Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Tankrabatt

Aufmacherbild: Eine grafisch dargestellte kleine Tankstelle, ein Auto fährt hinein, eines heraus.

Seit vier Jahren immer wieder Tankrabatte statt zielgerichteter Unterstützung. Liebe Politik: Bekommt das endlich mal auf die Kette. Und gebt das viele Geld besser dafür aus, von Benzin und Diesel unabhängig zu werden.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Gutachten des WBGU

Klima und Soziales mehr miteinander verknüpfen

Hinter einer Siedlung stehen fünf Windräder.

Bedrohungen wie der Klimawandel lassen sich nur gemeinschaftlich bewältigen, betonen die Regierungsberater des WBGU in einem neuen Gutachten. Parallel lässt die Koalitionsmehrheit im Bundestag Anträge für eine grundgesetzliche Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung ins Leere laufen.

von Jörg Staude

Graßls Woche

Fossiler Verkehr, schmelzende globale Eisschilde und die Wetterprognosen der KI

Kalenderwoche 38: In der aktuellen Spritpreiskrise sollte nur Menschen finanziell geholfen werden, die nachweislich Geringverdiener sind, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er schlägt ein Klimageld in Anlehnung an das Verfahren in der Schweiz vor.

Neuer Tankrabatt

Menschen, nicht Sprit unterstützen

Ein DB-Regionalzug an einem Bahnübergang, vor dem Autos warten.

In der Spritpreiskrise will die Unionsfraktion wieder zur finanziellen Gießkanne greifen. Dass es besser geht, zeigen aktuelle Vorschläge, gerade auch aus der Union.

ein Kommentar von Joachim Wille

Haushalt 2027

Milliarden-Lücke im Klimafonds

Gebäude und Anlagen des BASF-Chemiewerks in Ludwigshafen am Rhein.

Verbände und Fachleute dringen auf Korrekturen beim Klima- und Transformationsfonds und beklagen zudem eine soziale Schieflage. Investitionen, die Energiekosten dauerhaft senken können, dürften nicht beschnitten werden.

von Joachim Wille

Kemferts Woche

Reiches fossiler Lock‑in, das robuste Stromsystem und die Demokratisierung der Energiewende

Claudia Kemfert vor verschwommener Bücherwand.

Kalenderwoche 36: Sozial gerechter Klimaschutz ist nicht weniger, sondern besser gemachter Klimaschutz, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Dazu zählt sie günstige Finanzierungen und gezielte Förderung für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, Mieterstrom und Energy Sharing, faire Kosten bei Wärmepumpen und einen attraktiven ÖPNV.

Energiewende

Greentech wird im gehobenen Haushalt zum Standard

Zweistöckiges modernes Einfamilienhaus mit Terrasse, Pool, Elektroauto und Dach-Solaranlage.

Immer mehr Haushalte investieren in Solaranlagen, Elektroautos und andere klimafreundliche Technik, ergab das aktuelle Energiewendebarometer der Förderbank KfW. Die Trennlinie verläuft dabei weniger zwischen Befürwortern und Gegnern der Energiewende als nach dem Geldbeutel.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 292

SPD auf Klima-Konfrontationskurs, Schutz für Superreiche, Klimakrise der Landwirtschaft

Die SPD will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz schreiben, die Union nicht. Klimagerechtigkeit bleibt auch in Deutschland ein Traum. Hitze und Dürre sorgen für Ernteausfälle – was sind die Folgen?

von Katharina Schipkowski, Susanne Schwarz

Serie Grüne Geldanlage – Teil 61

Klimaschutz als Klassenkampf

Grafik: Pflanzen wachsen an Bankgebäuden und fossiler Infrastruktur hoch

Die grüne Transformation ist sozial unausgewogen – diese Kritik kommt keineswegs nur von links. Dass ein sozialer Klimaschutz Mehrheiten gewinnen kann, zeigen Beispiele auch in Deutschland.

von Hermannus Pfeiffer

Santarius' Woche

"Derzeit geht es darum, den weiteren Backlash beim Klimaschutz aufzuhalten"

Porträtaufnahme von Tilman Santarius.

Kalenderwoche 28: Klimapolitik kann nicht erfolgreich sein, lässt sie die zunehmende soziale Polarisierung außer Acht, warnt Tilman Santarius, Geschäftsführer des Deutschen Klima-Konsortiums und neues Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Eine Politik, die CO2-intensive Lebensstile schont und stattdessen die Mehrheit belastet, verliert für ihn die Legitimation.

Hitzeschutz

Lässt sich aus der Hitzewelle politische Energie ziehen?

Handgemaltes Protest-Plakat mit der Aufschrift: Make Earth Cool Again

Die Realität der Klimakrise erteilt allzu naiven Hoffnungen eine Absage, Klimafolgen würden die Menschen politisch aufrütteln, wenn sie in ihrem Alltag spürbar werden. Für den Staat ist Hitzeschutz bislang ohnehin vor allem eine Sache der Eigenverantwortung.

ein Gastbeitrag von Lasse Thiele

Graßls Woche

Die Physik der Hitze, das Nutzen von Biomasse und die soziale Kälte in Deutschland

Kalenderwoche 27: Fast jeder Hitzetote ist Ausdruck der sozialen Kälte einer Gesellschaft – zu wenig haben wir uns um die besonders Gefährdeten gekümmert, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Statt fossiles Autofahren zu verbilligen, hätte das Geld für erträgliche Bedingungen in Seniorenheimen ausgegeben werden können, betont er.

Effektiver Klimaschutz

Damit das Leben besser wird

Auf Hollandrädern fährt ein Dutzend Menschen über eine Kreuzung in einem Amsterdamer Altstadtviertel, eine blau-weiße Straßenbahn überholt sie.

Gedämmte Häuser, weniger Autoverkehr und ein effizienterer Materialeinsatz können das Wohlbefinden stärker erhöhen als der bloße Austausch fossiler Technik, zeigt eine internationale Studie. Die Alternativen müssen aber bezahlbar, verfügbar und einfach zu nutzen sein.

von Joachim Wille

Attributionsforschung

So eine Hitzewelle hätte es vor 50 Jahren nicht gegeben

Ein Thermometer zeigt hohe Werte über 35 Grad.

Zwei neue Untersuchungen zeigen, wie stark die Erderwärmung die Wetterextreme verschärft – und dass vor allem ärmere Haushalte dafür bezahlen.

von Joachim Wille

Klimagerechtigkeit

Wenn zur Queerfeindlichkeit die Klimaerhitzung kommt

Kaputte fenster und eine braune, heruntergekommende Fassade auf der linken Seite des Bildes, grenzen direkt an einer modern aussehenden Gebäudehälfte.

Während in den USA Hitzewellen häufiger werden, leben viele LGBTQ-Personen in Wohnungen mit häufig gesundheitlich riskanten Temperaturen. Eine neue Studie macht diese bislang wenig erforschte Ungleichheit sichtbar.

von David Zauner

CO₂-Budget und Investitionen

Die Klimaschuld der Superreichen

Luftaufnahme: Yachthafen von Monaco in der Draufsicht mit einigen großen Yachten und einer Megayacht.

Eine neue Untersuchung beziffert den Beitrag der reichsten 0,01 Prozent zur Erderwärmung auf fast eine Billion US-Dollar pro Jahr. Dabei geht es weniger um persönlichen Konsum als um Investitionsentscheidungen.

von Joachim Wille

Global Justice Report

Gerechtigkeit als Klimaplan

Stadtansicht von Mumbai mit einem sehr armen Viertel im Vordergrund und einem sehr reichen Viertel im Hintergrund.

Weniger Ungleichheit, weniger fossile Energie, weniger Überkonsum – und trotzdem mehr Wohlstand für die meisten Menschen. Ein Team um den Ökonomen Thomas Piketty legt eine Vision für das Überleben des Planeten vor.

von Joachim Wille

Glasflaschen

Kreislaufwirtschaft im Park

Viele leere Bierflaschen stehen auf einer Wiese herum, alle tragen ein Etikett der Brauerei Wieninger aus Teisendorf im Berchtesgadener Land.

Mehr als eine Million Menschen sammeln in Deutschland Flaschen und Dosen. Eine neue Umfrage liefert Argumente für ein höheres Pfand.

von Joachim Wille

klima update° – Folge 279

Deutschland nicht auf Klimakurs, Streit um "Klimahorror", Kürzungen im Klimafonds

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Der Expertenrat für Klimafragen stellt der Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Klimaleugner machen die Streichung des extremsten Erwärmungsszenarios zu einer politischen Waffe. Förderprogramme für Haushalte mit wenig Einkommen könnten entfallen.

von Verena Kern, Tabea Kirchner

Kerosinknappheit

"Das Gleichsetzen von Fliegen mit Urlaub ist faktenfremd"

Menschenschlangen an den Terminals des Flughafens Düsseldorf.

Eine Debatte, wie der Flugverkehr künftig sinnvoll und sozial gerecht zu gestalten ist, mahnt Luftverkehrsexpertin Anja Köhne von Germanwatch an. Die Politik sorge sich nur um die von Kerosinpreisen Betroffenen – nicht um Familien, die sich erst gar keinen Urlaub leisten können.

Interview: Jörg Staude