HVO 100 soll Diesel sauber machen und die Verkehrswende beschleunigen. Doch eine aktuelle Studie zeigt: Der angebliche Klimaschützer bewirkt das Gegenteil. Statt Emissionen zu senken, droht der Kraftstoff den Umstieg auf saubere Technologien auszubremsen.
Die Trump-USA wollen zwei der weltweit wichtigste Klimasatelliten abschalten. US-Forschergruppen versuchen derweil, Wissen vor der Löschung zu bewahren.
"Von den Alpen bis zum Watt" heißt das Symposium der Wissenschaftlervereinigung VDW, das im September den Klimaforscher Hartmut Graßl ehrt. Was das mit einer demokratisch und nachhaltig gestalteten Zukunft zu tun hat, erläutert Maria Reinisch von der VDW.
Ein US-Forschungsprojekt zeigt, in welchen Erdregionen es sich trotz Erwärmung noch gut leben lässt. Aber auch die empfohlenen Länder sind nicht sicher vor Katastrophen – sie gelten nur als besser vorbereitet.
Förder-Aus für private Solaranlagen, Mondpreise in Belém, Hitze bedroht Tropenvögel
Wirtschaftsministerin Reiche will neue Solaranlagen auf privaten Dächern nicht mehr fördern. Der Klimagipfel in Brasilien droht arme Länder und NGOs durch hohe Übernachtungskosten auszugrenzen. Der Klimawandel bedroht tropischen Vogelarten besonders stark.
Pakistan: Werden hunderte Flutopfer zur neuen Normalität?
Der Monsun ist für Pakistan lebenswichtig. Doch dieses Jahr kamen durch Starkregen schon 300 Menschen um. Zu dem Extremwetter trug der menschengemachte Klimawandel viel bei, zeigt eine aktuelle Studie.
Statt gangbare Klimaschutzpfade in der Landnutzung aufzuzeigen, erschwert der Wissenschaftliche Beirat für Waldpolitik mit seiner neuen Stellungnahme zu Wald und Holz eine lösungsorientierte Debatte und zündelt am Grundgerüst der Klimapolitik.
Einige halten Kondensstreifen von Flugzeugen für absichtlich versprühte Chemikalien. Diese "Chemtrails" sind zwar nur Wasserdampf, gefährlich sind sie trotzdem – und ein sichtbares Zeichen, dass wir weniger fliegen sollten.
Es wird zwar weniger Fleisch gegessen, aber der Umstieg auf Alternativprodukte muss noch erleichtert werden, meint ein Beirat der Bundesregierung. In einem neuen Gutachten macht das Gremium Vorschläge.
Hunderte Wissenschaftler:innen tauschten sich auf der Kipppunkte-Konferenz im englischen Exeter über den Stand der Forschung aus. Neben den neuesten Erkenntnissen und Methoden erklärten Expert:innen, welcher Kipppunkt ihnen am meisten Sorgen bereitet.
Tödliche Hitze, Banken pumpen mehr Geld in die Kohleindustrie, Algenfarmen als Klimaretter
Die Erderwärmung verdreifachte die Zahl der Todesopfer während der jüngsten Hitzewelle in Europa. Banken, auch aus Deutschland, investieren wieder mehr in Kohle. Massenhafter Algen-Anbau in den Ozeanen soll CO2 in ganz großem Stil binden.
Zwei Drittel der hitzebedingten Todesfälle in der jüngsten Hitzewelle in Europa sind auf den Klimawandel zurückzuführen. Das ergibt eine heute veröffentlichte Studie der Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) zu den Auswirkungen in zwölf Städten des Kontinents.
Chronisch untererforscht sind die Auswirkungen von Kriegen und Streitkräften auf den Klimawandel. Unabhängige Untersuchungen versuchen Licht ins Dunkel zu bringen und werfen einen Blick auf Kriege in Gaza oder der Ukraine und den Energieverbrauch des größten Militärs der Welt.
Der Klimawandel belastet nicht nur die Umwelt – auch die Psyche vieler Menschen steht unter Druck. Besonders junge Erwachsene und Frauen bekommen das zu spüren. Wie stark die Angst vor der Zukunft wächst, zeigen aktuelle Studien.
Jeder zweite Landkreis in Deutschland entnimmt zu viel Grundwasser, warnen Fachleute. Ein Problem sind auch Großverbraucher. Der Klimawandel verschlimmert die Situation.
Wissenschaft ist immer objektiv, wertfrei und distanziert – im Grunde emotionslos. So lautet das weit verbreitete Idealbild wissenschaftlicher Praxis. Doch die Realität sieht anders aus. Wissenschaft ist nicht gefühlskalt – und sollte es auch nicht sein.
ein Gastbeitrag von Anna Lena Bercht,Verena Sandner Le Gall, Lisa Schipper
Warum Menschen mit Migrationshintergrund in deutschen Städten mehr Zeit für ihre Alltagswege brauchen, hat eine Studie untersucht. Zeitungleichheit ist eine bisher wenig beachtete Dimension sozialer Ungleichheit.
Der steigende Meeresspiegel bedroht Hunderte Millionen Küstenbewohner:innen. Selbst die Einhaltung der Klimaziele könnte noch zu mehreren Metern Meeresspiegelanstieg führen. Das zeigt auch ein Blick in die erdgeschichtliche Vergangenheit.
Der Klimawandel verändert die Bergwelt immer mehr. Wie stark er das Unglück im schweizerischen Blatten mitverursacht hat, ist aber noch nicht klar. 20 Jahre systematischer Forschung sind für eindeutige Aussagen zu wenig.
Seit rund 20 Jahren wird diskutiert, die Erderwärmung mit der Injektion von Schwefelpartikeln in die Atmosphäre zu bremsen. Die britische Regierung finanziert jetzt Experimente dazu.