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Emissionsrückgang

Kommt der globale CO₂-Peak?

Auf einem geraden Steinweg durch einen kleinen Solarpark geht ein Mann.

China und Indien produzieren weniger Kohlestrom, das könnte die Wende für den globalen Treibhausgasausstoß bedeuten. Es braucht aber noch energiepolitische Weichenstellungen für das neue Stromsystem.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 262

Wind und Sonne überholen in der EU die Fossilen, neue E-Auto-Prämie, Rückhalt für mehr Klimaschutz

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Die Erneuerbaren liefern schon knapp die Hälfte des Stroms in Europa. Der Bund legt ein neues Förderprogramm für E‑Autos und Plug-in-Hybride auf. Die Unterstützung für Klimaschutz ist in Deutschland weiterhin hoch. 

von Jonas Waack, Verena Kern

Braunkohlesanierung

Der Leipziger Mega-See ohne Wasser und Geld

Ein riesiger Braunkohlebagger frisst sich durch die Landschaft.

Die vom Braunkohleabbau im Osten zerstörten Landschaften zu "reparieren", wird künftig immer länger dauern und immer teurer werden. Ein Grund dafür sind auch bisher fehlende Alternativen zum "Flutungs"-Konzept für die riesigen Tagebau-Restlöcher.

von Jörg Staude

Indien

Kohle-Boom in der Schublade

Kohlekraftwerk Singrauli

Indien denkt offenbar daran, noch viel mehr fossile Kraftwerke zu bauen als bisher geplant. Das wäre ein Schock fürs Weltklima. Aber auch Energiefachleute warnen vor Fehlinvestitionen.

von Joachim Wille

Expertenrat für Klimafragen

Die sieben Rechtspflichten für den Klimaschutz

Einige Windräder in Landschaft mit Wäldern und Feldern, im Hintergrund ein großes Kohlekraftwerk mit neun dampfenden Kühltürmen.

Rechtliche Pflichten aus dem Klimaschutzgesetz und dem Kohle-Ausstiegsgesetz werden von den Bundesregierungen teilweise seit Jahren nicht erfüllt. Sieben dieser Vorgaben listet der Klima-Expertenrat jetzt erneut in einer Stellungnahme auf, fünf davon sind nach wie vor überfällig.

von Jörg Staude

UN-Klimakonferenz in Brasilien

Klimagipfel COP 30 endet mit Ergebnis von COP 28

Der Konferenz-Präsident schlägt mit einem Holz-Hämmerchen auf seinen Präsidiums-Tisch.

Auf dem Weltklimagipfel in Belém gab es außer Klimaanpassung kaum etwas zu verhandeln. Im Zentrum standen daher andere Themen, vor allem ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Er scheiterte aber an Erdölstaaten und musste mit einem Verfahrenstrick gerettet werden.

von Christian Mihatsch

COP 30 in Belém

TAFF: Das ewige Armdrücken um den fossilen Ausstieg

Ölförderplattformen im Meer bei Sonnenauf- oder - untergang.

Auf dem diesjährigen Weltklimagipfel geht es erstmals offiziell um "Transition Away from Fossil Fuels" (TAFF), einen Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Doch einige Länder leisten erbitterten Widerstand.

von Tine Heni

Weltklimakonferenz in Belém

Klimagipfel sieht massiven Schub für Fossilausstieg

Ministerinnen und Minister sitzen und stehen auf der Bühne der Pressekonferenz, die Ministerin der Marshall-Inseln spricht.

Über fossile Energien spricht man nicht, zumindest nicht auf einer UN-Klimakonferenz. Das galt für fast jede der bislang 30 Konferenzen. Doch nun erhöhen über 80 Länder mit einer Demonstration der Stärke den Druck. Das könnte den Durchbruch bringen.

von Christian Mihatsch

NGO-Report

Kohleboom statt Klimaschutz

Ein riesiges Kohlekraftwerk ragt aus dem Dunst, davor ein Wäldchen.

Trotz alarmierender Klimaberichte erlebt die Kohleindustrie ein Comeback. Weltweit planen Unternehmen neue Projekte für Kohleabbau und Kohlechemie, zeigt die "Global Coal Exit List" der Organisation Urgewald. Auch Banken scheinen am fossilen Geschäft festhalten zu wollen.

von Tine Heni

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Kohle statt Erdgas

Aufmacherbild: Volker Quaschning im Anzug vor cremefarbenem Hintergrund, neben ihm eine rot durchgestrichene Gasflasche und ein Kohlewagen, auf den ein grüner Pfeil zeigt.

Das Wirtschaftsministerium will hochsubventionierte Erdgas-Kraftwerke bauen, die wegen Klimaschutz nur wenige Jahre laufen dürfen. Packen wir doch die Kohlekraftwerke in die Reserve – das ist billiger.

eine Kolumne von Volker Quaschning

klima update° – Folge 247

China legt Emissionsziel vor, Ozeane überschreiten planetare Grenze, Staaten weiten Fossilförderung aus

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

China hat erstmals ein Klimaziel vorgelegt, für manche ein historischer Schritt. Die Ozeane versauern so stark, dass das Klimasystem in Gefahr gerät. Viele Länder setzen weiter massiv auf Kohle, Öl und Gas.

von Susanne Schwarz, Sandra Kirchner

Energiewende in China

Sonnenmacht mit Schattenseiten

Luftaufnahme eines riesigen solarthermischen Kraftwerks in einer Wüstenebene.

China macht rasante Fortschritte beim Solarausbau, die Eine-Million-Megawatt-Schwelle ist geknackt. Doch das Land setzt auch weiter auf Kohle, unter anderem als Industrie-Rohstoff.

von Joachim Wille

Energiewende in China

Chinas Doppelstrategie: Erneuerbare plus Kohle

Großer Solarpark in bergigem Gelände im nordchinesischen Datong.

In weltweit einmaliger Geschwindigkeit baut China seine erneuerbaren Energien aus. Auch wenn gleichzeitig noch neue Kohlekraftwerke entstehen: China meint es mit seinen Klimazielen ernst – anders als andere Länder. 

ein Gastbeitrag von Franz Alt

Klimagerechtigkeit

Der globale Süden wehrt sich

Auf einer Demonstration in Kenia werden rote Schilder hochgehalten, auf denen in einer lokalen Sprache und auf Englisch steht: Kohle vergiftet unsere Luft. Oder: Wir sind nicht blöd – Kohle ist nicht cool.

Ein Großteil der Gewinne aus Kohleprojekten im globalen Süden fließt in den globalen Norden – auf den ökologischen und sozialen Folgen bleiben die Entwicklungsländer sitzen. Doch immer mehr Menschen vor Ort setzen sich zur Wehr.

ein Gastbeitrag von Dianah Mugalizi

CO₂-Reduktion in Europa

Der Emissionshandel funktioniert – oder auch nicht

Eine Frau hält einen sehr großen schwarzen Ballon mit der Aufschrift "CO₂" hoch, weiter im Hintergrund ein Kohlekraftwerk.

Der Emissionshandel gilt als die Klimaschutz-Innovation Europas. In welchem Maße das komplexe marktwirtschaftliche Instrument tatsächlich zur CO2-Reduktion beiträgt, lässt sich bis heute nicht genau beziffern.

von Jörg Staude

NGO-Studie

Von der Kohleparty zur After-Coal-Party

Großer Braunkohletagebau mit der typischen Mondlandschaft, dahinter ein Wald und Windräder.

Die größten Investitionen in die Kohle kommen aus China, aber auch deutsche Banken bleiben dem Geschäft treu. Zuletzt sind die Kohle-Investitionen weltweit und auch von großen deutschen Geldhäusern sogar wieder gestiegen.

von David Zauner

Kohleausstieg, Klima und Wasser

Wasser soll in Brandenburg und Sachsen so viel kosten wie in Berlin

Der geflutete frühere Braunkohletagebau Grünhaus in der Niederlausitz.

Mit einer Angleichung der Wasserentgelte auf Berliner Niveau ließe sich so viel Wasser sparen, dass umstrittene Lausitzer Großprojekte wie die Überleitung aus der Elbe in die Spree überflüssig werden. Das ergibt eine Studie von DIW und TU Berlin.

von Jörg Staude, Joachim Wille

Umweltpolitik unter Rot-Lila

Klimaschutz in Brandenburg in der Sackgasse

Riesiger konventioneller Wirtschaftsacker im Nordosten Deutschlands, eine typische Monokultur.

In Brandenburg zeichnet sich schon nach etwas mehr als 100 Tagen Koalition von SPD und BSW eine erschreckende Bilanz für den Klima- und Naturschutz ab. Der Kurs der neuen Landesregierung führt klimapolitisch in die Irre.

ein Gastbeitrag von Magdalena Eder

Koalitionspapier

Schwarz-Rot bremst beim Klimaschutz ab

Größter Konfliktpunkt von Union und SPD bei Klima und Energie ist die Zukunft des Heizungsgesetzes. Das zeigt das Klimareporter° vorliegende Abschlusspapier der Verhandler. Vieles bleibt im Ungefähren und zeugt von wenig Ambition.

von Jörg Staude

klima update° – Folge 219

Finanzpaket ohne Klima, EU lockert Abgasvorschriften, Kohleausstieg ohne Wirkung

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

In dem geplanten Finanzpaket von Union und SPD wird das Klima nicht erwähnt. Die EU-Kommission stellt Europas Autoherstellern eine "Atempause" in Aussicht – zulasten des Klimas. Die Kraftwerksabschaltungen im Jahr 2021 waren fürs Klima nutzlos.

von Verena Kern, Susanne Schwarz