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Windkraft-Prognosetool

"Der Klimawandel ist relevant für die Windenergie-Erzeugung"

Windrad-Turm auf einem Feld, von schräg oben aus einem Kleinflugzeug aufgenommen.

Ein starker Rückgang der Windenergie durch den Klimawandel ist nicht zu erkennen, sagt Dominik Adler von Geo‑Net Umweltconsulting. Das Unternehmen entwickelte eine Anwendung für Windanlagen, die klimabedingte Auswirkungen auf die verfügbare Windenergie einschätzt.

Interview: Jörg Staude

Der gute Wille

Donald Quijote

Eine als Silhouetten ausgeführte schwarze Metallplastik zeigt Don Quijote auf seinem Pferd und Sancho Pansa auf seinem Esel von hinten, in der Ferne ist ein Windpark zu sehen.

Der Präsident der USA emittiert Fake News über Windkraft, der Zweck ist durchsichtig. Warum halten Merz und Co nicht dagegen?

eine Kolumne von Joachim Wille

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Kein Platz für Erneuerbare?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im grauen Kapuzenpulli, hinter ihm eine blaue Deutschlandkarte auf schwarzem Grund.

Gerne wird behauptet, es gäbe nicht genügend Platz für Solar- und Windkraftanlagen, um Deutschland mit Energie zu versorgen. Doch die Flächen, die wir wirklich brauchen, sind im Vergleich zu denen für den Straßenverkehr gering.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Windkraft in Berlin

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Hemd, hinter ihm ein Windrad und der Berliner Fernsehturm.

Auf 0,5 Prozent der Berliner Landesfläche sollen Windräder gebaut werden. Warum die Aufregung? In Brandenburg wurden ganze Dörfer weggebaggert, um Berlin mit Energie aus Kohle zu versorgen. Jetzt muss auch Berlin mal Verantwortung übernehmen.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Stillstehende Windräder

Aufmacherbild: Volker Quaschning im blauen Kapuzenpulli, hinter ihm ein Windrad.

Immer häufiger stehen Windräder still, weil Stromleitungen nicht ausreichen. Die Lösung wäre einfach: mehrere Strompreiszonen, mehr Netze, E-Autos, Wärmepumpen und Speicher. Warum setzt unsere Regierung lieber auf Gaskraftwerke, die hier gar nicht helfen?

eine Kolumne von Volker Quaschning

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Recycling von Windkraftanlagen

Aufmacherbild: Volker Quaschning in schwarzem Sweatshirt und Anzugjacke, hinter ihm ein Windrad und ein leuchtend grünes Recyclingsymbol.

Immer wieder wird behauptet, Windkraftanlagen seien Sondermüll und alte Rotorblätter würden vergraben. Das ist bei uns gar nicht erlaubt. Windräder werden schon zu fast 90 Prozent recycelt, an praktikablen Verfahren für den Rest wird geforscht. 

eine Kolumne von Volker Quaschning

Erneuerbare in Deutschland

Windkraft wächst schneller, aber nicht im Klima-Tempo

Windradbaustelle: Der bereits zusammengesetzte Rotor hängen am Kran.

Fürs erste Halbjahr legt die Windkraftbranche erneut Rekordzahlen vor. Zugleich werden die Sorgenfalten angesichts des erwarteten energiepolitischen Kurswechsels der schwarz-roten Koalition größer.

von Jörg Staude

Erneuerbaren-Ausbau

Schwarz-Rot bremst Windkraft beschleunigt aus

Liegendes Rotorblatt auf einer Windrad-Baustelle, das dicke Ende offen wie eine Röhre.

Gegen Grüne und Linke und den Rat von Umweltjuristen beschließt die Koalition die Umsetzung der RED-III-Richtlinie für erneuerbare Energien. Es bleibt bei der Streichung des "überragenden öffentlichen Interesses" außerhalb von Windenergiegebieten.

von Jörg Staude

Sladeks Woche

Transformation zum Erdgas, Irrlichterei mit "Lex Sauerland" und stromlinienförmige Schleimigkeit

Porträtaufnahme von Sebastian Sladek.

Kalenderwoche 27: Statt den Preisunterschied von Strom und Erdgas zu verringern, subventioniert die Regierung fossile Energien und bremst die Wärmewende aus, kritisiert Sebastian Sladek, Vorstand der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Gegen den Anti-Klima-Zeitgeist empfiehlt er kreatives Rebellentum.

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Mikroplastik von Windrädern

Aufmacherbild: Volker Quaschning in schwarzem T-Shirt, hinter ihm sind ein Windrad und einige Rundumleuchten zu sehen.

"Windräder verseuchen Böden mit Mikroplastik!" Das klingt dramatisch, stimmt aber nicht. Die Abriebmenge ist klein, vor allem im Vergleich zu Autoreifen und Schuhsohlen. Wer wirklich Mikroplastik sparen will, fährt Bahn statt Auto.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Erneuerbaren-Richtlinie der EU

Koalition greift überragendes öffentliches Interesse an Windkraft an

Windpark in offener Landschaft mit Raps- und anderen Feldern.

Die schwarz-rote Koalition setzt einen Nadelstich nach dem anderen gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien. Der jüngste ist im Gesetzentwurf zur teilweisen Umsetzung der EU-Richtlinie RED III versteckt.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Die Kraft des Windes

Aufmacherbild: Volker Quaschning in Trainingsjacke, hinter ihm drehen sich Windräder.

Wie viel Strom produziert eine moderne Windkraftanlage in einer Minute? Genug, um mit dem Zug von Berlin nach Rom zu fahren – oder mit dem E‑Auto nach München. Der Strom dafür kostet gerade mal sieben Euro. Nur 33.000 moderne Anlagen reichen für die Energiewende.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Erneuerbare Energien

Windbranche kämpft gegen sich drehende Winde

Ein Dutzend Windräder in einer Agrarlandschaft vor einem bewaldeten Mittelgebirge.

Nicht genug, dass die Windkraft-Branche mit einem schwachen Windjahr zu kämpfen hat. Mit der neuen Bundesregierung droht sich auch der Wind bei Themen wie Flächenausweisung und Ausbaubedarf der Erneuerbaren zu drehen.

von Jörg Staude

Erneuerbare Energien

Genehmigungs-Boom bei Windkraft hält an

Zwei Monteure bei der Montage einer Windrad-Gondel

Die Windkraftbranche kann ihr Ausbautempo weiter erhöhen, zeigen jüngste Branchenzahlen. Die steigende Zahl neuer Genehmigungen verschärft aber auch die Konkurrenz. Zudem streitet die künftige Koalition noch um das bundesweite Zwei-Prozent-Flächenziel.

von Jörg Staude

Windkraft-Ausbaubilanz 2024

Windbranche genehmigt sich Hoffnung – für 2027

Einige Monteure stehen auf einem schon halb errichteten Windrad-Turm, im Vordergrund ein Stückchen eines Krans.

Der Windkraft-Ausbau stockte auch noch 2024, aber die Aussichten für die Branche sind so gut wie seit zehn Jahren nicht. Allerdings stehen im Wind-Vorreiterland Nordrhein-Westfalen mehr als 1.400 Genehmigungen weiter auf der Kippe.

von Jörg Staude

Quaschnings Videokolumne

Quaschning erklärt: Windräder abreißen?

Aufmacherbild: Volker Quaschning im Anzug, hinter ihm die stilisierte Darstellung einer hügeligen grünen Landschaft mit einigen Windrädern, die mit großen roten Kreuzen durchgestrichen sind.

Auch bei der Windkraft teilt CDU-Chef Friedrich Merz Aussagen der AfD und sorgt damit für Verunsicherung. Ein Spiel mit dem Feuer. Es geht um über 100.000 Arbeitsplätze und um bezahlbare Strompreise für uns und unsere Wirtschaft.

eine Kolumne von Volker Quaschning

Hummels Woche

Unfug zur Windkraft, große Akzeptanz für kleine Solaranlagen und der Hype um Wasserstoff

Porträtaufnahme von Oliver Hummel.

Kalenderwoche 3: Nur noch große Wind- und Solarparks zu bauen, ist für die Akzeptanz der Energiewende nicht förderlich, findet Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Herausgeberratsmitglied von Klimareporter°. Mit einer dezentralen Entwicklung verlören auch große Energiekonzerne an Marktmacht.

Der gute Wille

Windmacht China

Je vier Windräder stehen in zwei Reihen in hügeliger, niedrig bewachsener Landschaft, der Himmel mit der bald untergehenden Sonne leuchtet in Rot-Orange.

Lange sah es so aus, als könnten chinesische Unternehmen bei der Windkraft-Technologie in Europa nicht mithalten. Können sie aber doch. Wiederholt sich nun das Solar-Desaster?

eine Kolumne von Joachim Wille

Der gute Wille

Lex Sauerland

In bewaldetem, herbstlich eingefärbtem Hügelland stehen neben einem Dörfchen zwei große, weiße Windräder.

Friedrich Merz mag keine Windräder, schon gar nicht zu Hause im Sauerland. Ein Gesetzentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium kam nun in den Verdacht, hier wolle der grüne Minister Habeck dem CDU-Chef entgegenkommen.

eine Kolumne von Joachim Wille

Energiewende mit den Bürgern

"Keiner sagt: Der Windpark ist doof"

Windpark Druiberg bei Sonnenuntergang: Auf einer Erhebung stehen Windräder, eines davon ist zweiflügelig. Weiter hinten ist der Turm einer Kirche sichtbar, der von den Winrädern überragt wird.

Die Energiewende kann ein Gewinn für alle sein, zeigt das Beispiel von Osterwieck in Sachsen-Anhalt. Die Initiatoren empfehlen ihr Modell für alle Kommunen – die Beteiligungs-Regelung auf Bundesebene reiche nicht aus.

von Joachim Wille