Klimapolitisches Rollback

Die schwarz-rote Bundesregierung vollführt ein Kunststück in der Klimapolitik – einen gefährlichen Spagat. Offiziell hält die Koalition an den relativ ehrgeizigen, aber notwendigen Zielen fest: Klimaneutralität bis 2045, 80 Prozent Ökostrom bis 2030, grüne Wende bei Verkehr, Gebäuden und Industrie. Praktisch jedoch häufen sich Entscheidungen und Gesetzesinitiativen, die genau diese Ziele untergraben.

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

China ist der größte Treibhausgasemittent der Welt, treibt aber auch den Ausbau der erneuerbaren Energien am schnellsten voran. Die Volksrepublik ist bei vielen "grünen" Technologien führend – und hat eine Schlüsselrolle bei der Weiterverarbeitung von Rohstoffen wie Kobalt und Lithium. Während China in der internationalen Klimapolitik eine prominente Position innehat, kommt es im Land immer wieder zu Protesten gegen Umweltverschmutzung. Die Serie wirft ein Auge auf Akteure und Debatten, Gesetze und Industrien in China.

Serie: Grüne Geldanlage

Wo "grün" draufsteht, muss nicht unbedingt Grün drin sein. Es gibt aber Kriterien, auf die man bei den zahlreicher werdenden nachhaltigen Angeboten achten sollte.

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Hartmut Graßl ist einer der bedeutendsten Klimaforscher unserer Zeit. Zu seinem 85. Geburtstag veranstaltet die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) am 25. September 2025 in Hamburg das interdisziplinäre und intergenerationelle Symposium "Von den Alpen bis zum Watt". Es geht um Themen, die Hartmut Graßl besonders bewegen: Ursachen und Folgen der Klimakrise, Verlust von Biodiversität – und wie eine gerechte sozial-ökologische Transformation gelingen kann. Klimareporter°, zu dessen Herausgeberrat Graßl gehört, ist Medienpartner des Symposiums.

Der UN-Klimagipfel COP 30 tagte vom 10. bis 21. November 2025 in der brasilianischen Stadt Belém. Er galt als historisch – 30 Jahre nach dem ersten Klimagipfel in Berlin und zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen. Im Vorfeld stellten einige Länder neue Klimapläne (NDCs) vor, insgesamt gab es aber kaum Fortschritte. Die Abschlusserklärung betont, dass die Staaten ihre Ziele verbessern und umsetzen sollen. Doch über die von der brasilianischen COP-Präsidentschaft angekündigten "Fahrpläne" zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Eindämmung der Entwaldung gab es keine Einigung. Brasiliens Präsident Lula da Silva stellte den neuen globalen Waldschutzfonds TFFF vor. Er soll Länder finanziell dafür entlohnen, ihre Wälder zu erhalten.

Serie: Digitale Mobilität

Serie: Superwahljahr 2024

Serie: Flüssigerdgas im Fokus

Serie: Arten- und Klimaschutz

Serie: Kippelemente

Serie: Grafiken zur Klimakrise

Serie: Rollback oder Öko-Neustart?

Serie: Klimalösungen

Serie: Grüne Finanzwende

Serie: Vor-Ort-Energie

Serie: Voran­gehen für Klima­schutz

Serie: Europa­debatte

Serie: Struktur­wandel­debatte

Interviewreihe zur Klima­bewegung

Dossier: Fridays for Future

Dossier: Post-EEG-Anlagen

Hambacher Forst

Dossier: Der Klima­schmutz­plan

IPCC-Sonder­bericht zum 1,5‑Grad-Limit

Dossier: Ende Gelände

Dossier: Globaler Klima­herbst 2019

Debatte: Klimaschutz im Verkehr

Debatte: Die deutschen Kohlereviere

Debatte: Klima­schutz 2030

Dossier: Coronakrise

Kurzdossier: Batterien & Speicher

Dossier: Hitzesommer 2018

Dossier: Anpassung Deutschland