Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer stellt billigeres Fleisch in Aussicht und erteilt der Tierwohl-Prämie eine Absage. Wissenschaftlich ist derweil klar: Ohne Agrarwende mit einem Abbau der Tierbestände sind die Klimaziele nicht zu erreichen.
Umwelt- und Gesundheitskosten des Ernährungssystems belasten Wirtschaft und Gesellschaft mit vielen Milliarden Euro im Jahr, ergibt eine Greenpeace-Analyse. Gesundheits- und Wissenschaftsorganisationen fordern Änderungen bei der Mehrwertsteuer.
Früher mystische Landschaften, heute karge Flächen: Moore wurden lange agrarisch genutzt und liegen nun meist trocken. Lösungen fürs Klima müssen auch wirtschaftlich sein. Ein Beispiel aus Brandenburg zeigt, wie es geht.
Der Ausstieg der USA aus dem Weltklimaabkommen trifft den globalen Süden besonders. Der CO2-Fußabdruck der größten deutschen Schlacht- und Milchkonzerne liegt vor. Nach einem Einbruch bei Wärmepumpen gab es im Dezember einen Endspurt.
Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.
Gerade bei steigenden Strompreisen stellt sich für viele Solarhaushalte die Frage, ob ein leistungsfähigeres Speichersystem langfristig die bessere Investition ist. Bei der Anker Solix Solarbank 4 Pro kann das System mit steigenden Anforderungen wachsen.
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Neuer Vorschlag: Eine neue Abgabe mit Komplett-Rückerstattung pro Kopf könnte die Treibhausgasemissionen im Landwirtschaftssektor sozialverträglich senken.
Eine schnelle Halbierung der Zahl der Milchkühe in Deutschland fordert eine agrarkritische Analyse. Für das Klimaneutralitäts-Ziel müsse zudem mehr landwirtschaftlich genutztes Grünland zu einer wirklichen CO2-Senke werden.
Immer mehr Prognosen legen nahe, dass Deutschlands Wälder in Zukunft mehr CO2 ausstoßen als aufnehmen werden. Die Bundeswaldinventur wird in wenigen Tagen zeigen, ob die Schwelle nicht vielleicht schon überschritten ist.
Erst ging es um die Kohlendioxid-Emissionen von Holzheizungen, nun um vermeintliche Interessenkonflikte. Wie Kritiker den CO2-Rechner des Umweltbundesamtes angreifen.
Der "Green Deal" der EU beruht auf der Idee, dass gute Bedingungen für renditesuchende Investoren der Schlüssel zum Klimaschutz sind. Das treibt die Gesellschaft ökonomisch und sozial weiter auseinander.
Ein Forschungsteam empfiehlt, die Hälfte der globalen Landmasse unter Naturschutz zu stellen. Menschenrechtsorganisationen haben Einwände. Sie warnen vor der Vertreibung von Millionen Menschen.
Ich wurde auf einem Pressefoto mit Luisa Neubauer und anderen weißen Klimaaktivistinnen unsichtbar gemacht. Vor kaum einem halben Jahr ist der ugandischen Klimaaktivistin Vanessa Nakate mehr oder weniger dasselbe passiert. Der Unterschied: Diesmal waren Menschen aus der Klimabewegung verantwortlich. Menschen, die ich Kolleg:innen und Freund:innen nenne.
In Deutschland essen wir im Schnitt deutlich mehr Fleisch, als für unsere Gesundheit und den Klimaschutz gut wäre. Der Staat subventioniert das auch noch über eine reduzierte Mehrwertsteuer. Warum?
Klimaschutz hin oder her – in Deutschland werden immer noch CO2-speichernde Moore vernichtet, um Torf für Gartenerde zu gewinnen. Ob der Ausstiegstermin 2026 für Torf im Freizeitgartenbau zu halten ist, erscheint fraglich.