Anlässlich der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz warnen Thinktanks, NGOs und Grüne davor, in Europa weiter auf fossile Energien zu setzen. Unabhängigkeit gebe es nur mit Elektrifizierung und erneuerbaren Energien.
Günstige Hilfen für Heizungsumbau, zerbröselnde Ökologie und das Kriegsfieber
Kalenderwoche 1: Für den Klimaschutz braucht Deutschland eine industriepolitische Umbaustrategie und vor allem eine soziale Einbettung, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Angesichts des Kriegsfiebers sieht er Klimaschutz aber als verloren an.
US-Präsident Donald Trump versucht mit seiner Militäraktion offenbar, sich die fossilen Reserven des südamerikanischen Landes unter den Nagel zu reißen – eine Attacke auch auf das Klima.
Nur wenn unser Land friedenstüchtig wird, kann Klimaschutz erfolgreich sein
Die beschlossene Erhöhung der Militärausgaben auf fünf Prozent vom Bruttoinlandsprodukt wird über 40 Prozent des Bundeshaushalts beanspruchen. Fürs Klima wird dann nicht mehr viel übrig bleiben.
Klima-Lücke beim Handeln, ein neuer Green Deal und der Kantsche Mut zur Mündigkeit
Kalenderwoche 44: Das neue "Wundermittel" Künstliche Intelligenz mit seinem Energiebedarf konterkariert die Energiewende, sagt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Auf dem Weltklimagipfel stehen wichtige Fragen wie Kriegsgefahren nicht auf der Tagesordnung, kritisiert er.
Die Wissenschaft als Wächterin darf nicht verstummen
Die Wissenschaftsvereinigung VDW fordert die im Grundgesetz garantierte Freiheit der Wissenschaft ein. Im "Hamburger Manifest" appelliert sie an die Verantwortung der Forscher, sich an der Lösung existenzieller Konflikte zu beteiligen.
Namensverbot für Veggie-Burger und Co, Klimaschäden durch Ukraine-Krieg, Wachstum bei Erneuerbaren
Das EU-Parlament will, dass Fleischersatzprodukte nicht mehr Wurst, Burger oder Schnitzel heißen dürfen. Der Krieg in der Ukraine geht mit hohen Klimaschäden einher. Die globale Energiewende nimmt Fahrt auf, allerdings langsamer als gehofft.
Super-GAU der Klimapolitik, konfliktentschärfende Erneuerbare und kühlende Wärmepumpen
Kalenderwoche 28: Wo kein Netz ist, da kann auch kein Solar- oder Windpark hin – mit dieser unsinnigen Begründung will das Wirtschaftsministerium die Erneuerbaren bremsen, kritisiert Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat. Er verweist stattdessen auf den Speicherboom und smarte Flexibilitäts-Technologien.
Chronisch untererforscht sind die Auswirkungen von Kriegen und Streitkräften auf den Klimawandel. Unabhängige Untersuchungen versuchen Licht ins Dunkel zu bringen und werfen einen Blick auf Kriege in Gaza oder der Ukraine und den Energieverbrauch des größten Militärs der Welt.
Sicherheit und Klimaschutz, Lulas Duftmarke und 30 Jahre alte Waldspeicher
Kalenderwoche 26: Die Nähe der Unionsparteien zur fossilen Lobby schwächt den Klimaschutz in Deutschland, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Dämpfend wirkten dabei nur die EU und die von den Grünen erreichte Änderung des Grundgesetzes.
Klimaklage gegen RWE abgewiesen, klimaschädliche Aufrüstung, EU bei Klimaziel auf Kurs
Der Energiekonzern RWE muss nicht für Klimarisiken in Peru zahlen, künftige Fälle könnten aber anders ausgehen. Die Klimawirkung der Nato-Rüstungsinvestitionen wurde abgeschätzt. Das Klimaziel der EU für 2030 bleibt erreichbar.
Unsere Städte müssen umgebaut werden, sagt der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner. Es geht um kühlende Bäume, Parks und Wasserflächen, aber auch um klimagerechtes Bauen, Wohnen, Heizen und Fortbewegen.
Fünf Prozent des BIP sollen wir für Verteidigung ausgeben – wegen Putins Krieg. Womit finanziert er ihn? Mit Öl. Fliegen und Tanken für Putin und Rheinmetall! Wann, wenn nicht jetzt, stoppen wir neue Ölheizungen und Verbrenner.
Die Europäische Kommission und die künftige Bundesregierung drohen, die EU-Taxonomie für nachhaltige Geldanlagen weiter aufzuweichen. Grün-Fonds dürfen bereits 20 Prozent ihrer Gelder in Kriegsgerät anlegen.
Das geplante 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur muss für echte Zukunftsinvestitionen ausgegeben werden, fordern Klima- und Umweltschützer. Es gehe um eine erneuerbare Energie- und Rohstoffbasis und um klimaangepasste Städte und Landschaften.
Selbst die deutschen Kraftwerksbetreiber winken bei der Kernenergie ab. Warum diskutieren CDU, CSU, FDP und AfD permanent darüber? Geht es vielleicht gar nicht um die Energieversorgung, sondern um die Option einer deutschen Atombombe?
Länder liefern nicht, Geheimdienst interessiert sich für Klimakrise, Beccs bringt wenig
Fast alle Staaten der Welt haben die Deadline für neue Klimapläne gerissen. BND und Bundeswehr stufen die Klimakrise als Sicherheitsrisiko ein. Die Methode Bio-Energie mit CCS hat wenig Potenzial, zeigt eine Studie.
Das Vertrauen in nachhaltige Finanzprodukte ist gefährdet, wenn etwa versucht wird, Kriegsindustrie als nachhaltig einzustufen. Schwierige Rahmenbedingungen und politische Blockaden lassen sich aber überwinden, wenn wir die uns gegebenen Möglichkeiten ergreifen.
Gute CO₂-Praxis, Friedensnobelpreis und respektvolles Wirtschaften gegen Angst
Kalenderwoche 41: Positive Zukunftsbilder und eine andere Wirtschaftsweise können Angst- und Desinformationskampagnen den Nährboden entziehen, sagt Aysel Osmanoglu, Vorständin der GLS Bank und Herausgeberratsmitglied von Klimareporter°. Bei der Bewirtschaftung der stark geschädigten Wälder müsse ein Umdenken stattfinden.
Der erste große Klimastreik seit einem Jahr am Freitag soll die Regierung daran erinnern, dass sie noch einige Klimaversprechen zu erfüllen hat, sagt Carla Reemtsma von Fridays for Future. Nach Zerwürfnissen über den Israel-Palästina-Krieg sei die internationale Zusammenarbeit mit vielen nach wie vor möglich, mit anderen nicht.