Vor 180 Jahren brachte der Gartenkünstler Fürst Pückler die Idee einer Baum-Universität in die Welt. Bis 2028 wird sie jetzt im Pücklerschen Park Branitz bei Cottbus wiederbelebt und gilt als Modellprojekt für den Erhalt historischer Gärten und Parks in Zeiten des Klimawandels.

von Jörg Staude

Wissenschaft und Recht

In den USA ist ein wissenschaftlicher Leitfaden zum Klimawandel für Richter nach politischem Druck aus einem Standardwerk gestrichen worden. Hintergrund sind offenbar Klagen gegen Öl- und Gaskonzerne.

von Joachim Wille

Künstliche Intelligenz wird als Heilsversprechen gefeiert oder als drohende Apokalypse gefürchtet. Doch die entscheidende Auseinandersetzung findet längst statt: Wie wollen wir mit einer Technologie umgehen, die zunehmend mitbestimmt, was wir wissen, glauben und für wahr halten?

von David Zauner

44 Prozent der Bevölkerung möchten laut einer aktuellen Befragung, dass die Regierung den Klimaschutz verstärkt, betont Sarah Pelull vom Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Ohne den Klimawandel hätten die Höchsttemperaturen Ende Juni etwa drei Grad niedriger gelegen, erklärt DWD-Klimavorstand Tobias Fuchs. Im Interview spricht er über die vier Hitzewellen dieses Jahres, die zunehmende Trockenheit und die Frage, ob ein Umzug nach Schweden hilft.

Interview: Joachim Wille

Wir sollten mehr über die Strategien der Feinde einer echten ökologischen und sozialen Transformation reden, sagt die Molekularbiologin Nana-Maria Grüning im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Hitzewellen in Europa, Fluten in Nepal: Solche Wetterextreme haben auch mit dem aktuellen El Niño zu tun. Jetzt prognostiziert die Weltwetterorganisation, dass das Phänomen mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 anhalten wird.

von Tine Heni

Die Lagune Mar Menor in Spanien ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll. Mitorganisatorin Barbara Unmüßig erklärt, wie.

Interview: Tine Heni

Wärmerecycling und andere klimafreundliche Lösungen werden erst dann wirklich attraktiv, wenn sich die tatsächlichen Klimakosten der fossilen Energie widerspiegeln, erklärt Susanne Benz vom KIT in Karlsruhe im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Empfehlungen der Redaktion

Glencore-Kohleabbau in Kolumbien

Bei der Glencore-Aktionärsversammlung hagelte es Kritik. Der Schweizer Rohstoffkonzern stellte sich am Freitag den Fragen und Anliegen seiner Aktionär:innen. Menschenrechtler:innen, betroffene Gemeinden und NGOs fordern Entschädigung und Dialog auf Augenhöhe.

von Laura König

Noch immer befinden wir uns in der Phase der Verweigerung, den Klimawandel als Problem anzuerkennen, sagt der Klimaforscher und Erdsystemwissenschaftler Wolfgang Lucht. Angesichts der Umwelt- und Gerechtigkeitskrise fordert er eine Erneuerung der demokratischen Gesellschaft – Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Von den ewigen Nörgeleien der Energiewende-Skeptiker und den lauter werdenden Beschwörungen eines umweltbedingten Totalzusammenbruchs hält Stefan Rahmstorf nichts. Der Physiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung will die Botschaften der Wissenschaft aber auch nicht zu positiv verkauft wissen.

Interview: Astrid Dähn

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Digitalisierung versprach uns Autonomie – aber im Gegenteil: Uns wird inzwischen mehr Arbeit aufgebürdet, immer mehr wird uns digital vorgegeben, was wir zu tun haben. Wegen der Digitalisierung haben wir keine Zeit mehr.

ein Gastbeitrag von Helmut Holzapfel

Immer mehr Haushalte investieren in Solaranlagen, Elektroautos und andere klimafreundliche Technik, ergab das aktuelle Energiewendebarometer der Förderbank KfW. Die Trennlinie verläuft dabei weniger zwischen Befürwortern und Gegnern der Energiewende als nach dem Geldbeutel.

von Joachim Wille