18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr unnötig im Abfall – und heizen durch Produktion und Transport trotzdem den Klimawandel an. Einige Bundesländer gehen schon lange mit Erfolg dagegen vor. Andere blieben weitgehend untätig.
Dass die Treibhausgas-Emissionen der Landwirtschaft stagnieren, findet der Agrarökonom und Klimaforscher Hermann Lotze-Campen wenig überraschend. Es fehle an konkreten Plänen, mit denen die Minderungsziele zu schaffen sind. Helfen könne ein Emissionspreis – vor allem mit Blick auf den Fleischkonsum. Ein Interview.
Die Erzeugung von Lebensmitteln trägt in großem Umfang zum Klimawandel bei. Dabei ließe sich die CO2-Bilanz unserer Ernährung relativ einfach verbessern, sagen Umweltforscher.
Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.
ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr,Daniel Speich