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Nächtliche Aufnahme des Eingangs zur Kulturfabrik Moabit in Berlin, im Vordergrund ein schmelzendes Stück Eis.
Bild: Paul Lovis Wagner

Wo bleibt die Klimabewegung, fragen manche Medien angesichts grassierender Folgen des Klimawandels mit Hitzewellen, Dürren und hierzulande nicht gekannten menschlichen und ökonomischen Kosten. Was Klima- und Umweltbewegte jetzt tun können – darüber will die Lange Nacht des Klimas 2026 debattieren, Vorschläge und Lösungen entwickeln. Am 12. September 2026 bietet die Kulturfabrik Moabit in Berlin ab 16 Uhr einen Nachmittag und Abend mit Vorträgen, Filmen, Workshops und Aktionsideen, aber auch mit Unterhaltung und Entspannung. Rund 40 spannende Veranstaltungen verwandeln Kino, Theater, Club und Garten der Kulturfabrik in einen Ort für Austausch und Inspiration. Klimareporter° ist Medienpartner, berichtet im Vorfeld über Anliegen, Themen und Referent:innen und unterstützt die Moderation der Veranstaltung.

Drei Fragen an ...

"Der Fokus aufs Individuelle hat Systemveränderungen zu lange verzögert"

Einige Dutzend Menschen sitzen in lockeren Runden in einem Naturgarten.

44 Prozent der Bevölkerung möchten laut einer aktuellen Befragung, dass die Regierung den Klimaschutz verstärkt, betont Sarah Pelull vom Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Drei Fragen an ...

"Geloste Räte entscheiden sozial gerechter"

Porträtaufnahme von Nana-Maria Grüning.

Wir sollten mehr über die Strategien der Feinde einer echten ökologischen und sozialen Transformation reden, sagt die Molekularbiologin Nana-Maria Grüning im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Drei Fragen an ...

"Wir sehen, wie sich in Städten eine 'Fußbodenheizung' aufbaut"

Porträtaufnahme von Susanne Benz.

Wärmerecycling und andere klimafreundliche Lösungen werden erst dann wirklich attraktiv, wenn sich die tatsächlichen Klimakosten der fossilen Energie widerspiegeln, erklärt Susanne Benz vom KIT in Karlsruhe im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Drei Fragen an ...

"Wir müssen Banken mit in die Verantwortung nehmen"

Porträtaufnahme von Merete Looft.

Deutsches Geld darf nicht weiter fossile Energie finanzieren – der Erfolg der Erneuerbaren reicht nicht aus, solange fossile Konzerne ihr Geschäft ausbauen können, erklärt Merete Looft von Urgewald im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Drei Fragen an ...

"Über die Rückabwicklung der Energiewende ist noch nicht entschieden"

Porträtaufnahme von Barbara Metz.

Klimaschutz und Klimaanpassung müssen verbindliche staatliche Priorität bekommen – jeder gesunde Stadtbaum, jede Grünfläche ist Teil unserer Schutzinfrastruktur, sagt Barbara Metz im Kurzinterview zur kommenden Langen Nacht des Klimas.

Drei Fragen an ...

"Demokratie und Klimaschutz gehören zusammen"

Porträtaufnahme von Arne Semsrott.

Alle klimaschädlichen Subventionen würde Arne Semsrott in Maßnahmen des sozialen Klimaschutzes verwandeln, erklärt der Journalist und Aktivist im Kurzinterview zur kommenden Langen Nacht des Klimas.