Der Weltbiodiversitätsrat warnt: Ohne Kurswechsel beim Naturschutz riskieren die Unternehmen ihre eigene Zukunft. Die schwindende biologische Vielfalt ist zum systemischen Risiko für Wirtschaft, Finanzmärkte und Gesellschaften geworden.
Während die Autoindustrie Arbeitsplätze abbaut, entstehen in der Solar- und Windenergie weltweit Millionen neue Jobs. Die Energiewende erweist sich als krisenfester Wachstumstreiber – doch Europa droht den Anschluss zu verlieren.
Quaschning erklärt: Fachkräftemangel bei Zukunftstechnologien
Immer weniger junge Menschen wollen in der Energiebranche arbeiten, weil sie politisch so stark umkämpft ist. Das gefährdet die Energiewende, den Klimaschutz und am Ende auch den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Der chinesische E-Autobauer BYD will den europäischen Markt erobern und baut ein Werk in Ungarn. Statt bei der Elektromobilität aufzuholen, kämpft die Bundesregierung für nicht zukunftsfähige Verbrenner und Wasserstoffautos. Wo bleibt der wirtschaftliche Sachverstand?
Die Kreislaufwirtschaft in der EU kommt beim Hausmüll kaum voran, moniert der Europäische Rechnungshof. Die Voraussetzungen für eine tragfähige Recyclingindustrie fehlen.
Bundesregierung sägt am Verbrenner-Aus, Greentech boomt, Klimapolitik geht nur sozial
Schwarz-Rot will das Auslaufdatum für Diesel- und Benzin-Autos kippen. Umwelt-Technologien boomen, aber nicht mehr so sehr in Europa. Die Klimakrise ist eine Gerechtigkeitsfrage, zeigt der Armuts- und Reichtumsbericht.
Klima, Biodiversität und eine saubere Umwelt lassen sich nur zusammen bewahren, mahnt ein neuer OECD-Report und gibt Empfehlungen an die Politik. Politische und ökonomische Hürden dürften keine Ausreden sein.
Aufstieg der neuen Wirtschaft, Abstieg Deutschlands und biologische Inventur
Kalenderwoche 42: Die Bundesregierung opfert für erhoffte kurzfristige Gewinne die langfristige Stellung Deutschlands als Industrienation, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Der Siegeszug von Solar- und Windenergie ist für ihn auch durch fossile Hardliner kaum noch zu bremsen.
Die Bundesregierung senkt die Luftverkehrsabgabe und will so die Wirtschaft stärken. Doch mehr Flugverkehr steigert nicht das Wirtschaftswachstum, sondern die Temperaturen.
Eine Untersuchung des britischen Thinktanks New Economics Foundation widerlegt die gängige Argumentation von der Luftfahrt als Wachstumsmaschine. In Deutschland haben Inlandsflüge stark abgenommen.
Wegen Bedenken zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft schwächen die EU-Umweltminister die Klimavorgaben ab. Das gefährdet den europäischen Klimaschutz, bestraft Vorreiter für Klimaneutralität und begünstigt Geschäfte der fossilen Lobby.
China baut mehr Solar- und Windkraft in einem Jahr als die EU in 30 Jahren, China baut 50 Prozent aller E‑Autos – und wir? Halten an Verbrennerautos und Erdgaskraftwerken fest. Was wollen wir künftig eigentlich noch exportieren?
EU-Haushalt, Lieferketten, Taxonomie: Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück? Das Rollback der grünen Transformation geht weiter, doch es regt sich Protest. Dabei geht es nicht um Gut gegen Böse, sondern um unterschiedliche Interessen.
Union und SPD planen neue umweltschädliche Subventionen, statt sie abzubauen. Das zeigt eine neue Analyse. Expertinnen warnen, die Verlängerung fossiler Geschäftsmodelle gefährde die Modernisierung der Wirtschaft.
Weltweit geringes Vertrauen in Politik und Unternehmen
Den meisten jungen Menschen in Nord und Süd macht die Lage der Umwelt Sorgen, doch sie hoffen, etwas verändern zu können. Der Glaube, dass Politik und Wirtschaft die Klimakrise bewältigen, ist nicht sehr hoch.
UN-Generalsekretär Guterres ernennt eine hochrangige Fachgruppe, die Alternativen zum BIP entwickeln soll. Denn der angebliche Wohlstandsindikator "erfasst weder Wohlergehen noch Nachhaltigkeit noch Pflegearbeit".
Wärmepumpen, E‑Autos, Solar- und Windenergie machen uns immer unabhängiger. Warum werden diese Zukunftstechnologien permanent schlechtgeredet? Das verunsichert die Leute, schadet der Wirtschaft und vernichtet Jobs.
Ökonomische Modelle unterschätzen die Folgen der Klimaerwärmung systematisch, zeigt eine neue Untersuchung aus Australien. Die tatsächlichen wirtschaftlichen Schäden werden um ein Mehrfaches höher liegen.