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Klima in den Medien

Happy Birthday, David Attenborough!

Porträtaufnahme von David Attenborough.

Heute, am 8. Mai 2026, wird David Attenborough 100 Jahre alt. Er gilt als die Stimme der klassischen Naturdokumentation. In den letzten Jahren hat er sich auch stark für den Klimaschutz eingesetzt. Mit Erfolg?

von Tine Heni

Soziologie

Klimapolitik sozial vorausschauend gestalten

Front einiger Mehrfamilienhäuser in Dortmund

Vorausschauende Klimasozialpolitik erkennt soziale Belastungen frühzeitig und bezieht sie systematisch in Politikgestaltung und Kommunikation ein. Sie ist ein Gegenentwurf zu regressiver Klimapolitik, die soziale Ängste gegen Klimaschutz in Stellung bringt, ohne sie aufzulösen – wie jetzt wieder in der Debatte um das neue Gebäudegesetz. 

ein Gastbeitrag von Torben Fischer, Philip Rathgeb, Leonce Röth, Maike Wittmann

Kommunikation

Die Klimabewegung hat ein Klassenproblem

Drei Männer trinken Bier in einer Kneipe und haben gute Laune, einer zeigt etwas auf seinem Smartphone.

Damit die Klimabewegung nicht scheitert, muss sie Offenheit zeigen für Menschen, die anders reden und handeln als sie selbst. Statt moralischen Perfektionismus braucht es eine Kultur der Vielfalt über Geschlechterrollen und Hautfarben hinaus.

ein Gastbeitrag von Dominic Memmel

Akzeptanz

"Partizipation beginnt, wo Menschen tatsächlich mitentscheiden können"

Windräder

Eine große Mehrheit in der Bevölkerung unterstützt die Energiewende. Doch Widerstand formiert sich dort, wo Menschen sich übergangen fühlen. Umweltpsychologin Petra Schweizer-Ries über orchestrierten Protest, mediale Verzerrung und die Macht guter Beteiligung.

Interview: David Zauner

Transformationsbarometer

Polarisierte Debatte, stabile Mehrheiten: Wie die Bevölkerung auf Klimaschutz blickt

Drei Männer sitzen zusammen und diskutieren teils erregt über ein Problem.

Verschiedene politische Initiativen versuchen, erreichte klimapolitische Erfolge abzuschwächen und rückgängig zu machen. Doch was denken die Leute im Land über nachhaltige Transformation und Klimaschutz? Eine Befragung erbrachte teils unerwartete Ergebnisse.

ein Gastbeitrag von Eric Hartmann

klima update° – Folge 264

Pflichtversicherung gegen Elementarschäden, Sanierungsquote sinkt, ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück

Eine in Wellenbewegungen ansteigende Temperaturkurve und der Schriftzug: Klima-Update – unser Podcast.

Zu wenige Häuser in Deutschland sind gegen Klimaschäden versichert. Die energetische Gebäudesanierung hat einen Tiefstand erreicht. Ein ADAC-Funktionär äußert sich positiv zur CO2-Bepreisung – und muss gehen. 

von Verena Kern, Jonas Waack

Studie zur Klimakommunikation

"Die Mehrheit der Leute ist an der Wahrheit interessiert"

Hände mehrerer Personen, die Smartphones halten, auf einem Tisch. Was angezeigt wird, ist nicht zu sehen.

Der Verweis auf breite gesellschaftliche Unterstützung für den Klimaschutz ist kein Allheilmittel, das viel verändert, sagt Politikwissenschaftler Florian Stöckel. Dazu brauche es zum Beispiel konkrete Strategien, die die Menschen mit ihren Sorgen da abholen, wo sie stehen.

von Jörg Staude

Der gute Wille

Donald Quijote

Eine als Silhouetten ausgeführte schwarze Metallplastik zeigt Don Quijote auf seinem Pferd und Sancho Pansa auf seinem Esel von hinten, in der Ferne ist ein Windpark zu sehen.

Der Präsident der USA emittiert Fake News über Windkraft, der Zweck ist durchsichtig. Warum halten Merz und Co nicht dagegen?

eine Kolumne von Joachim Wille

Autokrise

"Smart, effizient und sicher – statt gehetzt, aggressiv und gefährlich"

Die 2015 umgestaltete Avenida des Gasteiz in Vitoria: Rasengleise für Straßenbahnen, Bäume, breite Radstreifen und Fußwege.

Die Mehrheit der Menschen will eine Verkehrswende, sagt Mobilitätsforscher Helmut Holzapfel. Aber die Politik zeichne kein positives Zukunftsbild als Ausweg aus der herrschenden Autokultur.

Interview: Joachim Wille

Buchrezension

Bei 35 Grad am Traumstrand: Wo bleibt da noch die Selbstentfaltung?

Roter Sonnenschirm vor strahlend blauem Himmel.

Der Soziologe Philipp Staab beschreibt, wie der Klimawandel unsere Gesellschaft in eine Systemkrise geführt hat und warum der grüne Kapitalismus als Lösung bei vielen nicht verfängt.

von Benjamin von Brackel

Bürgerbeteiligung

"Es braucht eine demokratische Kultur, die Hoffnung trägt"

Abstimmung bei einer öffentlichen Bürgerversammlung in einem Saal.

Klimapolitik muss zuerst eine Vision vom guten Leben liefern, sagt der Philosoph Jakob Huber. Mit echter demokratischer Teilhabe statt Expertenherrschaft lasse sich die Umweltdebatte wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

Interview: Joachim Wille

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Das Wichtigste ist das Einschalten des Gehirns

Helmut Kohl und Hartmut Graßl hinter einem Standmikrofon, Kohl hält das Gutachten in der Hand, hinter ihnen eine Grünpflanze.

Bei der Tagung "Von den Alpen bis zum Watt" am 25. September in Hamburg blickte Klimaforscher Hartmut Graßl auch selbst auf sein Leben im Dienst von Wissenschaft und Klimaschutz zurück. Klimareporter° gibt seine Ansprache hier wieder.

von Hartmut Graßl

Medienwissenschaften

Klima stärker in Forschung und Lehre verankern

Einige junge Erwachsene nehmen Wasserproben am Ufer eines Waldsees, umgeben von Bäumen und Büschen.

Medien haben einen wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Klimakatastrophe. Dass Medientechnologien Teil der Ursachen für die aktuelle Krise sind, aber auch Teil der Lösung sein können, macht ein jetzt veröffentlichtes Positionspapier von Medienwissenschaftler:innen deutlich.

ein Gastbeitrag von Julia Bee, Julia Reinermann, Maike Reinerth

Klimapolitik

"Wir müssen die Ärmsten ins Zentrum der Politik stellen"

Einige bangladeschische Frauen stehen vor einem weißen Zyklon-Hochbunker.

Klimaforscherin Friederike Otto über fossile Narrative, ihre aktuelle Lieblingsutopie und die Frage, warum Klimaschutz ohne soziale Gerechtigkeit undenkbar ist. Teil 2 des Interviews.

von Tine Heni

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Dem Klimawandel und seinen Folgen begegnen

Grundlegende globale Klimadaten wie CO2-Konzentration in der Atmosphäre oder pH-Wert in den Ozanen werden durch Anordnung und Farbgebung auf einem Bildschirm künstlerisch visualisiert.

Eine intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Folgen des Klimawandels erlaubt ein tiefgehendes Verständnis für die zu erwartenden Wirkungen und deren Zusammenspiel. So lassen sich rechtzeitig angemessene Handlungsoptionen entwickeln.

ein Gastbeitrag von Daniela Jacob, Maria Wolff

Studien von KfW und DIW

Noch schlimmer als teurer Strom ist teure Wärme

Schmucklose mehrstöckige Wohngebäude in einer schmalen Vorstadt-Straße von Dortmund.

Die soziale Spaltung bei der Energiewende spiegelt sich auch im aktuellen Energiewendebarometer der KfW wider. Wird hier nicht gegengesteuert, öffnen sich auch Räume für klimapopulistische Argumente, zeigt eine parallele Untersuchung des DIW Berlin.

von Jörg Staude

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Stecken in Klimaschutz und Energiewende Chancen für die Demokratie?

Eine kleine gemischte Gruppe sitzt zusammen und hört einer Person aus dem Kreis aufmerksam zu.

Bei den Grundhaltungen zum Klimaschutz herrscht in Deutschland und Europa eine große Übereinstimmung – Unterschiede entstehen, wenn es um das konkrete "Wie" geht. Darüber ist zu reden und zuzuhören. 

ein Gastbeitrag von Helena Peltonen-Gassmann

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Energiewende mit Hirn und Herz gestalten

Die Hände mehrerer Personen zeigen gestikulierend auf Planungsunterlagen, die auf dem Tisch liegen.

Die Energiewende ist kein rein technisches Projekt. Sie kann nur gelingen, wenn alle eingebunden werden – Bürger:innen, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und zivilgesellschaftliche Kräfte und Organisationen.

ein Gastbeitrag von Jahn Harrison

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

Muss die Debatte um Nachhaltigkeit Zukunftsangst befördern?

Sprechen Menschen als Menschen miteinander, lassen sich selbst gravierende Unterschiede in Überzeugungen oder Weltbildern konstruktiv ins Gespräch bringen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine ehrlich wertschätzende Neugier am anderen – und die Bereitschaft, sich zu öffnen.

ein Gastbeitrag von Thomas Bruhn

Hartmut Graßl zum 85. Geburtstag

"Hartmut Graßl inspiriert uns für die Zukunft"

Auf einer Bergweide in den Alpen bei Berchtesgaden grast eine Kuhherde.

"Von den Alpen bis zum Watt" heißt das Symposium der Wissenschaftler­vereinigung VDW, das im September den Klimaforscher Hartmut Graßl ehrt. Was das mit einer demokratisch und nachhaltig gestalteten Zukunft zu tun hat, erläutert Maria Reinisch von der VDW.

Interview: Verena Kern