Am heutigen Donnerstag pausiert die Weltklimakonferenz in Dubai. Eine gute Gelegenheit für die deutsche Delegation, um tags zuvor eine Halbzeitbilanz zu ziehen und die vom Bundeskabinett beschlossene Strategie für die Klimaaußenpolitik vorzustellen.
Immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre, mehr Extremwetter, aber auch immer mehr erneuerbare Energien und grüne Technologien. Noch ist das Rennen offen. Den Planeten zu ruinieren, wäre eine sehr schlechte Idee.
Mittels CO2-Speicherung will der staatliche Öl- und Gaskonzern Adnoc seine Geschäfte fortsetzen. Nicht nur der emiratische Konzern gefährdet mit seinen fossilen Projekten das Klima sowie die Artenvielfalt und die Gesundheit der Menschen, wie Analysen zeigen.
Während Klimagipfel-Präsident Al Jaber wegen fragwürdiger Aussagen erneut in der Kritik steht, stellen Wissenschaftler:innen einen neuen Bericht vor. Er enthält die zehn wichtigsten Klima-Erkenntnisse des vergangenen Jahres.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
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Auf der Klimakonferenz in Dubai müssen jetzt unverbindliche Erklärungen in Vertragsform gebracht werden. Das heißt aber nicht, dass weitreichende Beschlüsse zu erwarten sind. Dazu liegen die Positionen der Staaten wohl zu weit auseinander.
Nach vier Tagen Klimagipfel sind überraschende Erfolge zu verzeichnen. Das Feuerwerk der Bekenntnisse und Ankündigungen darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der wichtigste Punkt noch offen ist.
Noch nie ist eine UN-Klimakonferenz so fulminant gestartet: Nach nur drei Tagen hat der Fonds für Verluste und Schäden eine Struktur und über 650 Millionen Dollar. Weitere Fonds erhalten mehr als drei Milliarden. Die Erneuerbaren-Kapazität soll verdreifacht werden.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Weltklimagipfel nimmt "Gesundheit" einen zentralen Platz ein. In einer Erklärung fordern über 120 Länder Maßnahmen gegen die Klima- und Gesundheitskrise. Fossile Energien werden nicht namentlich erwähnt.
Die Weltklimakonferenz COP 28 findet in einem Opec-Land statt. Gleich abschreiben sollte man sie trotzdem nicht. Allerdings braucht es Bündnisse progressiver Staaten.
Im Willy-Brandt-Haus Berlin ist die Ausstellung "Stella Polaris – Ulloriarsuaq" zu sehen. Die Exposition zeigt in atemberaubenden Fotografien aus Grönland die Schönheit und Fremdheit einer verschwindenden Welt.
Psychologische Studien zeigen, dass viele Menschen beim Klima in einer falschen sozialen Realität leben. Sie unterschätzen das Klimabewusstsein ihrer Mitmenschen stark – besonders drastisch in den USA, aber auch hierzulande.
Mit Agora Agrar hat ein weiterer Agora-Thinktank seine Arbeit aufgenommen, um mehrheitsfähige Lösungen für die Dekarbonisierung zu finden. Es geht dabei um das ganze Spektrum von Landnutzung und Ernährung, betont Direktorin Christine Chemnitz – und auch um mehr als nur um Treibhausgasreduktion.
Am Rande des Klimagipfels in Dubai ruft Scholz einen "Klimaklub" aus 36 Ländern ins Leben. Mit ihm soll die grüne Transformation der Industrie vorangebracht werden. Genaue Ziele oder Maßnahmen gibt es bisher aber nicht.
Auf dem Weltklimagipfel kommen auch dieses Jahr die anspruchsvollsten Forderungen von der "High Ambition Coalition". Obwohl Deutschland Mitglied ist, hat Kanzler Scholz die Unterschrift verweigert und dem politisch wichtigen Bündnis einen Bedeutungsverlust beschert.