Die gute Nachricht

Beim Klimawandel drohen sich negative Prozesse selbst zu verstärken. Doch das Prinzip funktioniert auch andersherum. Beispiele sind sauberer Strom, Meeresschutz und entwaldungsfreie Agrar-Lieferketten.

von Joachim Wille

Energiesparsame KI kann den Ausbaubedarf an Rechenzentren dämpfen, wird ihn aber wegen des Rebound-Effekts nicht vollständig kompensieren können, erklärt KI-Forscher Wolfgang Maaß im Interview über den problematischen Boom der künstlichen Intelligenz.

Interview: Joachim Wille

Vor 180 Jahren brachte der Gartenkünstler Fürst Pückler die Idee einer Baum-Universität in die Welt. Bis 2028 wird sie jetzt im Pücklerschen Park Branitz bei Cottbus wiederbelebt und gilt als Modellprojekt für den Erhalt historischer Gärten und Parks in Zeiten des Klimawandels.

von Jörg Staude

Wissenschaft und Recht

In den USA ist ein wissenschaftlicher Leitfaden zum Klimawandel für Richter nach politischem Druck aus einem Standardwerk gestrichen worden. Hintergrund sind offenbar Klagen gegen Öl- und Gaskonzerne.

von Joachim Wille

Advertorials

Der bezuschusste regionale Stromtarif von Naturstrom ist eine attraktive, niedrigschwellige Möglichkeit der Teilhabe für Anwohner:innen in der Nachbarschaft von Öko-Energieanlagen.

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Künstliche Intelligenz wird als Heilsversprechen gefeiert oder als drohende Apokalypse gefürchtet. Doch die entscheidende Auseinandersetzung findet längst statt: Wie wollen wir mit einer Technologie umgehen, die zunehmend mitbestimmt, was wir wissen, glauben und für wahr halten?

von David Zauner

44 Prozent der Bevölkerung möchten laut einer aktuellen Befragung, dass die Regierung den Klimaschutz verstärkt, betont Sarah Pelull vom Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Ohne den Klimawandel hätten die Höchsttemperaturen Ende Juni etwa drei Grad niedriger gelegen, erklärt DWD-Klimavorstand Tobias Fuchs. Im Interview spricht er über die vier Hitzewellen dieses Jahres, die zunehmende Trockenheit und die Frage, ob ein Umzug nach Schweden hilft.

Interview: Joachim Wille

Wir sollten mehr über die Strategien der Feinde einer echten ökologischen und sozialen Transformation reden, sagt die Molekularbiologin Nana-Maria Grüning im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.

Hitzewellen in Europa, Fluten in Nepal: Solche Wetterextreme haben auch mit dem aktuellen El Niño zu tun. Jetzt prognostiziert die Weltwetterorganisation, dass das Phänomen mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 anhalten wird.

von Tine Heni

Empfehlungen der Redaktion

Wer als Geschäft nicht genug Parkplätze anbieten kann, verliert Umsatz – seit vielen Jahren hält sich dieser Mythos hartnäckig, auch in Stadtplanung und Verkehrspolitik. Dabei haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Heute gewinnen Läden dort mehr Kundschaft, wo weniger Autos fahren.

ein Gastbeitrag von Andreas Knie, Michael Hoffmann

Folgen des Erdgas-Booms in den USA

Deutschland will mehr Flüssigerdgas importieren – auch aus den USA. Doch das dort angewandte Fracking bedeutet eine Industrialisierung der Landschaft und massive Gesundheitsgefahren für die Anwohner:innen, die häufig sozial benachteiligt sind. Umweltorganisationen und EU-Politiker:innen warnen vor den Folgen.

von Sandra Kirchner

Über Klimawandel sprechen – aber wie?

Warum Warnungen vor dem Klimawandel Handeln verhindern und was es stattdessen braucht.

von Sandra Kirchner

Die Lagune Mar Menor in Spanien ist das erste Ökosystem Europas mit eigenen Rechten. In Berlin will ein transdisziplinäres Treffen für Gewässerschutz einer Gesetzesinitiative Rückenwind geben, die auch der Spree eine Stimme verschaffen soll. Mitorganisatorin Barbara Unmüßig erklärt, wie.

Interview: Tine Heni

Wärmerecycling und andere klimafreundliche Lösungen werden erst dann wirklich attraktiv, wenn sich die tatsächlichen Klimakosten der fossilen Energie widerspiegeln, erklärt Susanne Benz vom KIT in Karlsruhe im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas.