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Erneuerbare-Energien-Gesetz

Ohne EEG-Vergütung werden Solarhaushalte zum exklusiven Klub

In der Garage eines sehr großzügigen Einfamilienhauses steht ein Elektroauto des Herstellers Tesla.

Ab 2027 soll die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen gänzlich wegfallen. Die Forderung von Wirtschaftsministerin Reiche steht nun auch in einem Entwurf des neuen EEG. Damit droht ein Großteil der privaten Photovoltaik unwirtschaftlich zu werden.

von Jörg Staude

Dählings Woche

Solarer Vollstopp, vorgetäuschte Heiz-Freiheit und eine Koalition, die von RWE abschreibt

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Kalenderwoche 9: Haus- und Wohnungseigner sollten nicht dem fossilen Irrweg der "Eckpunkte" folgen, sondern dem Markt und der Vernunft, appelliert Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Grünes Gas und Grünöl seien keine Lösung, zudem viel zu knapp und teuer.

EEG-Novelle

Einbruch bei Solardächern programmiert?

Ein Einfamilienhaus in Sachsen-Anhalt mit Solardach und Wärmepumpe.

Ein bekannt gewordener Entwurf für die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes empört Ökostrom-Branche und Umweltverbände. Aber auch aus der Wissenschaft kommen eindringliche Warnungen.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Photovoltaik schlägt Kohle

Aufmacherbild: Volker Quaschning im weißen Hemd, hinter ihm grafisch dargestellte Solar-Paneele und ein kleines Kohlekraftwerk.

Einige sagen, Deutschland kann bei der Energiewende nicht allein vorangehen. Dabei boomt die Solarenergie weltweit, in der EU hat sie die Kohleverstromung überholt. Setzen wir auf die Sieger: Sonne, Wind und Speicher.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Erneuerbare Energien

Gleicht mehr Eigenverbrauch die Einspeise-Vergütung aus?

Stromzähler in Nahaufnahme, man sieht vor allem den Zählerstand.

Für einzelne Solar-Dachanlagen lässt sich der ab 2027 drohende Wegfall der Einspeisevergütung möglicherweise ausgleichen, ergibt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts ISE. Auf die Energiewende kommt allerdings ein mit Sicherheit nicht zu reparierender Schaden zu.

von Jörg Staude

Vermieter-Initiative

Fairer Wohnstrom mit Balkonkraftwerken vom Dach

Das Flachdach eines Mehrfamilienhauses ist fast vollständig mit Solarpaneelen bedeckt.

In Hamburg hat ein Vermieter alle Wohnungen eines Mehrfamilienhauses mit eigenen Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet. Dazu kommen zwei größere Solaranlagen. Die Erträge daraus sollen fair geteilt werden.

von Stefan Schroeter

Energiewende-Bilanz 2025

Sonne überholt beim Strom Braunkohle und Erdgas

Solaranlage von unten.

Insgesamt aber stagnierte 2025 die Energiewende. Der Primärenergie-Verbrauch in Deutschland ist noch zu vier Fünfteln fossil, weil im Verkehrs- und Wärmesektor viel zu wenig passiert.

von Joachim Wille

Photovoltaik

Wenn der Vermieter das Balkonkraftwerk mit einbaut

Vierstöckiger Mehrfamilienhaus-Neubau mit Balkons in drei Etagen, an jedem ist vertikal eine Solaranlage installiert.

Kleine Solaranlagen für den Balkon können bei Mehrfamilienhäusern in Serie und kostengünstig eingebaut werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Allerdings sind bisher nur wenige Modellprojekte von den großen Wohnungsgesellschaften bekannt.

von Stefan Schroeter

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Solare Grundlast in Abu Dhabi

Die Etihad Towers, fünf futuristische blaue Hochhaus-Türme in Abu Dhabi.

Warum jammern einige, wir bräuchten Kernenergie für die Grundlast, wenn Solarstrom sie viel billiger liefern kann? In Abu Dhabi entsteht eine Mega-Solaranlage mit Batteriespeicher, die 1.000 Megawatt rund um die Uhr liefert, so viel wie ein AKW-Block, nur viel preiswerter und schneller.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Kein Platz für Erneuerbare?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, hinter ihm eine blaue Deutschlandkarte auf schwarzem Grund.

Gerne wird behauptet, es gäbe nicht genügend Platz für Solar- und Windkraftanlagen, um Deutschland mit Energie zu versorgen. Doch die Flächen, die wir wirklich brauchen, sind im Vergleich zu denen für den Straßenverkehr gering.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Buchrezension

Willkommen im Solarzeitalter!

Der bekannte US-Klimaaktivist Bill McKibben beleuchtet in seinem neuen Buch "Here Comes the Sun" den stillen Umbruch im globalen Energiesystem.

von Benjamin von Brackel

Photovoltaik

Für Solar reicht ein halbes Prozent der Fläche

Ein mittelgroßes Feld ist mit vielen langen Reihen von vertikalen Solarpaneelen besetzt, die wie blaue Zäune aussehen. Dahinter steht Wald.

Das Umweltbundesamt zeigt, wie sich mehr Solarenergie natur- und landwirtschaftsverträglich gewinnen lässt. Es fordert einen Vorrang für Dachanlagen und Umweltkriterien für Solarparks auf Freiflächen.

von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Weltretter Deutschland

Aufmacherbild: Volker Quaschning im Anzug, hinter ihm ein deutscher Gartenzwerg und ein chinesischer Unternehmer. Der Hintergrund ist ein schwarz-rot-goldener Strahlenkranz mit sehr viel Rot.

Wir haben das Erneuerbare-Energien-Gesetz erfunden und damit weltweit der Photovoltaik zum Durchbruch verholfen. Dann haben wir diese Technologie an China abgegeben – ein Fehler, den wir nicht permanent wiederholen sollten.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Arbeitssicherheit

Abstürze beim Photovoltaik-Dach?

Auf einem Flachdach zwischen Solaranlagen ist ein quadratisches Oberlicht mit einem Netz abgedeckt, daneben stehen zwei Arbeiter mit Helm.

Mit dem schnellen Solarausbau auf Dächern nehmen auch Unfallgefahren zu, vor allem durch Abstürze. Verbände starten jetzt eine branchenübergreifende Initiative für ein sicheres Arbeiten auf dem Dach.

von Jörg Staude

Photovoltaik

Grüner Solarbonus trifft auf Stromsystem

Kurven-Diagramm: Die Stunden mit negativen Strommarkt-Preisen sind 2025 mehr als fünfmal so hoch wie 2015.

Wie kann Solarstrom, der in sonniger Mittagszeit im Überfluss vorhanden ist und teuer abgeregelt wird, als preiswerte Energie gerade bei solarfernen Haushalten landen? Nicht nur dieses Problem wollen die Grünen mit ihrem Vorschlag für einen Solarbonus beheben.

von Jörg Staude

Ariadne-Bericht

Die Sonne soll auch in Deutschland wieder aufgehen

Vor 2012: Weiß gekleideter Solararbeiter geht durch die Fertigungshalle einer Solarfabrik der damaligen Firma Odersun im Land Brandenburg.

Die Bundesrepublik muss neue Abhängigkeiten bei grünen Energieträgern vermeiden. Wie das gehen könnte, zeigt ein neuer Forschungsreport.

von Joachim Wille

Kleinst-Photovoltaik

Solarstrom vom Balkon fließt künftig auch normgerecht

An einem Balkon in einem Mehrfamilienhaus ist eine private Solaranlage aus zwei Paneelen angebracht, die leicht nach oben geneigt sind.

In Deutschland gilt seit Anfang Dezember die weltweit erste Produktnorm für Stecker-Solargeräte. Sie soll mehr technische und rechtliche Sicherheit bringen. Die einstigen "Guerilla-Solaranlagen" erlebten in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung.

von Stefan Schroeter

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Solaranlagen auf dem Acker

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Kapuzenpulli, vor ihm eine schöne Landschaft, auf die ein großes Solarpaneel herunterfällt.

Wir wissen immer, was wir nicht wollen: keine Windräder und keine Stromleitungen. Jetzt sind auch Solaranlagen auf dem Acker in der Kritik. Dabei nimmt durch sie bei intensiv genutzten Äckern die Artenvielfalt zu. Wann hören wir mit Meckern auf und machen unser Land energieunabhängig und zukunftsfähig?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Regierungsprogramm

Gratis-Strom zur Mittagszeit

Solardach in Adelaide im Süden Australiens

Mit täglichen Nulltarif-Stunden will Australien die Vorteile des Solarausbaus allen Haushalten zugänglich machen. Auch die Stromnetze sollen durch das Programm "Solar Sharer" entlastet werden.

von Joachim Wille

Erneuerbaren-Boom

Indien als neues Solarmekka

Luftaufnahme des indischen Solar-Großprojekts Pavagada im südwestlichen Bundesstaat Karnataka, das bei seinem Bau 2017 das weltgrößte war.

Die erneuerbaren Energien wachsen rasant, aber noch nicht schnell genug. Zwei neue Berichte vor dem UN-Klimagipfel in Brasilien zeigen, wie stark sich der Schwerpunkt schon nach Asien verschoben hat.

von Joachim Wille