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Klimaneutralität

CO₂-Entnahme geht künftig in die Fläche

Ein nicht mehr als Weide genutzter Berghang in den Schweizer Alpen wird von Grünerlen überwuchert.

Vor allem um CO2-Reduktion geht es bei der Klimaneutralität bis 2045 – tatsächlich werden dafür aber auch massiv CO2-Senken benötigt. Wie die dafür erforderlichen CO2-Entnahmemethoden zu entwickeln sind, hat jetzt das Forschungsprojekt "CDR terra" berechnet. 

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Kein Platz für Erneuerbare?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, hinter ihm eine blaue Deutschlandkarte auf schwarzem Grund.

Gerne wird behauptet, es gäbe nicht genügend Platz für Solar- und Windkraftanlagen, um Deutschland mit Energie zu versorgen. Doch die Flächen, die wir wirklich brauchen, sind im Vergleich zu denen für den Straßenverkehr gering.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Photovoltaik

Für Solar reicht ein halbes Prozent der Fläche

Ein mittelgroßes Feld ist mit vielen langen Reihen von vertikalen Solarpaneelen besetzt, die wie blaue Zäune aussehen. Dahinter steht Wald.

Das Umweltbundesamt zeigt, wie sich mehr Solarenergie natur- und landwirtschaftsverträglich gewinnen lässt. Es fordert einen Vorrang für Dachanlagen und Umweltkriterien für Solarparks auf Freiflächen.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Solaranlagen auf dem Acker

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Kapuzenpulli, vor ihm eine schöne Landschaft, auf die ein großes Solarpaneel herunterfällt.

Wir wissen immer, was wir nicht wollen: keine Windräder und keine Stromleitungen. Jetzt sind auch Solaranlagen auf dem Acker in der Kritik. Dabei nimmt durch sie bei intensiv genutzten Äckern die Artenvielfalt zu. Wann hören wir mit Meckern auf und machen unser Land energieunabhängig und zukunftsfähig?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Fließgewässer

Zwei Prozent als Natur-Booster

Wasser steht auf einer Wiesenlandschaft im Nationalpark Unteres Odertal.

Flüsse und Bäche brauchen mehr Fläche, um Hochwasser-, Arten- und Klimaschutz zu leisten. Doch die Renaturierung läuft zu langsam, ergibt eine Untersuchung des Umweltbundesamts. 

von Joachim Wille

Flächennutzung

Doppelte Ernte auf dem Acker

Luftaufnahme eines großen Solarparks in ebener Landschaft mit Feldern und einigen Baumgruppen.

Neue Projekte in Mecklenburg, Sachsen und dem Rheinland zeigen, dass die Agri-Photovoltaik gut funktioniert. Doch die Politik muss den Aufschwung stärken und zum Beispiel für mehr Technologieoffenheit bei der Förderung sorgen.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Windkraft in Berlin

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Hemd, hinter ihm ein Windrad und der Berliner Fernsehturm.

Auf 0,5 Prozent der Berliner Landesfläche sollen Windräder gebaut werden. Warum die Aufregung? In Brandenburg wurden ganze Dörfer weggebaggert, um Berlin mit Energie aus Kohle zu versorgen. Jetzt muss auch Berlin mal Verantwortung übernehmen.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Novelle des Baugesetzbuchs

Brechstange löst das Wohnungsproblem nicht

Neue, schmale Straße mit einigen neuen, weißen Einfamilienhäusern, die meisten sehen gleich aus.

Es geht zurück zu Zeiten, in denen Wohnungsbau-Politik auf soziale Fragen, Stadtlandschaft und Natur wenig Rücksicht nahm. Auf dieses Urteil zum "Bauturbo" der Bundesregierung einigte sich ein Verbändebündnis – und setzt sich stattdessen für einen Umbau-Turbo ein. 

von Jörg Staude

Flächenverbrauch

"Die wachsende Stadt soll sich an vorhandene Stadtteile anschmiegen"

Christopher Festersen stehend im Gespräch mit einer kleinen Gruppe beim Münsteraner Hafendialog 2019.

Mit klimagerechter Bauleitplanung will Münster für einen schonenden Umgang mit Boden sorgen und den Zwängen steigender Bodenpreise begegnen, erklärt Christopher Festersen, Leiter des Stadtplanungsamtes. Dass Münster Einfamilienhäuser verbiete, sei nie mehr als eine Legende gewesen.

Interview: Jörg Staude

Erneuerbaren-Richtlinie der EU

Koalition greift überragendes öffentliches Interesse an Windkraft an

Windpark in offener Landschaft mit Raps- und anderen Feldern.

Die schwarz-rote Koalition setzt einen Nadelstich nach dem anderen gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien. Der jüngste ist im Gesetzentwurf zur teilweisen Umsetzung der EU-Richtlinie RED III versteckt.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Einstürzende Neubauten

Auf dem Kölnberg

Es gibt zu wenig Wohnungen, und die Mieten explodieren. Es braucht eine neue Strategie, die gleichzeitig der Umwelt nützt. Ideen gibt es viele, aber dafür muss die Politik rechtliche Hürden abbauen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Das Antiblockiersystem

Nehmt den Autos die Parkplätze weg

Ein weißer SUV wird auf einen Abschleppwagen geladen, er ist beinahe zu groß dafür.

Das private Auto ist ein fast 50-millionenfaches Problem, oft ein großer Dienstwagen, meist ein Verbrenner für Männer. Weniger wäre besser – gesellschaftlich, politisch, für die Menschen und die Umwelt. Wie kann sich die Autogesellschaft das Auto abgewöhnen?

ein Gastbeitrag von Anke Borcherding

Stadtverkehr

Auf der Suche nach den "unsichtbaren" Parkplätzen

Voll besetzter Parkplatz an einem Kaufcenter oder einer anderen großen Einzelhandelseinrichtung.

In deutschen Städten fehlt es nicht an Parkplätzen. Eher ist das Problem: Viele Parkplätze sind nicht öffentlich und nur zeitweise und selektiv zugänglich. Das sollte die kommunale Politik ändern, meint der Thinktank Agora Verkehrswende.

von Jörg Staude

Entsiegelung

Aus Grau mach Grün

Junge Leute in Warnwesten brechen große Platten aus einem gepflasterten Gehweg in Tacoma bei Seattle.

Beim "Tegelwippen" wandeln Niederländer:innen jedes Jahr viele gepflasterte Flächen in Blumenbeete und Stadtgrün um. Kann Deutschland von der Aktion lernen?

von Christina Mikalo

Graßls Woche

Schrumpfende Gletscher, dominantes CO₂ und ein kühler Kopf in der Hitze

Kalenderwoche 31: Die nächste Bundesregierung muss den Flächenverbrauch herunterfahren und für Bodenentsiegelung in den Städten sorgen, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Das gelinge, wie bei vielen Umweltbelastungen, nur mit Gesetzen.

Städte-Rangliste

Zu wenig Hitzeschutz

Fenster mit heruntergelassener und halb geschlossener Innenjalousie, draußen scheint die Sonne und es ist grün.

Deutschlands Städte sind schlecht vorbereitet auf die zunehmend extremen Temperaturen, zeigt eine Analyse. Die jetzt vorgelegte Hitzeschutzstrategie der Bundesregierung hilft nur sehr bedingt, sagen Umwelt-, Kommunal- und Sozialverbände.

von Verena Kern

Naturschutzfachliche Vorgaben

Solarpark kann für Natur besser sein als kein Solarpark

Großer Freiflächen-Solarpark mit 20 Megawatt Nennleistung in hügeliger Landschaft mit Feldern und Wald in Unterfranken.

Will ein Solarpark die EEG-Vergütung erhalten, muss er künftig drei von fünf Naturschutz-Kriterien erfüllen. Das reicht bei Weitem nicht, um der Freiflächen-Photovoltaik ein grünes Label zuzuerkennen, finden Solarbranche und Umweltverbände.

von Jörg Staude

Deutschlands Ökostromziele

Solar-Ausbau braucht nicht so viel Agrarfläche

Luftaufnahme eines kleineren Solarparks in Offingen in Bayerisch-Schwaben.

Der geplante starke Ausbau der Photovoltaik ist ökologisch verträglich möglich, ergeben zwei neue Studien des Öko-Instituts. Die Forscherinnen und Forscher mahnen aber eine finanzielle Beteiligung der örtlichen Bevölkerung an den Gewinnen an.

von Joachim Wille

Bäume statt Asphalt

Tempolimit für Regenwasser

Ein Auto fährt durch eine überflutete Straße in Berlin.

Ein Umweltverband schlägt vor, in Städten pro Jahr 0,5 Prozent des Straßenraums und der Parkplätze zu entsiegeln. Ziel soll eine "Schwammstadt" gegen Hochwasser sein. In einem Nachbarland haben Städte schon damit begonnen.

von Joachim Wille

Naturzerstörung durch Autoverkehr

"Mit dem 'Roadkill' muss Schluss gemacht werden"

Luftaufnahme: Um- und Ausbau des Autobahndreiecks Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern.

Der Verkehrsforscher Helmut Holzapfel fordert ein Ende des weiteren Straßenbaus, um die Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt sowie das Klima zu begrenzen. In Ministerien und Straßenbehörden herrsche immer noch altes Denken vor.

Interview: Joachim Wille