Landwirtschaft und Dürre

Die Ernteausfälle zeigen, wie verwundbar die Landwirtschaft durch den Klimawandel geworden ist. Doch es braucht andere Lösungen als Subventionen nach altem Muster.

ein Kommentar von Joachim Wille

Eine große und weiter wachsende Mehrheit verzichtet in ihren Haus- und Kleingärten auf Pestizide und Kunstdünger. In der Landwirtschaft bleibt der Verbrauch dagegen seit Jahrzehnten hoch.

von Joachim Wille

Die Koalition setzte im Treibhausgas­minderungs-Gesetz die Quoten für den Einsatz biogener und nicht biogener Treibstoffe noch einmal deutlich herauf. Zum Klimaschutz im Verkehr trägt das nicht entscheidend bei, hilft aber offenbar gegen Maßnahmen wie Tempolimit oder Verbrenner-Aus.

von Jörg Staude

Landwirtschaft und Umwelt

Ein neuer OECD-Bericht zeigt: Die Landwirtschaft produziert effizienter als früher, doch Artenvielfalt, Klima und Böden bleiben unter Druck. Abweichend vom allgemeinen Trend steigt in Deutschland der Energieverbrauch der Agrarbetriebe deutlich an.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Eine "historische Trendwende" bei der Wiedervernässung trockengelegter Moore soll ein neues Bundes-Förderprogramm bringen. Moore können so der Landwirtschaft erhalten bleiben und als regionale Wasserspeicher dienen, wirbt das Umweltministerium. Und dem Klimaschutz hilft es auch.

von Jörg Staude

Mit der künftigen Paludi-Förderrichtlinie erwartet Matthias Drösler einen Durchbruch bei der Wiedervernässung von Mooren. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats für Natürlichen Klimaschutz setzt sich für ein rechtliches Gleichgewicht des Moorschutzes gegenüber anderen Planungen ein.

Interview: Jörg Staude

Die Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg droht Düngemittel weltweit langfristig zu verteuern. Vor allem Afrika und Asien sind bedroht, warnen UN-Fachleute und Forschende. Sie sehen aber auch Auswege.

von Joachim Wille

Der Iran-Krieg bedroht auch die internationale Lebensmittelsicherheit. Denn ohne synthetischen Stickstoffdünger kommt die industrielle Landwirtschaft nicht aus – und der wird aus Erdgas hergestellt und weltweit gehandelt.

von Joachim Wille

Eine großflächige Wiedervernässung landwirtschaftlich genutzter Moore fordert die Denkfabrik Agora Agrar in einer jetzt veröffentlichten Studie. Zugleich hält sie es für möglich, dass Deutschland künftig weitgehend zum Selbstversorger mit Biomasse wird und deren Import stark reduziert.  

von Jörg Staude

Empfehlungen der Redaktion

Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.

Interview: Hanna Mertens

Der Stadtförster Dietrich Henke versucht, seinen Wald im Süden Brandenburgs an den Klimawandel anzupassen. Hilfe bekam er dabei ausgerechnet von einem Sturm. 

von Friederike Meier

Steigender Energieverbrauch

Diese Woche wurde der weltweit heißeste je gemessene Tag verzeichnet. Schon heute laufen auf dem Planeten zwei Milliarden Klimaanlagen, bis 2050 könnten es sieben Milliarden werden. Doch es gibt Möglichkeiten, schonender zu klimatisieren.

von Joachim Wille

Wir wissen immer, was wir nicht wollen: keine Windräder und keine Stromleitungen. Jetzt sind auch Solaranlagen auf dem Acker in der Kritik. Dabei nimmt durch sie bei intensiv genutzten Äckern die Artenvielfalt zu. Wann hören wir mit Meckern auf und machen unser Land energieunabhängig und zukunftsfähig?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Wie können Wirtschaftssektoren die Finanzierung der Landwirtschaft von morgen aktiv mitgestalten, sodass dabei alle profitieren?

ein Gastbeitrag von Claudia Bühler