In den nächsten Jahren wird laut einem UN-Bericht das 1,5-Grad-Limit überschritten. Nach der Flutkatastrophe im Himalaya verlangt Nepal von den größten CO2-Emittenten Kompensationen. Turkmenistan schließt große Methan-Leckagen an veralteten Öl- und Gasanlagen.

von Sandra Kirchner, Jonas Waack

Globale Erwärmung

Das 1,5-Grad-Limit bei der Erderwärmung wird überschritten. Doch es muss weiter Leitlinie bleiben. Die Vorstellung, man könne sich an zwei oder gar drei Grad anpassen, ist eine gefährliche Illusion.

ein Kommentar von Joachim Wille

Die Erderwärmung wird die 1,5-Grad-Marke in den nächsten Jahren überschreiten, stellt ein neuer UN-Bericht fest. Es gibt Möglichkeiten, die die Temperatur wieder senken können – wenn sie schnell ergriffen werden. Entscheidend ist aber etwas anderes.

von Joachim Wille

LNG statt Windenergie

Mit Milliardendeals drängt die Trump-Regierung Offshore-Windkraft aus dem Land. RWE gibt drei Projekte in den USA auf und investiert stattdessen in Erdgas. Kalifornien zieht dagegen vor Gericht.

von David Zauner

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Vor genau einem Jahr stellte der Internationale Gerichtshof in Den Haag in einem Rechtsgutachten fest: Staaten sind völkerrechtlich verpflichtet, das Klima zu schützen und erhebliche Schäden zu verhindern. Der Klimaspruch kann ein Instrument der internationalen Klimadiplomatie sein, diese aber nicht ersetzen.

ein Gastbeitrag von Steffen Bauer, Reuben Makomere, Kennedy Mbeva

In Chinas klima- und entwicklungs­politischer Erzählung geht es bei den globalen Nachhaltigkeits­zielen nicht schnell genug voran, sagt die Sinologin Marina Rudyak. Deutschland könne Partnerländer etwa in Afrika oder Asien dabei unterstützen, besseren Nutzen aus Chinas Präsenz zu ziehen. Teil 23 der Serie.

Interview: Merle Groneweg

Der US-Präsident attackiert Wind- und Solarenergie, doch der Ökostrom-Ausbau geht weiter. Allerdings: Für den Klimaschutz reicht das nicht. Denn ohne politische Strategie bleibt der Umbau Stückwerk.

von Joachim Wille

G7-Gipfel und UN-Klimatreffen

Um Krieg und Energiekrise ging es beim G7-Gipfel in Évian, ums Klima bei der UN-Vorkonferenz in Bonn. Beide Treffen blieben unter ihren Möglichkeiten. Dabei liegt die Lösung auf der Hand, es fehlt nur das Selbstbewusstsein der Regierungen, damit der Trumpismus ausgedient hat. 

ein Kommentar von Joachim Wille

Immer mehr Kinder weltweit sind gleich mehreren Klimarisiken ausgesetzt. LGBTQ-Haushalte in den USA sind überdurchschnittlich oft von Energiearmut betroffen. Der staatliche deutsche Gaslieferant Sefe will LNG aus Kanada beziehen – bis 2050.

von Katharina Schipkowski, Verena Kern

Empfehlungen der Redaktion

Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.

ein Gastbeitrag von Tonny Nowshin

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Glencore-Kohleabbau in Kolumbien

Bei der Glencore-Aktionärsversammlung hagelte es Kritik. Der Schweizer Rohstoffkonzern stellte sich am Freitag den Fragen und Anliegen seiner Aktionär:innen. Menschenrechtler:innen, betroffene Gemeinden und NGOs fordern Entschädigung und Dialog auf Augenhöhe.

von Laura König

Meinungen

Quaschnings Videokolumne

eine Kolumne von Volker Quaschning
eine Kolumne von Joachim Wille

Der gute Wille

Man sollte Trump ignorieren, geht aber leider nicht. Der US-Präsident verhindert neue Windparks und hilft der Kohleindustrie mit 700 Millionen Dollar. Gleichzeitig überholt die Photovoltaik in seinem Land die Kohleverstromung.

eine Kolumne von Joachim Wille

Für den Ausstieg aus fossiler Infrastruktur ist der Emissionshandel in China zentral, sagt Zhibin Chen, Experte für CO2-Märkte beim Thinktank Adelphi. Beim CO2-Grenzausgleich könnte sich ein weltweiter Rahmen für handelspolitische Klimafragen entwickeln. Teil 22 der Serie.

Interview: Merle Groneweg