Corpernicus-Bilanz

Mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents war im Sommer 2026 zeitweise gesundheitsgefährdender Hitze ausgesetzt. Besonders betroffen war Westeuropa. Zu einem politischen Umdenken hat das nicht geführt.

von Joachim Wille

Nach dem Kohleausstieg wird es nicht die eine Lösung geben, um die Wasserversorgung der Spree und Berlins zu sichern, sagt Andrea Lübcke, Bundestagsabgeordnete der Grünen aus Brandenburg. Ob Speicherseen, Grundwasseranreicherung oder ein Elbüberleiter jeweils helfen, ist für sie noch nicht entschieden.

Interview: Jörg Staude

In der Lausitz bestehen gute Potenziale für eine regionale Faserstoffwirtschaft, erklärt die Agrar- und Umweltökonomin Alexandra Dehnhardt vom IÖW in Berlin. Wie sich auf Basis von Pflanzen wie Hanf und Flachs eine zirkuläre Bioökonomie aufbauen lässt, untersucht jetzt ein Forschungsprojekt. 

Interview: Jörg Staude

Die Satelliten-Raumfahrt stellt ein bislang schwer abschätzbares Risiko für Atmosphäre und Klima dar. Gerade die kommerzielle Nutzung wächst rasant. Umso wichtiger wird aus Sicht von Experten eine zeitgemäße Regulierung.

von Yvonne Globert

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Dänemark nimmt das erste kommerzielle CO2-Lager der EU in Betrieb, geplant auch für Lieferungen aus Deutschland. Eine neue Studie mahnt allerdings zum maßvollen Einsatz der umstrittenen CCS-Technik.

von Joachim Wille

Umbauten aus Sicherheitsgründen und ein Unfall haben die Produktion von grünem Wasserstoff von Linde in Sachsen-Anhalt um Jahre verzögert. Die Öffentlichkeit hat davon bislang nichts erfahren.

von Hanno Böck

Zwei Jahre nach ihrer rechtskräftigen Verurteilung legt die Regierung ein überarbeitetes Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz vor, das "ANK 2.0". Von einer glaubwürdigen Politik, um Ökosysteme zum Schutz von Klimas und Biodiversität zu fördern, ist das Programm aber noch weit entfernt. 

ein Gastbeitrag von Leonie Pilgram

Der neue "Planetary Health Check" des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung zeigt: Die Menschheit überschreitet inzwischen die meisten Belastungsgrenzen der Erde – und die Lage verschärft sich. Dabei sind viele Probleme miteinander verbunden, ließen sich also auch zusammen lösen.

von Joachim Wille

Auch Verbraucher:innen können neben Herstellern und dem Staat dazu beitragen, schadstoffbelastete Angebote von chinesischen E‑Commerce-Plattformen fernzuhalten, sagt He Linghui von der Umweltorganisation Shenzhen Zero Waste. Teil 24 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Empfehlungen der Redaktion

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Glencore-Kohleabbau in Kolumbien

Bei der Glencore-Aktionärsversammlung hagelte es Kritik. Der Schweizer Rohstoffkonzern stellte sich am Freitag den Fragen und Anliegen seiner Aktionär:innen. Menschenrechtler:innen, betroffene Gemeinden und NGOs fordern Entschädigung und Dialog auf Augenhöhe.

von Laura König

Verkehrsforscherin kritisiert Klimastudien

Männer geben ihr Geld eher für klimaschädliche Dinge aus als Frauen, sagen Studien. Für Mobilitätsforscherin Meike Spitzner liegt der Kern des Problems aber tiefer: in Strukturen, die einen großen Teil des Lebens und Wirtschaftens unsichtbar machen.

von Sandra Kirchner

Meinungen

eine Kolumne von Volker Quaschning
ein Gastbeitrag von Niklas Wagner
eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 38: In der aktuellen Spritpreiskrise sollte nur Menschen finanziell geholfen werden, die nachweislich Geringverdiener sind, sagt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er schlägt ein Klimageld in Anlehnung an das Verfahren in der Schweiz vor.

Eine Untersuchung der Forschungsgruppe World Weather Attribution zeigt, wie die Erderwärmung zur verheerenden Fels- und Eislawine in Nepal beigetragen hat. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen von "grundlegenden, unumkehrbaren Veränderungen im Himalaya".

von Joachim Wille