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Quaschnings Videokolumne

Koalitionsvertrag verfassungswidrig?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im Anzug vor blauem Hintergrund, darauf der Titel: Koalitionsvertrag verfassungswidrig?

Warum Hitzetote, Mega-Hochwasser, Klimakrise und verpasster Schutz unsere Grundrechte bedrohen – und wie ein Gerichtsurteil die komplette Energie- und Klimapolitik der neuen Regierung verändern könnte.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Regierungserklärung

Der neue Klimakanzler

Friedrich Merz in Großaufnahme bei einer Veranstaltung, sein Gesichtsausdruck bewegt sich zwischen aufmerksam, nachdenklich und zweifelnd-distanziert.

In seiner ersten Regierungserklärung hat Friedrich Merz sich zu den Klimazielen bekannt. Doch wie Klimaneutralität bis 2045 wirklich erreicht werden soll, ist unklar. Der Koalitionsvertrag von Union und SPD könnte den Treibhausgasausstoß noch ansteigen lassen.

ein Kommentar von Joachim Wille

Kritik an Regierungserklärung

Tipps für Kanzler Merz in der "Klimakrisen-Kennlernphase"

Vier Frauen sitzen hinter einem improvisierten Podium vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, eine spricht ins Mikro. Auf einem Transparent vor ihnen steht: Welt brennt, Zeit rennt!

Die neue Regierung bekennt sich zu den Klimazielen, doch statt die Ärmel hochzukrempeln, liefert sie leere Worthülsen. Fridays for Future fordert Taten und will 100 Tage lang Druck machen. Richtig so.

ein Kommentar von Pia Hesse

Sladeks Woche

Fairness von der Ministerin, Klima im richtigen Ressort und der "Neustart" als Rollback

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 19: Wer der Rede vom "Neustart der Energiewende" folgt, bekommt ein Rollback zu Großkonzern-dominierter, zentralistischer Energieversorgung, warnt Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Für die neue Regierung nennt er fünf energiepolitische Leitplanken.

Zukunft der Energiewende

"Ein fossiler Lock‑in droht"

Carolin Dähling an ihrem Arbeitsplatz.

Klimageld und soziale Gerechtigkeit sind die großen Leerstellen im Koalitionsvertrag, sagt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy. Das neue Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat über die klima- und energiepolitischen Pläne der neuen Regierung.

Interview: Joachim Wille

Bundesregierung

Die neuen Klima-Minister von Friedrich Merz

Friedrich Merz in Großaufnahme bei einer Veranstaltung, sein Gesichtsausdruck bewegt sich zwischen aufmerksam, nachdenklich und zweifelnd-distanziert.

Eine Energiemanagerin, ein zurückhaltender Verkehrspolitiker und ein Metzgermeister besetzen in der kommenden Legislatur klimapolitisch entscheidende Ministerien. Vor allem eine Personalie sorgt für kontroverse öffentliche Reaktionen.

von David Zauner

Koalitionsvertrag

Osterei für Immobilienerben

Eingerüstetes Einfamilienhaus vor der Sanierung.

Mit dem symbolischen Rentnerpaar im alt gewordenen Eigenheim wurde viel Stimmung gegen das Heizungsgesetz gemacht. Die Koalitionsparteien nutzten das aus und schrieben ein wenig bekanntes Steuergeschenk an Immobilienerben in ihren Vertrag.

ein Gastbeitrag von Jochen Luhmann

Schwarz-rote Verkehrspolitik

"Ein fataler Vorrang fürs Auto"

Doppelauspuff eines Diesel-Pkw von Nahem.

Der Mobilitätsforscher Helmut Holzapfel sieht im Koalitionsvertrag von Union und SPD einen gewaltigen Rückschritt im Verkehrssektor. Aus Angst vor der AfD würden Fachwissen und Bürgerwünsche ignoriert und die Zukunft der Autoindustrie aufs Spiel gesetzt.

Interview: Joachim Wille

Kritik am Koalitionsvertrag

"Vier verlorene Jahre drohen"

Gießkannen aus Zink stehen auf Steinfußboden.

Der schwarz-rote Koalitionsvertrag bringt für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zu wenig, kritisieren Umweltorganisationen und Sozialverbände. Beim Auto gibt es sogar Rückschritte.

von Verena Kern

Atomkraft

Der Ausstieg bleibt

Endlager-Kommission

Die Union wollte eine Atomkraft-Renaissance. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag steht davon nichts. Offenbar haben auch die Spitzen von CDU und CSU die Chancen eines Wiedereinstiegs realistisch eingeschätzt.

von Joachim Wille

Knies Woche

Mehr Auto, mehr Fliegen, mehr Infrastruktur und die Regierung für 1959

Portraitfoto Andreas Knie

Kalenderwoche 15: Dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD fehlen Leitbilder, Visionen und Ziele, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Dabei sei zu einer klimagerechten Transformation kein Gegenentwurf denkbar – es sei denn, man liebt es, in der Hölle zu landen.

klima update° – Folge 224

Die kleine Groko und das Klima

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD stellt das Flächenziel für Windkraft infrage. Das Heizungsgesetz soll reformiert werden, wohl nicht zum Nutzen des Klimas. Der Koalitionsvertrag ist autofreundlich, will aber auch die Schiene stärken.

von Jonas Waack, Susanne Schwarz

Schwarz-roter Koalitionsvertrag

Die Rückschrittskoalition

Die Neubautrasse einer Autobahn zieht sich schnurgerade bis zum Horizont durch die Landschaft.

Nun kommt die Groko Merz mit zu kleinen Ambitionen beim Klimaschutz. Zwar bekennt sich Schwarz-Rot im Koalitionsvertrag zu Klimaschutz und Energiewende, zögert und trickst aber bei den Maßnahmen. In Teilen sind die Pläne sogar rückschrittlich.

ein Kommentar von Joachim Wille

Regierungsprogramm

Schwarz-rote Koalition lässt den Klimaschutz zurücktreten

Erdgasleitung im Bau, neben dem ausgehobenen Graben, in dem schon ein Stück Rohr liegt, steht ein roter Bagger.

Klimaschutz ist nicht länger ein Instrument, um Deutschland zukunftsfähig zu machen. Er ist nicht einmal mehr eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche erfasst. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD tröpfelt das Klima nur noch zwischen den Worten und Zeilen.

von Jörg Staude, David Zauner

Willenbachers Woche

Ökonomie zum Haareraufen, Investitionen aus der Mottenkiste und riskante Ausbaubremsen

Matthias Willenbacher spricht mit ernstem Blick und ruhiger Handgeste vor warm beleuchtetem, unscharfem Hintergrund

Kalenderwoche 14: In der aktuellen Weltlage wäre es hochriskant, Erneuerbare langsamer auszubauen, nur weil bisherige Geschäftsmodelle gefährdet sind, sagt Matthias Willenbacher, Gründer der nachhaltigen Investing-Plattform Wiwin und Mitglied im Klimareporter°-Herausgeberrat. Dem neuen Windkraft-Boom könnte bald eine Flaute folgen, warnt er.

Geschwindigkeitsbegrenzung

Bleifuß verhandelt mit

Auf einer schnurgeraden Autobahn fahren aufgrund der Geschwindigkeit nur schemenhaft erkennbare Autos, aufgenommen von oben, etwa von einer Brücke.

Die künftigen Koalitionäre sind uneins beim Tempolimit auf Autobahnen, obwohl es fürs Klima viel bringen würde. Jetzt mischen sich noch einmal die Schatten der FDP in die Debatte.

von Joachim Wille

Müllers Woche

Scheitern vor 30 Jahren, papiertigerne Dialoge und ein schonungsloser Erdgipfel

Porträtaufnahme von Michael Müller.

Kalenderwoche 13: Dass die Union in den Koalitionsverhandlungen auf Gaskraftwerke drängt und den Kohleausstieg nicht vorziehen will, deutet auf einen Erfolg der Klimabremser, warnt Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er ist dafür, Klimakonferenzen in ihrer Wirksamkeit prinzipiell zu hinterfragen.

Gebäudeenergiegesetz

Der neue Heizhammer

Ein Schraubenschlüssel wird so angesetzt, als ob er einen Nagel ins Holz drehen will. Daneben versucht ein Hammer, eine Schraube einzuschlagen.

Die Union sägt am Heizungsgesetz, die SPD sägt mit. Das ist gefährlich, denn noch immer werden viel zu viele Erdgasheizungen neu eingebaut.

ein Kommentar von Joachim Wille

Tacheles, Claudia Kemfert!

Die Ideen der Koalition sind teuer, ineffizient und sozial ungerecht

Erdgaskraftwerk aus der Nähe bei Sonnenuntergang.

Der Koalitions-Plan, die Strompreise für alle zu senken, ist kaum umsetzbar. Netzentgelte und Stromsteuer zu senken, ist enorm teuer und ineffizient – und wird konterkariert durch das Ziel, 20.000 Megawatt Gaskraftwerke zu bauen.

eine Kolumne von Claudia Kemfert

Koalitionspapier

Schwarz-Rot bremst beim Klimaschutz ab

Größter Konfliktpunkt von Union und SPD bei Klima und Energie ist die Zukunft des Heizungsgesetzes. Das zeigt das Klimareporter° vorliegende Abschlusspapier der Verhandler. Vieles bleibt im Ungefähren und zeugt von wenig Ambition.

von Jörg Staude