Globale Energiewende

Die Konferenz zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas im kolumbianischen Santa Marta war noch kein Durchbruch. Aber das Format ist nützlich und kann helfen, die fossile Blockade auf den Klimagipfeln aufzubrechen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Internationale Klimakonferenzen

Die Ergebnisse der letzten Weltklimakonferenz COP 30 waren enttäuschend. Als Reaktion darauf berieten jetzt fast 60 Staaten im kolumbianschen Santa Marta, wie sich gemeinsam der Ausstieg aus den fossilen Energien planen lässt. Russland, China und die USA waren nicht eingeladen.

von Tine Heni

Beim Petersberger Klimadialog am Berliner Westhafen beschwören Minister:innen aus mehr als 30 Staaten die internationale Kooperation in der Klima- und Energiekrise. Doch die Signale zum Abschied von Kohle, Öl und Gas bleiben widersprüchlich.

von Tine Heni

Will die EU ihren Führungsanspruch beim Klimaschutz erneuern, muss sie ihren Ansatz zur internationalen Klimafinanzierung überdenken. Europa sollte den Partnerländern entgegenkommen, Emissionsvermeidung und Klimaanpassung als Paket behandeln und nicht gegeneinander ausspielen.

ein Gastbeitrag von Steffen Bauer, Svea Koch, Mariya Aleksandrova

Advertorials

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Heute vor zehn Jahren wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen. Das Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, erscheint nicht mehr erreichbar. Hat das historische Abkommen überhaupt etwas gebracht?

von Tine Heni

Fossile Hardliner verhinderten auf der COP 30 in Belém den Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Nun warnt UN-Menschenrechtschef Türk vor einem "Ökozid", und Chinas Premier Li schlägt Kanzler Merz Zusammenarbeit vor.

eine Kolumne von Joachim Wille

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

Die Verhandlungen auf der Klimakonferenz COP 30 in Brasilien haben grundlegende strukturelle Defizite offenbart. Was daraus für die Zukunft folgt und welche Verantwortung Deutschland dabei trägt – aus Sicht der Naju-Jugenddelegation.

ein Gastbeitrag von Nika Zander, Leo Schäfer, Luca Ernemann

Belém war ein symbolträchtiger Austragungsort für den 30. Weltklimagipfel. Trotz wichtiger Fortschritte konnte er aber die Erwartungen nicht erfüllen, vor allem gab es keine Einigung auf einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

Klimagipfel COP 30 in Brasilien

Klimaschutz geht für Mojib Latif auch ohne große Konferenzen – aber nur durch Energiewende, nicht durch CO2-Entnahme. Nach 30 weitgehend erfolglosen UN‑Gipfeln fordert der Klimaforscher neue Formate. 

Interview: Joachim Wille

Empfehlungen der Redaktion

Die Klimakrise zu bewältigen, bedeutet Systemwandel in allen Bereichen und allen Ländern, heißt es im neuen Weltklimabericht. Das habe tiefgreifende Folgen, auch für Wirtschaft und Konsum. Nur wenn Gerechtigkeit im Vordergrund steht und Betroffene wirklich beteiligt werden, könne es gelingen.

ein Gastbeitrag von Reimund Schwarze

In Wolfsburg setzen sich Klimaaktivist:innen für eine sozial gerechte Verkehrswende ein. Sie fordern die Abkehr vom Auto und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Damit werden sie nicht zu rückwärtsgewandten Traditionalist:innen, sondern füllen eine strategisch wichtige Rolle aus.

ein Gastbeitrag von Clara S. Thompson

Jahrelang haben sich Unternehmen mit Fake-Waldschutzprojekten "klimaneutral" gekauft. Dann flog der Schwindel auf. Aber das eigentliche Problem sind nicht ein paar faule Äpfel, sondern ein faules System.

von David Zauner

Klimakonferenz COP 30

Nach zehn Jahren des Aushandelns des Pariser Klimaabkommens fehlt weiter der politische Wille, den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas verbindlich zu organisieren. Die globale Klimapolitik steckt fest zwischen wissenschaftlicher Dringlichkeit und geopolitischer Wirklichkeit.  

ein Kommentar von Joachim Wille

Auf dem Weltklimagipfel in Belém gab es außer Klimaanpassung kaum etwas zu verhandeln. Im Zentrum standen daher andere Themen, vor allem ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Er scheiterte aber an Erdölstaaten und musste mit einem Verfahrenstrick gerettet werden.

von Christian Mihatsch