Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Netzpakete

Aufmacherbild: Volker Quaschning im weißen Hemd, hinter ihm ein weißes, konzentrisches Netz auf schwarzem Grund.

Der Netzausbau geht zu langsam – nun will die Bundesregierung Solar- und Windenergie ausbremsen. Neue Anlagen sollen in überlasteten Regionen ohne Entschädigung abgeschaltet werden können. Das macht Projekte unfinanzierbar. Andere Länder entschärfen erfolgreich die Netzengpässe.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Stromnetzentgelt-Reform

Über Prosumer, Einspeise-Entgelte und das schiefe Stromnetz

Zwei Starkstrom-Masten stehen scheinbar schief in der Landschaft, weil sie von schräg unten aufgenommen wurden.

Nicht genug der Probleme durch EEG-Reform und Netzpaket – jetzt rückt die Bundesnetzagentur den Erneuerbaren auch noch mit einer Reform der Netzentgelte auf den Pelz. Für die Behörde befindet sich das Stromnetz in klarer finanzieller Schieflage.

von Jörg Staude

Veranstaltungsdokumentation

Rollback bei der Energiewende? Ursula Heinen-Esser, Sophia Eltrop und Claudia Kemfert diskutierten

Ursula Heinen-Esser, Sophia Eltrop und Claudia Kemfert bei der Podiumsdiskussion von Klimareporter im Publix.

Ob fossile Krise, EEG-Reform, Netzpaket oder die Frage, welche neuen Kraftwerke Deutschland braucht – das fast zweistündige von Klimareporter° veranstaltete Podiumsgespräch zum Energiewende-Rollback war streitbar, kritisch und mit Momenten, die Hoffnung machen.

von Klimareporter°

Transformation

Energiewende – so einfach wie Pizzabestellen

Leicht futuritische, farbige Darstellung einer Smart City mit Windrädern, Solaranlagen, Speichern und städtischen Verbrauchern.

Aus Millionen Datensätzen entwickelten Experten des Erneuerbaren-Verbandes BEE und des Fraunhofer-Instituts IEE einen simulationsfähigen Energiewenderechner. Mit diesem verbindet sich die Hoffnung, in Landkreisen und Städten den Ausbau und den Einsatz von Ökoenergien zu optimieren und mehr Akzeptanz zu erreichen.

von Jörg Staude

Hummels Woche

Alte Heizungs-Risiken, neue Bürgerenergie-Modelle und nützliche Windkraft im Süden

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 18: Trotz des Mieterschutz-Kompromisses steuert das Heizungsgesetz in die falsche Richtung, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Überraschend für ihn kommt das Umweltbundesamt in einer Windkraftanalyse zu anderen Schlüssen als das Wirtschaftsministerium.

Erneuerbaren-Branche 2026

"Die Erneuerbaren sind dezentral, resilient und kriegstauglich"

Ein kleiner Solarpark und drei Windräder in dörflicher Umgebung.

Die Erneuerbaren-Branche beklagt Frontalangriffe auf ihre Erzeugung und legt einen 26‑Punkte-Katalog für eine beschleunigte Energiewende vor. Derweil fordern die Bundesländer, schon 2026 zusätzlich 5.000 Megawatt Windkraft an Land auszuschreiben. 

von Jörg Staude

Hummels Woche

Netze als Nadelöhr, Heizung als Unsicherheitsfaktor und Zeit für den Gasausstieg

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 50: Viele der 860 Netzbetreiber haben versäumt, ihre Stromnetze auszubauen, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Will die Bundesregierung die Energiewende effizienter machen, müsse sie gemeinsam mit der Bundesnetzagentur eingreifen.

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Stillstehende Windräder

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Kapuzenpulli, hinter ihm ein Windrad.

Immer häufiger stehen Windräder still, weil Stromleitungen nicht ausreichen. Die Lösung wäre einfach: mehrere Strompreiszonen, mehr Netze, E-Autos, Wärmepumpen und Speicher. Warum setzt unsere Regierung lieber auf Gaskraftwerke, die hier gar nicht helfen?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Erneuerbare – Netze – Speicher

"Mit negativen Strompreisen werden wir für eine Übergangszeit leben"

Ein Sturm zieht über einen Windpark in ebener Landschaft hin.

Beim Stromerzeugen mit Sonne und Wind wird es auch künftig Zeiten mit hohen Spitzen geben, die abzuregeln sind, sagt Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen. Speicher und Netze so weit auszubauen, um auch die letzte Kilowattstunde zu nutzen, lohne sich nicht. Teil 1 des Interviews.

Interview: Jörg Staude

Künftiges Stromsystem

Helfen lokale Strompreise gegen Engpässe im Stromnetz?

Holstein-Rinder grasen und liegen auf einer Weide in der Eider-Niederung, im Hintergrund ist ein Windpark zu sehen.

Für den Strom-Großhandel in Deutschland gibt es eine einheitliche Preiszone, obwohl die Engpässe im Übertragungsnetz zunehmen. Für eine mögliche Reform macht der Thinktank Agora Energiewende nun einen sehr weitgehenden Vorschlag.

von Stefan Schroeter

Preisreform im Stromnetz

Strom-Großhandel künftig in fünf Zonen?

Angestellte des Übertragungsnetzbetreibers 50 Hertz im Kontrollzentrum in Berlin-Marzahn.

Die Betreiber der großen Übertragungsnetze in Europa sprechen sich für eine Reform des Stromgroßhandels in Deutschland aus. Dagegen gibt es starke Widerstände, aber auch Unterstützung und Argumente für eine bessere Nutzung erneuerbarer Energien.

von Stefan Schroeter

Lokale Strompreise

Der Strom fließt nicht dahin, wo der Markt ihn hinverkauft

Auf einem Feld in der Ebene steht ein großer Windpark, eine Starkstromleitung führt mitten hindurch.

Im Norden und Osten gibt es Solar- und Windstrom im Überfluss, im Süden ist der Strom dagegen knapp. Regionale Strombörsen-Preise könnten einen wirtschaftlichen Ausgleich ermöglichen, sind aber politisch umstritten.

von Stefan Schroeter

Stromnetz

Dem Netzanschluss-Turbo steht nichts im Wege

Strommast vor Wolkenhimmel

Mit einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Netzinfrastruktur ließe sich der Netzanschluss von neuen Erneuerbaren-Kraftwerken massiv beschleunigen, zeigt eine Studie. Das Nadelöhr Stromnetz macht derweil weiterhin Probleme.

von David Zauner

Gastbeitrag

Mit der "Methode Stresstest" gelingt die Energiewende nie

Das Atomkraftwerk Isar 2 nahe dem niederbayerischen Landshut, bei Nacht aufgenommen.

Die Debatte um verlängerte AKW-Laufzeiten zeigt, wie hilf- und fantasielos die Regierung der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt offenbar agiert. Aufgabe von Politik wäre gewesen, den Lösungsraum aktiv selbst zu definieren, statt sich hinter technischen Dokumenten zu verstecken.

ein Gastbeitrag von Christine Wörlen

Abregelung erneuerbarer Energieanlagen

Deutschland fackelt Gas ab

Biogasanlage mit den typischen runden Gasbehältern und einer Notfackel. Das ist ein rund zwei Meter hoher Metall-Schornstein auf einer quaderförmigen Unterkonstruktion, die etwas abseits steht.

Während Deutschland beim Erdgas um jede Kilowattstunde kämpft, wird offenbar immer mehr Biogas abgefackelt. Grund ist das vorgeschriebene Abregeln bei Netzengpässen. Die Biogasbranche will wenigstens Anlagen, die auch Wärme erzeugen, weiterbetreiben dürfen. 

von Jörg Staude

Netzbetreiber 50 Hertz

Mehr Grünstrom bleibt im Nordosten

Strommast vor Wolkenhimmel

Im Gebiet des Netzbetreibers 50 Hertz deutet sich eine Wende an. Bislang war der Nordosten Deutschlands eher als exportorientierter Ökostromerzeuger bekannt – inzwischen gefällt das Überangebot erneuerbaren Stroms nicht nur Tesla.

von Jörg Staude

Netzbetreiber wollen durchstarten

Beim Ökostrom steht die Regierung auf der Leitung

Blick auf eine Erdkabel-Baustelle

Bis 2030 den Erneuerbaren-Anteil auf 65 Prozent und mehr schrauben und trotzdem ein sicheres Netz haben? Kein Problem, sagen Netzbetreiber und Branchenverbände. Sie haben andere Sorgen: Die Bundesregierung steht fast überall auf der Leitung herum.

von Jörg Staude

Aktionsplan von Wirtschaftsminister Altmaier

Stromnetz – das Nadelöhr der Energiewende?

Strommast

Immer noch will die Bundesregierung das Stromnetz mehr und schneller als nötig ausbauen, lautet die Kritik, nachdem Wirtschaftsminister Altmaier letzte Woche seinen "Aktionsplan Stromnetze" vorlegte. Franziska Flachsbarth, Netzexpertin vom Öko-Institut, findet dagegen vieles am Plan des Ministers sinnvoll. Um die Klimaziele zu erreichen, komme Deutschland um neue Stromtrassen nicht herum.

Interview: Jörg Staude

Jahresbilanz der Bundesnetzagentur

Redispatch-Boom durch Frankreichs Atomkraftwerke

Das Bild zeigt ein Kohlekraftwerk. Im Vordergrund stehen einige Windräder.

Auf den neuen Rekordwert von 1,4 Milliarden Euro stiegen 2017 die Kosten, um das inländische Stromnetz stabil zu halten. Die schwankende Erzeugung der erneuerbaren Energien hat daran aber einen überschaubaren Anteil.

von Jörg Staude