Möglichkeiten bietet.

17 der 20 weltgrößten CO2-Emittenten unter den Konzernen werden von Regierungen kontrolliert. Dadurch entsteht auch ein hoher politischer Druck auf den UN-Klimakonferenzen, den fossilen Ausstieg hinauszuschieben.

von Joachim Wille

CO₂-Budget

Venezuelas Öl als Brandbeschleuniger

Einige Autos fahren auf der Straße zu einer Erdöl-Raffinerie mit hoch aufragenden Stahlgitter-Türmen.

Ein Hochfahren der Erdölförderung in dem südamerikanischen Land, wie es US-Präsident Trump fordert, würde die Klimakrise deutlich verschärfen. Das ergab eine Abschätzung der zusätzlichen CO2-Emissionen.

von Joachim Wille

Fossile Politik

Trumps letzte Ölung

Die beleuchteten Anlagen der Ölraffinerie El Segundo von Chevron gegen den Abendhimmel.

Dass der US-Präsident seine Militäraktion in Venezuela vorher nicht mit dem Parlament, sondern mit heimischen Ölkonzernen besprach, ist ein weiteres starkes Argument für eine beschleunigte Energiewende.

ein Kommentar von Joachim Wille

Angriff der USA

Drill, baby, drill in Venezuela

Einige große zylinderförmige Öltanks in Nahaufnahme, darauf steht der Name der venezolanischen Ölgesellschaft PDVSA.

US-Präsident Donald Trump versucht mit seiner Militäraktion offenbar, sich die fossilen Reserven des südamerikanischen Landes unter den Nagel zu reißen – eine Attacke auch auf das Klima.

von Joachim Wille