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Zukunftsvisionen

"Wir können die Sache noch gemeinsam drehen"

Zwei junge Leute fahren mit einem Kettenkarussell, man sieht nur die Gondeln von schräg unten.

Mehr Empathie für die Transformations-Sorgen der Normalbevölkerung wünscht sich Reinhard Loske von Grünen und Umweltschützern. Der Umweltexperte über Elon Musks Visionen, das Öko-Rollback trotz eskalierender Umweltkrise – und die Chancen für eine echte Wende.

Interview: Joachim Wille

Der gute Wille

Kratzer im Lack des ADAC

Auspuff

Eine Austrittswelle traf den Autoklub, weil er für die CO2-Bepreisung ist. Leider zeigte er kein Rückgrat.

eine Kolumne von Joachim Wille

Serie: Grüne Geldanlage – Teil 58

Debanking und die GLS

Grafik: Pflanzen wachsen an Bankgebäuden und fossiler Infrastruktur hoch

Die GLS Bank und andere Institute kündigen Konten von zivilgesellschaftlichen Organisationen. Ist das ein Skandal oder wenden die Banken und Sparkassen nur vorgegebene Regeln an? 

von Hermannus Pfeiffer

Dählings Woche

Fossile Füllhörner, zivile C‑Parteien und Energie­sicherheit von nebenan

Porträtaufnahme von Carolin Dähling.

Kalenderwoche 2: Ein dezentrales und flexibles Stromsystem kommt besser mit Störungen und Angriffen zurecht als wenige Großkraftwerke, findet Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Sie plädiert für eine Art energiepolitische Unabhängigkeitserklärung Europas.

Bündnis für Bahnen und Busse

Gute Arbeit für die Verkehrswende

Tausende Menschen in gelben Warnwesten demonstrieren mit rot-weißen Verdi-Fahnen. Auf dem Fronttransparent steht: Wir fahren zusammen. Klima schützen heißt die Streikenden unterstützen! Keine Busse, keine Bahnen ohne Menschen, die sie fahren!

Wege aus der Personalkrise im ÖPNV zeigen die Gewerkschaft Verdi und das zivilgesellschaftliche Bündnis Klima-Allianz auf. Dafür brauche es aber eine nachhaltige Finanzierungsstruktur.

von Joachim Wille

Ressourcen

EU blockt Überprüfung kritischer Rohstoffprojekte ab

Ein Brocken eines weiß und silbrig glänzenden Kristallgesteins.

Die EU will mit neuen Bergbauprojekten ihre Importabhängigkeit bei kritischen Rohstoffen verringern. Umweltorganisationen sehen ökologische und soziale Risiken und fordern Neubewertungen. Die EU-Kommission mauert.

von David Zauner

Weltklimakonferenz COP 30

Lulas Herzstück droht der Infarkt

Im Anzug steht der weißhaarige Präsident zwischen den beiden indigenen Verteterinnen in traditioneller Kleidung.

Nach seiner Wiederwahl versprach Lula da Silva, Klimaschutz zum Herzstück der brasilianischen Politik zu machen. Drei Jahre später und wenige Wochen vor dem 30. Klimagipfel hat sein Image als Klimavorreiter deutlich gelitten.

von David Zauner

Verkehrswende

"Sanieren statt asphaltieren"

Nahaufnahme von Abrissarbeiten an einer Brücke, mit frei liegender Stahlbewehrung, herabfallenden Betonbrocken und Abrissmaschinen.

Umwelt- und Klimaorganisationen sowie ein Autoclub fordern gemeinsam einen Kurswechsel in der Verkehrspolitik des Bundes. Ein "Weiter so" beim Fernstraßenneubau sei ökonomisch unvernünftig und ökologisch falsch. 

von Joachim Wille

Finanzierung des öffentlichen Verkehrs

Mit Cannelloni im Bus

Zwei Nudel-Varianten: Ein Nest aus Tagliatelle – drei große Cannelloni.

Die Gewerkschaft Verdi und die Klima-Allianz Deutschland fordern einen Neustart und eine bessere Finanzierung für den öffentlichen Nahverkehr. Dafür soll die unübersichtliche Förderlandschaft geordnet werden.

von Joachim Wille

Serie: Chinas Klimapolitik

"Wir fragen uns heute viel stärker: Was wollen wir eigentlich erreichen?"

Ein Dutzend Menschen aus Asien und Europa sitzt in lockerer Runde in einem Klubraum zusammen.

In Deutschland nach mehr Chinakompetenz zu rufen, aber weniger dafür zu tun, funktioniert nicht, sagt Joanna Klabisch von der Stiftung Asienhaus. Zivilgesellschaftliche Kooperation mit China sei heute schwieriger, aber weiterhin möglich und wichtig. Teil 17 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Erdgasförderung vor Borkum

Gasstopp hängt am seidenen Stromkabel

Erdgas-Förderplattform in der Nordsee.

Im Rechtsstreit um die Gasförderung vor Borkum haben Natur- und Klimaschützer:innen einen Zwischenerfolg erzielt. Eine Chance gegen fossile Erdgasprojekte hat die Bewegung aber nur, wenn sie jetzt ihre Kräfte bündelt.

von Tine Heni

Jubiläum

Saboteur der Bequemlichkeit

Viele Menschen bei einer bunten Großdemonstration am Hambacher Forst, auf einem Transparent steht: Kohle stoppen – Klima retten.

Der Umweltverband BUND wird 50 Jahre alt. Er hat die Republik verändert und muss es weiter tun. Denn die größte Herausforderung kommt erst noch, der sozial-ökologische Umbau.

von Joachim Wille

NGO-Studie

Von der Kohleparty zur After-Coal-Party

Großer Braunkohletagebau mit der typischen Mondlandschaft, dahinter ein Wald und Windräder.

Die größten Investitionen in die Kohle kommen aus China, aber auch deutsche Banken bleiben dem Geschäft treu. Zuletzt sind die Kohle-Investitionen weltweit und auch von großen deutschen Geldhäusern sogar wieder gestiegen.

von David Zauner

Serie: Chinas Klimapolitik

"Vorhandene Spielräume müssen auch genutzt werden"

Abfall-Sammelstation mit vier Einwurfstellen für Sondermüll, Recycelbares, Bioabfälle und Restmüll.

Gerade im Umwelt- und Klimaschutz gibt es in China weiterhin zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume, sie sind aber kleinteiliger und kontextabhängiger, sagt Arthur Tarnowski vom Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Peking. Gemeinsame Lernerfahrungen im deutsch-chinesischen Dialog sollten unbedingt weiterentwickelt werden. Teil 15 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

"Green Deal"

Spannte die EU-Kommission Umweltverbände für sich ein?

Porträtaufnahme von Ursula von der Leyen.

Die EU-Kommission soll Nichtregierungsorganisationen für ihre Öko-Agenda eingespannt und finanziert haben, lauten Medienberichte. Dahinter steht ein Richtungskampf bei den europäischen Christdemokraten. Was ist dran an den Vorwürfen?

von Joachim Wille

Kritik am Koalitionsvertrag

"Vier verlorene Jahre drohen"

Gießkannen aus Zink stehen auf Steinfußboden.

Der schwarz-rote Koalitionsvertrag bringt für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu wenig, kritisieren Umweltorganisationen und Sozialverbände. Beim Auto gibt es sogar Rückschritte.

von Verena Kern

Ressourcengerechtigkeit

Wenn die Wasserkrise die "Heringshalle" flutet

Ein buntes, handgemaltes Protestschild im Hochformat steht auf einem Feld.

Die Wasserkrise ist da. Die Trockenheit ist da. Die Flut ist da. Die Organisator:innen der ersten Wasser-, Klima- und Gerechtigkeitskonferenz wollen Gemeinschaft, Hoffnung und Wirksamkeit der Bewegung stärken und haben international eingeladen.

von Gesa Maschkowski

Verkehrspolitik

"Unterm Strich trägt sich das Deutschlandticket selbst"

Gegenlicht-Aufnahme: Ein Linienbus hält an einer Haltestelle, im Hintergrund steht ein achtgeschossiger Plattenbau.

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, evangelischer Kirche, Umwelt- und Sozialverbänden fordert eine dauerhafte Fortführung des bundesweiten Monatstickets. Laut Greenpeace spart das Deutschlandticket sogar Geld ein.

von Joachim Wille

Ressourceneffizienz

Mehr im Kreislauf allein reicht nicht

Ein großer Tagebau hat eine Berglandschaft in Peru zerstört.

Nichtregierungs­organisationen fordern vom neuen Bundestag und von der EU eine konsequente Rohstoffwende, um Umwelt und Menschenrechte zu schützen. Mehr Recycling reiche nicht aus, es müsse auch um langlebige Produkte und weniger Bergbau gehen.

von Joachim Wille

Kritik aus der Umweltbewegung

Union erweist der Demokratie einen "Bärendienst"

Vor dem Brandenburger Tor demonstriert eine Menschenmenge mit bunten Schildern.

Auch Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutzverbände wehren sich gegen die Anfrage der Unionsfraktion zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen. Scharfe Kritik am "besorgniserregenden" Demokratieverständnis kommt vom Umwelt-Dachverband DNR.

von Jörg Staude