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In Europa wird das Nylon-Vorprodukt Caprolactam relativ klimafreundlich produziert – in den USA oder China entsteht dabei sehr viel Lachgas. Doch EU-Firmen wie Domo in Sachsen-Anhalt haben wenig davon, dass sie das starke Treibhausgas vermeiden.

von Hanno Böck

Der Einfluss des Klimawandels auf Extremwetter wie Starkregen und Hitzewellen wächst. Klimaphysikerin Friederike Otto erläutert, wie dieser Anteil in den letzten Jahren zugenommen hat und wie man ihn einzelnen Unternehmen und Staaten zuordnen kann.

Interview: Tine Heni

Eine repräsentative Erhebung belegt eine Veränderung der Blutwerte in den letzten 20 Jahren. Zwei Forscher halten den CO2-Anstieg für eine mögliche Erklärung und warnen vor einer giftigen Atmosphäre in 50 Jahren. Eine umstrittene These.

von David Zauner

Viele Staaten und selbst die US-Tech-Branche investieren in Wolkenimpfung. Aus Verzweiflung, sagt Atmosphärenphysikerin Ulrike Lohmann, die selbst lange an der Technik geforscht hat. Die Wirkung sei begrenzt und lasse sich auch mit KI und Drohnen kaum steigern.

Interview: David Zauner

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Wirtschaftsministerin Reiche plant Milliarden-Subventionen für neue Gaskraftwerke. Doch die verstoßen gegen EU-Recht und blockieren Speicher, flexible Stromtarife und Innovationen für 100 Prozent Erneuerbare, sagt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Die Energie-Genossenschaft hat Beschwerde bei der EU eingereicht.

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Auch bei einer moderaten Erderwärmung um "nur" noch ein weiteres halbes Grad können Dürren, Extremregen und Waldbrände gefährlich zunehmen. Lediglich die wahrscheinlichsten Klimaszenarien zu beachten, ist laut einer neuen internationalen Studie zu riskant.

von Joachim Wille

Die Erwärmung legte 2025 in Deutschland eine "Atempause" ein, bilanziert der Deutsche Wetterdienst. Sorgen bereitet dennoch vor allem die steigende Trockenheit. Neue Modelle ermöglichen auch bessere regionale Klimaprognosen.

von Jörg Staude

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Kalenderwoche 13: Wegen der Trägheit des Klimasystems wird die Menschheit noch Jahrhunderte mit zunehmenden Klimaänderungen leben müssen, erklärt Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Je schwächer die globale Klimapolitik ausfalle, desto heftiger seien die Folgen – vor allem für jene, die am wenigsten zur Erwärmung beitrugen.

Ein besseres Wassermanagement für und mit Frauen verbessert Gesundheit, Bildung und Wirtschaft für alle. Die Chancen liegen auf der Hand. Für die Umsetzung braucht es ein Bewusstsein für Machtstrukturen und den Willen, sie zu verändern.

ein Gastbeitrag von Annabelle Houdret, Anindita Sarkar

Staatlich geförderte Forschungsprogramme zur CO2-Entnahme lenken von den Auslösern der Klimakatastrophe ab. Viele der in den Projekten "CDR terra" und "CDR mare" untersuchten Methoden sind unzureichend, teilweise sogar schädlich und verschärfen die Klimakrise.

ein Gastbeitrag von Peter Droege

Empfehlungen der Redaktion

Von den ewigen Nörgeleien der Energiewende-Skeptiker und den lauter werdenden Beschwörungen eines umweltbedingten Totalzusammenbruchs hält Stefan Rahmstorf nichts. Der Physiker am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung will die Botschaften der Wissenschaft aber auch nicht zu positiv verkauft wissen.

Interview: Astrid Dähn

Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.

von Verena Kern

Mit dem Vermitteln von kognitivem Wissen und dem Vertrauen darauf, was die Wissenschaft sagt, kommen wir beim Klima nicht weiter, sagt die Umweltsoziologin Sarah Kessler. Für sie zeichnete sich vor fünf Jahren schon ab, dass Klima-Kommunikation schwieriger würde.

von Jörg Staude

Meinungen

ein Kommentar von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning

Küstenerosion, Sturmfluten, Hochwasser – der Meeresspiegelanstieg bringt jedes Jahr viele Menschen um ihre Lebensgrundlage. Eine Studie zeigt jetzt: Bisherige Berechnungen haben den Meeresspiegel an Küsten sogar noch unterschätzt – teils um bis zu 1,5 Meter. Wie konnte das passieren?

von Tine Heni

Der Klimawandel könnte in Europa mehr Waldschäden durch Brände, Stürme und Borkenkäfer verursachen, zeigt eine neue Studie. Schon bei zwei Grad Erderwärmung würden die Schäden um ein Fünftel zunehmen. Bisher sind Wälder eine riesige CO2-Senke.

von Tine Heni