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Der Iran-Krieg lässt wichtige Länder in Asien plötzlich umdenken. Der neue Trend geht weg von Öl und Gas, hin zu Erneuerbaren und E‑Autos. Die Strom-Infrastruktur hat allerdings viele Mängel.

von Joachim Wille

Wind- und Solarparks mit Batteriespeichern liefern den Strom an vielen Orten der Welt bereits günstiger als fossile Kraftwerke, zeigt eine neue Untersuchung. Das dürfte auch die Debatte um neue Gaskraftwerke in Deutschland beeinflussen.

von Joachim Wille

Die Energiewende braucht Tempo. Doch ausgerechnet dort, wo Bürgerinnen und Bürger sie selbst vorantreiben wollen, stockt es häufig – bei der Finanzierung. Entscheidend sind standardisierte Prozesse, die zugleich flexibel genug bleiben, um lokale Besonderheiten zu berücksichtigen.

ein Gastbeitrag von Urszula Papajak

Die fossilen Energiekrisen konfrontieren auch die Energieforschung mit neuen Herausforderungen, zeigte jüngst die Jahrestagung des Akademienprojekts Esys. Ziel der Wissenschaftler ist es herauszufinden, wie mit schockartigen Entwicklungen im Energiesystem künftig besser umgegangen werden kann. 

von Jörg Staude

Advertorials

Viele Solaranlagen produzieren mehr Strom, als direkt genutzt werden kann. Moderne Speicherlösungen wie die neue Anker Solix Solarbank Max AC helfen dabei, diesen Überschuss effizient zu speichern und später zu nutzen. 

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

Am 7. Juni 2026 verwandelt sich das Herz Berlins wieder in eine bunte ökologische Flaniermeile. Auf der Straße des 17. Juni am Brandenburger Tor findet das Umweltfestival statt. Projektleiterin Susanne Dittmar über Hintergründe und Highlights.

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Die letzten Wochenenden haben es gezeigt, das Stromsystem muss viel flexibler werden. Die Technik steht zur Verfügung, doch es mangelt an Entscheidungen, um sie einzusetzen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Kalenderwoche 18: Trotz des Mieterschutz-Kompromisses steuert das Heizungsgesetz in die falsche Richtung, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Überraschend für ihn kommt das Umweltbundesamt in einer Windkraftanalyse zu anderen Schlüssen als das Wirtschaftsministerium.

Dossiers

Klimapolitisches Rollback

Serie: Chinas Klima- und Umweltpolitik

Serie: Grüne Geldanlage

40 Jahre Tschernobyl

Der Super-GAU am 26. April 1986 war der Anfang vom Ende des Traums, es könne unbegrenzt saubere Energie durch "friedliche Kernkraftnutzung" geben. Fragt sich, warum einige immer noch weiterträumen.

ein Kommentar von Joachim Wille

40 Jahre Tschernobyl

Die Tschernobyl-Katastrophe wühlte 1986 die deutsche Öffentlichkeit auf – und führte letzten Endes zum Atomausstieg und zur Energiewende. Der Weg dorthin war aber alles andere als geradlinig.

von Joachim Wille

Schleswig-Holstein und Niedersachsen kritisieren die von der Wirtschaftsministerin vorgelegten Energie-Gesetze als "Investitionsrisiko" und fordern eine Erneuerbaren-Förderung bis in die 2040er Jahre. Änderungen an den Vorlagen von Reiche wollen sie auch über die Länderkammer erreichen. 

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

CO₂-Ausstoß als Maß aller Dinge

Unter Klimaschutz wird heute meist das Einsparen einer bestimmten Menge CO2-Äquivalent verstanden. Das ist eine simplifizierende Sichtweise, die zu einem bedenklichen Ablasshandel führt. Notwendige Änderungen am ökonomischen System werden so verschleppt.

ein Gastbeitrag von Camila Moreno, Lili Fuhr, Daniel Speich

Nicht viele Wissenschaftler schaffen es, weit über die Grenzen ihrer eigenen Disziplin hinauszuwirken. Der US-amerikanischen Politikwissenschaftlerin Elinor Ostrom aber ist das gelungen. Mit ihrer Analyse der Gemeingüter gibt sie Menschen das Vertrauen zurück, an ihre eigene Gestaltungsmacht zu glauben.

von Eva Mahnke, Daniel Boese

Immer mehr Menschen verlassen in den USA ihr Zuhause wegen steigender Überschwemmungsgefahr, zeigt eine neue Untersuchung. Selbst Städte wie Miami und Washington sind davon betroffen.

von David Zauner

Meinungen

ein Gastbeitrag von Urszula Papajak
ein Gastbeitrag von Thilo Maack
eine Kolumne von Joachim Wille

Die Bürgerenergie hat sich immer für erneuerbare und gegen fossile Energien eingesetzt, für Resilienz und eine demokratische Kultur, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Die aktuellen Pläne des Wirtschaftsministeriums sind ein umfassender Angriff darauf, kritisieren sie.

Interview: Jörg Staude

Kalenderwoche 16: Wir stehen vor einer Grundsatzentscheidung – zwischen einem Energiesystem mit Freiheit, Erneuerbaren und Flexibilität oder einem mit fossilen Abhängigkeiten, erklärt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die "atomare Phantomdebatte" löst für sie kein einziges Problem.