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Stadtverkehr

Belgrad: Ein Jahr kostenloser ÖPNV

Einige rote O-Busse stehen in einer mehrspurigen Straße in der Belgrader Innenstadt.

Chronisch verspätete Busse, defekte Fahrzeuge – und kostenfreier Nahverkehr: Belgrads Verkehrssystem steht zwischen politischem Kalkül und maroder Realität. Warum Gratis-Tickets weder Staus noch Sicherheitsprobleme lösen.

von David Zauner

Mobilität

Das erste Jahr ohne eigenes Auto

Der Straßenrand einer schmalen Wohnstraße in Berlin-Mitte ist mit Autos vollgeparkt.

In Großstädten wie Berlin hat inzwischen fast die Hälfte der Haushalte kein eigenes Auto. Was finanziell und in Bezug auf Mobilität und Klima passiert, wenn man zu dieser Hälfte stößt, hat der Autor aus persönlicher Perspektive untersucht.

von Jörg Staude

Bündnis für Bahnen und Busse

Gute Arbeit für die Verkehrswende

Tausende Menschen in gelben Warnwesten demonstrieren mit rot-weißen Verdi-Fahnen. Auf dem Fronttransparent steht: Wir fahren zusammen. Klima schützen heißt die Streikenden unterstützen! Keine Busse, keine Bahnen ohne Menschen, die sie fahren!

Wege aus der Personalkrise im ÖPNV zeigen die Gewerkschaft Verdi und das zivilgesellschaftliche Bündnis Klima-Allianz auf. Dafür brauche es aber eine nachhaltige Finanzierungsstruktur.

von Joachim Wille

Busse und Bahnen

Nahverkehr als Klimaschutz-Schlüssel

An einer Bushaltestelle auf dem Land steht ein blauer Bus. In der Richtungsanzeige steht: Pause.

Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt, wie der notwendige Ausbau des ÖPNV funktionieren könnte – und auch zu finanzieren wäre. Umwelt- und Sozialverbände sind dafür und erinnern an den im Koalitionsvertrag versprochenen Modernisierungspakt.

von Joachim Wille

Knies Woche

Ticket ohne Transparenz, Busse und Bahnen ohne Form und Autobahnen ohne Geld

Portraitfoto Andreas Knie

Kalenderwoche 38: Mit dem Gerede von Technologieoffenheit beim Verbrenner soll nur der Status quo in die Zukunft verlängert werden, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die jüngste Preiserhöhung macht das Deutschlandticket für ihn endgültig kaputt.

Finanzierung des öffentlichen Verkehrs

Mit Cannelloni im Bus

Zwei Nudel-Varianten: Ein Nest aus Tagliatelle – drei große Cannelloni.

Die Gewerkschaft Verdi und die Klima-Allianz Deutschland fordern einen Neustart und eine bessere Finanzierung für den öffentlichen Nahverkehr. Dafür soll die unübersichtliche Förderlandschaft geordnet werden.

von Joachim Wille

Verkehrswende

"Wir müssen den ÖPNV neu erfinden"

Ein Pkw Kombi, der vorübergehend als Taxi gekennzeichnet ist, hält an einem Busbahnhof.

Mit der Hälfte der Autos könnten Städte wieder gut funktionieren und aufatmen, sagt Mobilitätsforscher Andreas Knie. Digitalisierte Miet- und Taxi-Angebote machten es möglich. 

Interview: Joachim Wille

Das Antiblockiersystem

Parkgebühren – ein Solibeitrag der Autofahrer für den Umweltverbund

Vollbesetzter Parkplatz an einem Kaufscenter oder einer anderen großen Einzelhandelseinrichtung.

Mit dem Konzept "Fairparken" lässt sich die Akzeptanz der Bewirtschaftung von Parkplätzen erhöhen. Gebühren fallen im Tagestarif an und mit den Einnahmen wird der öffentliche Verkehr gestärkt.

ein Gastbeitrag von Michael Kopatz

Tacheles, Andreas Knie!

Neuordnung des öffentlichen Verkehrs. Abschied von der Daseinsvorsorge

Gut gefüllte U-Bahn der Linie U2 in der Berliner Innenstadt.

Der öffentliche Personenverkehr muss neu geordnet werden: Die Grundversorgung bleibt in öffentlich-rechtlicher Struktur. Parallel wird ein On-demand-Verkehr angeboten, der rein privatwirtschaftlich betrieben und verantwortet wird.

eine Kolumne von Andreas Knie

Das Antiblockiersystem

Unsichtbare Umwege

Ein Linienbus fährt von einer Haltestelle in Berlin-Neukölln ab, Menschen gehen zur nahen U-Bahn.

Warum Menschen mit Migrationshintergrund in deutschen Städten mehr Zeit für ihre Alltagswege brauchen, hat eine Studie untersucht. Zeitungleichheit ist eine bisher wenig beachtete Dimension sozialer Ungleichheit.

ein Gastbeitrag von Sarah George, Katja Salomo

Knies Woche

Haudrauf-Sheriffs, zerschlagene Bahn und Ausschreibe-Orgien im Nahverkehr

Portraitfoto Andreas Knie

Kalenderwoche 8: Eine pragmatische Verkehrspolitik wünscht sich für die Zeit nach der Wahl Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Dazu gehören Tempo 130 auf Autobahnen, Tempo 30 in Städten und 350 Euro Mindestpreis im Jahr für die private Nutzung öffentlicher Parkflächen.

Öffentlicher Nahverkehr

Das Deutschland-Ticket hat kein Preisschild

Linienbus fährt in Madgeburg an bunt angestrichenen Gründerzeit-Häusern vorbei.

Die deutschen Verkehrsunternehmen verlangen eine langfristige Absicherung der bundesweiten Zeitkarte. Bayern will aus der Finanzierung aussteigen. Die Preiserhöhung führte indes kaum zu Kündigungen.

von Wolfgang Mulke

Das Antiblockiersystem

Öffentlicher Verkehr: Angebot ohne Kundschaft

Beigefarbener Oberleitungsbus des VEB Kraftverkehr Eberswalde-Finow, vermutlich aus den 1960er Jahren.

Öffentliche Verkehrsmittel ermöglichten einst Mobilität für alle – günstig, platz- und ressourcensparend. Dann kam das Auto mit dem Versprechen, selbst zu entscheiden, wann und wohin die Reise geht. Warum es nicht gelingen kann, beide Vorteile zu verbinden.

ein Gastbeitrag von Anke Borcherding

PwC-Studie

Busse haben ausgedieselt

Ein blauer Gelenkbus fährt auf der Reichenbachbrücke über die Isar in München.

Bei Bussen im öffentlichen Nahverkehr setzt sich der Batterieantrieb durch. Er bringt auch bei dem heutigen Strommix schon einen Klimavorteil. Von Wasserstoffbussen halten Verkehrsunternehmen und Hersteller wenig.

von Joachim Wille

Das Antiblockiersystem

Menschen sind mehrheitlich bereit für einen Wandel im Verkehr

Ein belebter Bahnsteig des Hamburger Hauptbahnhofs mit einem Regionalexpress.

Seit der Corona-Pandemie nehmen die Menschen die Klimakrise ernster. Das hat zu Verhaltensänderungen geführt, wie die jetzt veröffentlichte Mobicor-Studie zur Mobilität in Deutschland ausweist.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie

ÖPNV und Klimaziele

Deutschland-Ticket lässt zu wenig Autos stehen

Bushaltestelle an der Landstraße nach Bad Oldesloe, ein Auto fährt vorbei.

Ein guter öffentlicher Nahverkehr senkt die gesellschaftlichen Kosten für Mobilität deutlich, zeigt eine neue Analyse eines Verbändebündnisses. Klimapolitisch reicht aber auch ein 49‑Euro-Ticket nicht aus, um die Emissionen aus dem Autoverkehr wie nötig zu senken.

von Jörg Staude

Klimastreik

"Der öffentliche Nahverkehr steht vor dem Kollaps"

Tram Berlin

Beim heutigen Klimastreik geht es um bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte des ÖPNV, aber auch um die Zukunft des Nahverkehrs und seine Effekte beim Klimaschutz. Das gehört zusammen, meinen Fridays for Future und die Gewerkschaft Verdi.

von Jörg Staude

Das Antiblockiersystem

Wie China seinen öffentlichen Verkehr dekarbonisiert

Mehrere hellgrüne Linienbusse warten neben- und hintereinander an einer Ampel.

Teil 2: Nicht nur bei E‑Autos, auch bei der Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs ist China Vorreiter. Die Fahrzeuge stammen aus heimischer Produktion, und das Ganze wird zum Exportmodell, sodass China möglicherweise den globalen Süden gleich mit elektrifiziert.

ein Gastbeitrag von Timo Daum

Knies Woche

Wirkungsloses 49‑Euro-Ticket, Lobbypolitik und überregulierte Robo‑Taxis

Porträtaufnahme von Andreas Knie.

Kalenderwoche 37: Der öffentliche Nahverkehr steckt in einem Flickenteppich fest, sagt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Für die Verkehrswende bräuchte es eine bundesweite Strategie, die allein an den Kunden ausgerichtet ist.

Autonomes Fahren

Das Robotaxi rollt vor

Winterliche Landstraße mit Schneeverwehungen auf einem Bildschirm, der ein vorausfahrendes Auto und mehrere Stellen an der Straße durch Rechtecke markiert und am Rand anzeigt: Rutschige Straße.

San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien macht als Vorreiter den Weg für das selbstfahrende Auto frei – gegen starke Widerstände in der Stadt. Die Folgen für Klima und Umwelt sind noch unklar.

von Joachim Wille