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Demonstration der Klimabewegung

Tausende gehen für Klimaschutz auf die Straße

Straßenbild "Wir alle für 1,5 Grad" in Hamburg zum Globalen Klimastreik im März 2021

Der große Klimastreik von Fridays for Future heute in Berlin erhöht den Druck auf die verhandelnden Koalitionäre. Die Forderungen sind konkret: 80 Prozent Ökostrom und Kohleausstieg bis 2030, keine neuen Autobahnprojekte, festes Auslaufdatum für den Verbrennungsmotor.

von Jörg Staude, Susanne Schwarz

Grüne stimmen für Ampel-Verhandlungen

Mehr Klimaschutz soll nun in den Koalitionsvertrag

Robert Habeck hält beim Grünen-Länderrat eine Rede

Die Grünen nehmen Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP auf. Dafür stimmte heute der grüne Länderrat bei nur zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung. Maßnahmen für das Einhalten des 1,5-Grad-Ziels gaben dafür nicht den Ausschlag, sondern vor allem die sozialen Zusagen im Sondierungspapier.

von Jörg Staude

Liste der Sondierungsteams

Koalitionspoker fast ohne Klimapolitiker:innen

Tempo

Die Sondierungsgespräche für mögliche Koalitionen nehmen Fahrt auf. Bei den beteiligten Parteien sitzen allerdings außer bei den Grünen keine ausgewiesenen Klima- und Umweltfachleute mit an den Tischen, wie eine Klimareporter° vorliegende Aufstellung der Sondierungsteams zeigt.

von Jörg Staude

Forderungen von Öko(strom)verbänden

Klima-Koalition trotz Nicht-Klimawahl

beautiful power

Aus Sicht des Umwelt- und Klimaschutzes ging die Bundestagswahl zwiespältig aus. Lediglich für die Grünen-Wähler:innen stand das Klima obenan. Dennoch gibt es jetzt die Chance für einen klaren Regierungsauftrag zum Klimaschutz.

von Jörg Staude

Sondierungen für Ampel-Koalition

Tausche früheren Kohleausstieg gegen Verbrenner-Verbot

Dorf mit hinführender Straße, dahinter ein riesiges Kohlekraftwerk.

Wenn Grüne und FDP jetzt zu "Vorsondierungen" zusammensitzen, geht es fraglos auch um deutlich mehr Tempo beim Klimaschutz. Ein probates Mittel wäre ein Kohleausstieg bis 2030. Der würde einer "Ampel"-Regierung mit der SPD ansehnliche Spielräume bringen.

von Jörg Staude

Kommentar

Die grüne Ampel

Gelbe Anforderungstaste mit Wartesignal an einer Fußgänger-Ampel.

Knapp 15 Prozent haben jene Partei gewählt, deren konkretes Klimaprogramm halbwegs mit dem 1,5-Grad-Pfad des Pariser Weltklimavertrages kompatibel ist. Jetzt geht es nach der Bundestagswahl darum, von den Klimaschutz-Notwendigkeiten zu retten, was zu retten ist. 

ein Kommentar von Joachim Wille

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – beim Wohnen?

Wärmebild eines ungedämmten und eines daneben stehenden gedämmten Hauses.

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 6 und Schluss des Klimareporter°-Parteienchecks: Gebäude.

von Sandra Kirchner, Verena Kern

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – bei der Mobilität?

Ein Mensch mit einem Regenschirm geht neben einer Straße.

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 5 des Klimareporter°-Parteienchecks: Verkehr.

von Susanne Schwarz

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – beim sozialen Ausgleich des Klimaschutzes?

Vor einem Hausstromzähler eine Hand mit Euromünzen, nicht mehr als ein paar Euro.

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 4 des Klimareporter°-Parteienchecks: Sozialer Ausgleich bei Klimaschutz-Maßnahmen.

von Jörg Staude

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – bei der Energieeffizienz?

Infrarotaufnahme: Eine Hand steckt einen Stecker in die Steckdose, der Stecker scheint rot zu glühen, alles andere sind Blautöne.

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 3 des Klimareporter°-Parteienchecks: Energieeffizienz.

von Verena Kern

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – bei der Landwirtschaft?

Ein Traktor fährt über ein Feld

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 2 des Klimareporter°-Parteienchecks: Agrarpolitik.

von Verena Kern

Serie: Bundestagswahl 2021

Was wollen die Parteien – beim Ökostrom-Ausbau?

Luftaufnahme eines kleineren Solarparks in Offingen in Bayerisch-Schwaben.

Die nächste Bundesregierung muss beim Klimaschutz mehr Tempo machen. Wie wollen die Parteien das anpacken, was steht in ihren Wahlprogrammen? Teil 1 des Klimareporter°-Parteienchecks: Ausbau der erneuerbaren Energien.

von Verena Kern

Gastbeitrag

Ohne Atomausstieg keine Energiewende

Atomkraftwerk Biblis bei Nacht.

Armin Laschet liegt falsch: Nukleartechnik kann nichts zur Energiewende beitragen. Das geht ohne Atomstrom viel besser, günstiger, schneller und sicherer. Die Energiewende gibt es nicht trotz, sondern wegen des Atomausstiegs. 

ein Gastbeitrag von Sylvia Kotting-Uhl

Quaschnings Videokolumne

Klima-Wahlprogramm-Check Teil 2: Grüne, Linke, SPD

Cornelia und Volker Quaschning nehmen mit dem Mikrofon eine Podcast-Folge auf.

Keine Partei hat ein Wahlprogramm, das den Paris-Zielen genügt. Am wenigsten schlecht, aber auch nicht gut sind Grüne und Linke. Die SPD schneidet beim Klima noch schlechter ab als die Union. Selbst die Grünen machen grobe Fehler. Podcast-Folge 23.

eine Kolumne von Cornelia und Volker Quaschning

Klimaaktivistinnen wollen in den Bundestag

Versagen dürfen wir nicht

Stau auf der Autobahn.

Der beste Zeitpunkt, die Energie- und die Verkehrswende in Angriff zu nehmen, wäre vor 20 Jahren gewesen, der zweitbeste Zeitpunkt ist heute. Bei der Bundestagswahl geht es darum, dass die fossile Lobby nicht mehr mitregieren darf.

ein Gastbeitrag von Nyke Slawik, Kathrin Henneberger

Wahlprogramm-Check

Parteien sind nicht auf 1,5‑Grad‑Kurs

Kohlekraftwerk mit rauchenden Schornsteinen und dampfenden Kühltürmen vor orangefarbenem Abendhimmel.

Wie viel Klimazerstörung wollen Sie wählen? Keine der etablierten Parteien hat ein Wahlprogramm vorgelegt, das mit dem 1,5‑Grad-Ziel des Paris-Abkommens vereinbar ist. Das ergibt eine Analyse des Konzeptwerks Neue Ökonomie. Es zeigen sich aber Unterschiede.

von Sandra Kirchner

Parteispitzen diskutieren über Klimapolitik

Scholz robbt sich an früheren Kohleausstieg heran

Screenshot von der Online-Diskussion.

Trotz Flutkatastrophe und alarmierender CO2-Bilanzen spielt der Klimaschutz im Wahlkampf eher eine Nebenrolle. Um das zu ändern, luden Klima- und Umweltverbände einige Spitzenpolitiker zur Online-Debatte – mit begrenztem Neuigkeitswert.

von Jörg Staude

klima update° – Folge 38

Klimaministerium mit Vetorecht, Waldbrände in Südeuropa, verspätete Klimapläne

Aufschrift: klima update°. der klimareporter Podcast. aktuell mit: taz

Die Grünen wollen die Bundesministerien für eine 1,5-Grad-Politik umgestalten. In Südeuropa haben Hitze und Dürre verheerende Brände ausgelöst. Und viele Regierungen scheren sich immer noch nicht um die im Paris-Abkommen versprochene Verbesserung ihrer Klimaziele. Darüber reden Christian Eichler und Sandra Kirchner.

Bundestagswahl 2021

Ist 1,5 Grad drin, wenn 1,5 Grad draufsteht?

Symbolbild: Roter Stift und angekreuzter Kreis

Wie klimafreundlich sind eigentlich die Wahlprogramme der Parteien? Der Klimawahlcheck von Klima-Allianz, German Zero und Nabu zeigt erheblichen Nachholbedarf.

von Verena Kern

Umweltausschuss-Vorsitzende zieht Bilanz

"Als sie Wirtschaftsminister wurden, war bei Gabriel und Altmaier der Umweltgedanke weg"

Angela Merkel schneidet eine Torte an, während Barbara Hendricks hilft und Jürgen Trittin, Peter Altmaier und Klaus Töpfer zusehen. Auf der Torte steht: 30 Jahre Bundesumweltministerium.

Als Bundestagsabgeordnete der Grünen erlebte Sylvia Kotting-Uhl in 16 Jahren fünf Umweltminister:innen. Im Gespräch mit Klimareporter° redet die Vorsitzende des Umweltausschusses über Ressorts ohne Macht, sozial gerechte "Verbotspolitik" und die Frage, ob die Reichen am Klimawandel schuld sind. Teil 2 des Interviews.

Interview: Jörg Staude