Thüringer Servicestelle für Windenergie

"Da helfen, wo die Hütte brennt"

Zwei Windräder stehen in einem Mischwald, davor ein Weizenfeld.

Thüringen will 2040 seinen Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Quellen decken. Um den Austausch zwischen Bevölkerung und Windparkplanern zu verbessern, wurde eigens eine Beratungsstelle in der Landesenergieagentur gegründet. Die Mitarbeiter gehen "beherzt an die Basis". Doch was wird nach der Wahl?

von Margit Hildebrandt

Kommunen sollen profitieren

Brandenburg beschließt Windkraft-Zahlung

Windkraft Brandenburg

Nach Mecklenburg-Vorpommern hat jetzt auch Brandenburg eine verbindliche Beteiligung der Kommunen an den Erträgen der Windkraft beschlossen. Das Problem: Weil der Neubau von Windanlagen auch hier praktisch zum Erliegen gekommen ist, wird in absehbarer Zeit niemand davon profitieren.

von Jörg Staude

Kurze Wege auf dem Land

Das Wiederaufleben der Allmende

Mitglieder einer Allmende pflücken Kirschen

Der Verein Allmende Holzhausen sammelt im Dorf und seinem Umkreis Ernteüberschüsse und macht sie in einer gemeinschaftlichen Einmachküche haltbar. Mit solchen Projekten knüpft er an alte dörfliche Strukturen an. Gleichzeitig erforschen die Mitglieder, was es braucht, damit Menschen klimagerecht handeln.

von Ingrid Wenzl

Koalitionsverhandlungen in Bayern

Freie Wähler wollen dezentrale Energiewende

Montage eines Windrads Ende November 2014

In Bayern wollen CSU und Freie Wähler künftig gemeinsam regieren. Die inhaltlichen Differenzen sind überschaubar. Doch ausgerechnet in der Energiepolitik liegen die beiden Parteien weit auseinander.

von Sandra Kirchner

Volksbegehren gegen Flächenfraß

Bauwut und Lederhose

Hier überreicht das Bündnis die gesammelten Unterschriften für ein Volksbegehren

In Bayern kämpft ein Bündnis gegen die "Betonflut", die in dem Bundesland besonders wütet. Der Flächenverbrauch zerstört nicht nur die schöne Landschaft, er bremst auch den Klimaschutz. Doch das CSU-geführte Innenministerium lehnte die Zulassung des Volksbegehrens ab – und hat heute vom Bayerischen Verfassungsgerichtshof Recht bekommen.

von Joachim Wille