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Die Solarfreaks glauben wirklich, man könne nur mit Solarenergie die Energieversorgung sicherstellen. Ohne Gas und Kernkraftwerke klappt das doch nirgendwo auf der Welt.

Leider falsch. Ein Update gefällig? In Abu Dhabi soll bis 2027 eine Mega-Solaranlage entstehen. Und neben diese Solaranlage kommt ein gigantischer Batteriespeicher-Park.

Tagsüber werden die Batterien mit der Sonne aufgeladen, und damit kann das Kraftwerk dann rund um die Uhr, also 24/7, Strom liefern, ein Gigawatt an Grundlast.

Das ist ähnlich viel wie ein Block eines Atomkraftwerks, aber während der Bau eines Atomkraftwerks gerne mal zehn Jahre oder länger dauert, ist dieses Solarbatteriekraftwerk schon in zwei Jahren am Netz. Ein Anruf in China genügt. 

Volker Quaschning

ist Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin. Seine Lehr- und Sachbücher zur Energiewende gelten als Standardwerke.

Die ganzen Batterien können auf ein einziges Containerschiff passen und die Solarmodule auf zwei weitere. Nur wenige Schiffe liefern alles Material, um zwanzig Jahre lang so viel Strom produzieren zu können wie ein Ein-Gigawatt-Atomkraftwerk.

Und das rund um die Uhr. Wie cool ist das denn? Grundlast mit Solarenergie!

Warum macht das ein Land, das selbst Öl und Gas im Überfluss hat und sich auch locker Kernkraftwerke leisten kann? Ganz einfach, weil es billiger ist.

Und noch cooler ist: Das Ganze funktioniert fast auf dem halben Globus. Überall da, wo das ganze Jahr über die Sonne scheint.

Vergesst fossile Energien und die Kernenergie. Die Zukunft liegt in der Solarenergie.

Und wenn wir nur etwas mehr auf die Tube drücken, ist das sogar die Chance für den weltweiten Klimaschutz.